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Andrey Yarmolenko stürmt jetzt für Borussia Dortmund

Foto: BVB

Der Deutsche Pokalsieger Borussia Dortmund hat den ukrainischen Nationalstürmer Andrey Yarmolenko von Dynamo Kiew unter Vertrag genommen. Der 27-Jährige unterschrieb heute einen bis zum 30. Juni 2021 datierten Kontrakt beim BVB.

„Andrey ist ein Spieler, den wir schon seit langer Zeit verfolgen und der sowohl auf Vereinsebene als auch in Diensten der ukrainischen Nationalmannschaft für Fußball auf Topniveau steht“, sagte Sportdirektor Michael Zorc über den torgefährlichen Angreifer, der in 339 Pflichtspielen für Dynamo Kiew 137 Tore markierte. Für die Nationalmannschaft der Ukraine lief Yarmolenko in 69 A-Länderspielen auf, in denen ihm insgesamt 29 Treffer gelangen.

Der 1,89 Meter große Angreifer ist schnell, trickreich und torgefährlich. In seiner Heimat wurde er in den Jahren 2013, 2014 und 2015 zum „Fußballer des Jahres“ gewählt. Yarmolenko wird bei Borussia Dortmund mit der Rückennummer 9 auflaufen.

„Ich bin sehr dankbar, dass Dynamo Kiew mir meinen Traum erfüllt hat, zu einem großen europäischen Klub wechseln zu dürfen! Ich werde in jedem Training hart arbeiten, um dem BVB dabei zu helfen, seine höchsten Ziele zu erreichen – um die geht es mir immer“, betont Andrey Yarmolenko.

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13 Kommentare zu “Andrey Yarmolenko stürmt jetzt für Borussia Dortmund

  • #1
    Lukas N.

    Über diese Verpflichtung freue ich mich. In den Medien wird seit Wochen über mögliche Nachfolger Dembeles spekuliert und es wurden nur Jungtalente gehandelt, Spieler zwischen 18 und 21 Jahren, denen man eine große Entwicklung zutraut. Auch wir Fans erwarteten eher einen Spieler dieser Kategorie. Keiner von ihnen kam zum Zuge, sondern es wurde Yarmolenko verpflichtet.

    Das ist in mehrfacher Hinsicht eine spannende Verpflichtung. Auf den ersten Blick passt er nicht ins bisherige Transferschema des BVB, auf den zweiten Blick aber macht das ganze Sinn. Yarmolenko, 27 Jahre alt, wurde in den letzten Jahren mehrfach als möglicher Neuzugang des BVB gehandelt. Aber einmal war die Ablöse zu hoch und ein anderes Mal kam etwas anderes dazwischen.
    Jetzt hat es geklappt und die BVB-Bosse haben derzeit wieder einen Lauf. Erst holen sie knapp 150 Millionen Euro Ablöse für Dembele heraus, der ein Jahr zuvor für 15 Millionen Euro verpflichtet wurde und dann präsentieren sie fast zeitgleich mit Dembeles Vorstellung in Barcelona Yarmolenko als Neuzugang.
    Wie erwartet, war der BVB auf einen möglichen Abgang Dembeles längst personell vorbereitet, hatte mit Yarmolenko bereits alles geklärt, nur die Vertragsunterschrift fehlte noch.

    Und hatten nicht viele spekuliert, der BVB müsste jetzt auch bluten, weil alle wüssten, dass er viel Geld habe, müsste bestimmt 40 oder 50 Millionen für einen Nachfolger ausgeben?
    Nach übereinstimmenden Berichten beträgt die Ablöse für Yarmolenko 25 Millionen Euro. Frühzeitige und sorgfältige Vorbereitung zahlt sich eben aus.

    Für einen offensiven Flügelspieler ist Yarmolenko eher ein ungewöhnlicher Spielertyp. Denn er ist 1,89 m groß und macht einen bulligen, robusten Eindruck. Aber es ist ein flinker „Bulle“, ein schneller und technisch starker Spieler. Er gilt als „ukrainischer Robben“, weil er als Linksfuß bevorzugt über die rechte Seite kommt, nach innen zieht und mit links abschließt. Er ist torgefährlich, aber auch ein guter Vorlagengeber.
    Er kann vor allem auf dem rechten, aber auch auf dem linken Flügel spielen, könnte evtl. sogar mal Auba als Mittelstürmer vertreten.
    Hinzu kommt, dass er auf dem Platz nicht gerade ein lieber Junge ist, sondern eine gewisse Aggresivität mitbringt, ein Element, das dem BVB gut tun könnte. Genrell ist Yarmolenko vielelicht ein Spielertyp, der dem BVB noch gefehlt hat, der dem BVB offensiv noch mehr Möglichkeiten und Varianten eröffnet.

    Interessant ist auch, dass Yarmolenko die Rückennummer 9 bekommen hat. Ist das nicht die Nummer von Emre Mor? Wie ich zuletzt mal geschrieben habe, ist Mor beim BVB erkennbar unten durch. Ein schon fast fixer Wechsel nach Italien platzte, aber er soll wohl noch – wenn irgend möglich – in den nächstenTagen transferiert werden. Eine Rolle beim BVB spielt er nicht mehr.

    Ich hoffe, dass sich Yarmolenko beim BVB schnell eingewöhnt und keine lange Anlaufzeit benötigt, bin sehr gespannt darauf, wie er sich auf dem Platz präsentiert.

  • #2
    Robin Patzwaldt

    Ich bin auch sehr gespannt. Gut finde ich auch, dass mal wieder ein reiferer und erfahrener Spieler zum BVB kommt. Das ist aus meiner Sicht sehr sinnvoll, bevor man bald nur noch mit 18 bis 20 jaährigen spielt. Das ist zwar auch löblich und interessant, auf Top-Niveau jedoch zu risikoreich. Etwas Erfahrung wird in Dortmund gebraucht. Bin wirklich sehr gespannt auf seine ersten Auftritte….

  • #3
    Lukas N.

    Yarmolenko ist da (Top!, wie unter #1 schon beschrieben) und für Mor hat sich jetzt doch wohl noch ein Abnehmer gefunden, nämlich der spanische Klub Celta Vigo. 13 Millionen bekommt der BVB offenbar für Mor, 9,5 Millionen Euro hatte der BVB selbst für ihn gezahlt, macht ein Plus von 3,5 Millionen Euro für einen Spieler, der in den Planungen des BVB keinerlei Rolle mehr spielte.

    Dembélé hat sich ja jetzt im Rahmen seiner Vorstellung in Barcelona erstmals zu seinem Verhalten vor dem Abgang geäußert und sagte:
    "Mit der Borussia ist immer alles gut gelaufen, außer am Ende, und das war meine Schuld. Ich wollte es so, denn sonst wäre es mit dem Wechsel vielleicht nichts geworden. Mit Barcelona ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Ich spiele nun für den besten Klub der Welt und will soviele Titel wie möglich gewinnen. Messi ist die Nummer eins der Welt, der Fußballgeschichte. An seiner Seite spielen zu dürfen, ist eine Ehre für mich. Ich will ihn unterstützen und auch viel lernen. Ich bin froh, hierzu, kann es imemr noch kaum glauben."

    Damit ist auch klar, dass Dembele keineswegs ferngesteuert war und nicht mehr wusste, was er machen sollte, bedrängt wurde oder was auch immer, überfordert war in seinem jungen Altern, nein, er hat das ganz bewusst und absichtlich so gemacht, auch die Mannschaft und seine Mitspieler ganz bewusst im Stich gelassen, hat ganz bewusst versucht, den BVB unter Druck zu setzen.

    Unglaublich, dass ein 20jähriger Spieler ganz bewusst und gewollt ein so dreistes Verhalten an den Tag legt und noch nicht mal was dabei findet, nicht mal für notwendig hält, sich beim BVB und seinen Mitspielern zu entschuldigen oder sich wenigstens für die Zeit beim BVB, die ihm ja erst den Sprung zu Barca ermöglichte, zu bedanken.

    Damit ist auch klar, wie man Dembele endgültig als Person einzuschätzen hat. Und Barca hat offenbar auch nichts schlimmes an diesem Verhalten gefunden und es vermutlich sogar noch unterstützt und begrüßt. Zum "ruhmreichen" FC Barcelona habe ich ja kürzlich schon einiges gesagt. Hinter der noch glänzenden Fassade dieses Klubs sieht es längst nicht mehr so schön aus und tun sich einige Abgründe auf.

    Die BVB-Bosse haben das einzig richtige getan, nämlich zu sagen, entweder Mega-Ablöse sehr weit über dem normalen Marktwert des Spielers oder der Transfer kommt nicht zustande. Barca pokerte bis zum Schluss, ging aber dann doch auf die Forderungen des BVB ein.

    Die BVB-Fans haben cool und Klasse reagiert. Manche haben den Namen Dembele mit der Transfersumme überklebt oder mit der Aufschrift "Who the fuck is Dembele?" 🙂
    Es gab im Stadion kaum noch Reaktion zu Dembele und das war auch gut so. Dembele ist Geschichte. Who the fuck ist Dembele? Also beschäftgien wir uns ab sofort nicht mehr mit ihm.

    Yarmolenko ist da und darüber können wir uns freuen, ein toller Transfer des BVB.

    Ich habe mal aus Spaß die vorläufige Transferbilanz zusammengestellt:
    Für Yarmolenko, Philipp, Dahoud, Toprak und Zagadou zahlte der BVB insgesamt Ablösen in Höhe von rund 70 Millionen Euro.
    Auf der Einnahmeseite verbucht der BVB für Dembele, Ginter, Bender, Ramos, Stenzel, Merino (Leihgebühr) und Mor insgesamt rund 210 Millionen Euro.

    Das macht ein Transferplus in Höhe von derzeit 140 Millionen Euro 🙂 Selbst wenn der Ex-Verein Dembeles noch ca. 20 Millionen Euro oder etwas mehr bekommt, bleibt ein enormer Transferüberschuss bestehen.

    Derzeit läuft es beim BVB 🙂

  • #4
    Walter-Stach@t-online.de

    Glückwunsch den Verantwortlichen des BVB für diese Neuverpflichtung. Es spricht Vieles -Alles?- dafür, daß die Mannschaftsleistung durch ihn noch besser werden wird als sie derzeit ohnehin schon ist.

    Dembele:
    Für mich derzeit keiner weiteren Worte wert und schon gar nicht intensiven Nachdenkens über sein Verhalten gegenüber dem BVB oder gar über seinen Charakter.

    Wenn er ‚mal mit Barca gegen den BVB spielen sollte oder mit der französischen Nationalmannschaft gegen "Deutschland" oder wenn er …..; dann bestünde Anlass, sich wieder mit ihm zu befassen.

  • #5
    Robin Patzwaldt

    Kam gerade rein. Ich pack das mal hier hin:

    "Emre Mor wechselt zu Celta de Vigo

    Offensivspieler Emre Mor (20) verlässt Borussia Dortmund nach einem Jahr und wechselt auf eigenen Wunsch zu Celta de Vigo.

    Der türkische A-Nationalspieler war vor einem Jahr vom dänischen Klub FC Nordsjaelland zu Borussia Dortmund gekommen und wurde in der abgelaufenen Saison in 18 Spielen der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der UEFA Champions League eingesetzt.

    Der in Dänemark aufgewachsene, dribbelstarke Angreifer hat Borussia Dortmund um die Freigabe gebeten, weil er sich bei einem anderen Klub größere Einsatzchancen erhofft als in der weiterhin namhaft besetzten BVB-Offensive. „Wir respektieren diesen Wunsch und wünschen Emre für die Zukunft viel Erfolg“, sagte Sportdirektor Michael Zorc."

  • #6
    Walter-Stach@t-online.de

    Ich war bei der Verpflichtung von Emre Mor durch den BVB der Meinung, Mor verfüge über die fußballerischen Qualitäten, sich einen Stammplatz beim BVB erkämpfen zu können , also stets zum sog. Kader zu gehören mit der Chance, zumindest regelmäßig von der Bank aus eingewechselt zu werden und daß er in insgesamt mehr als in 18 Ligaspielen eingesetzt werden würde.

    Da habe ich mich offensichtlich geirrt.

    Habe ich ihn überschätzt oder welche Gründe gibt es, daß er das, was ich erwartet hatte, nicht schaffte?

    Daß Mor jetzt wegen Perspektivlosigkeit beim BVB wechselt, liegt nahe und dürfte nicht nur in seinem , sondern auch im Interesse des BVB sein.

    Robin,
    was ist mit der Differenz zwischen Einkaufspreis und Verkaufserlös aus der Sicht des BVB? Ein "gutes" Geschäft für den BVB oder…..?

  • #7
  • #8
    Lukas N.

    Zum Glück ist der Mor-Wechsel nicht erneut im letzten Moment geplatzt, wie zuvor als der Wechsel nach Italien schon perfekt schien.
    Für alle Beteiligten ist das so das Beste und wie schon unter #3 dargestellt, erhöht dieser Transfer zum spanischen Klub Celta Vigo den Transferüberschuss weiter. Denn für 9,5 Mio. Euro wurde Mor verpflichtet und 13 Mio. Ablöse bekommt der BVB jetzt. Der BVB erwirtschaftet also ein Transferplus in Höhe von 3,5 Mio. Euro für einen Spieler, der beim BVB keine Rolle mehr spielte.

    Derzeit kommt der BVB, wenn man die Ablöse für Dembele komplett einrechnet – wie oben schon dargestellt – auf ein Transferplus von sage und schreibe 140 Millionen Euro 🙂
    Davon abzuziehen ist der Betrag, der an den Ex-Klub Dembeles abzuführen ist und da ist von ca. 20 Millionen Euro oder etwas mehr die Rede.

    @Walter, wie kürzlich schon erläutert, mangelte es Mor offenbar an einer guten und professionellen Einstellung und es waren offenbar auch kaum Fortschritte in seiner Entwicklung erkennbar. Das lässt sich aus verschiedenen Aussagen und aus wenigen Medienberichten ableiten. Ich habe auch mal gelesen, dass er in einem Dortmunder Restaurant ein ziemliches Stargehabe aufgeführt haben soll. Er gehört wohl zu den Jungprofis, denen das ganze etwas zu Kopf gestiegen ist. Vielleicht tut ihm der Wechsel ja gut und er begreift, was es heißt, Fußballprofi zu sein.

    Jetzt hoffe ich nur noch auf die Verpflichtung Toljans aus Hoffenheim noch vor Schließung des Transferfensters. Er war der beste Außenverteidiger der U 21-EM, ist beidfüßig, kann sowohl Rechts- als auch Linksverteidiger spielen.
    Im Gegenug würde dann Passlack ausgeliehen werden, der einfach noch Entwicklungszeit braucht.

    Kommt Toljan auch noch, wäre ich wirklich rundum zufrieden mit der Transferpolitik des BVB 🙂

  • #9
    Lukas N.

    Übrigens, Weigl hat gestern Abend in der schon kurz vorab diskutierten Sendung "100 % Bundesliga" um 22.10 Uhr auf NITRO einen sehr symphatischen und souveränen Auftritt hingelegt. Der BVB war die erste halbe Stunde das Schwerpunktthema der Sendung.
    Laura Wontorra meinte dann zu Weigl "Julian, Sie könnten auch Pressesprecher des BVB werden, so gut machen Sie das, wir könnten noch Stunden mit Ihnen diskutieren."

    Schade, dass ihr das nicht gesehen habt. Weigl for President, irgendwann sollte er Kapitän des BVB werden, wenn er hoffentlich noch lange beim BVB bleibt 🙂

    Da Weigl und der BVB gleich zu Beginn der Sendung drangekommen sind, konnte ich direkt zum Talk "Sky90" umschalten, der gestern auch sehr interessant war, weil es mal detaillierte und vertiefende Einblicke in das umstrittene Beraterwesen des Profifußballs gegeben hat. Max Eberl war, Volker Struth, der Berater von Marco Reus und Toni Kroos, ein Vertreter des Beraterverbandes, sowie ein Journalist und Buchautor. Man hat wirklich mal interessante Einblicke in diese Materie erhalten und kann das jetzt etwas besser einschätzen. Wenn Sendungne zu einem Schwerpunktthema derart in die Tiefe gehen, bringt das auch was, ist das interessant und es handelt sich nicht um die von @Walter nicht zu Unrecht beklagten "Quasselrunden".

  • #10
    Walter-Stach@t-online.de

    Lukas N.,
    schon darüber nachgedacht, wie man das "Luxus-Problem" Weigl/Sahin lösen könnte? Könnte Beide "nebeneinander" oder wie auch immer eingesetzt werden?

    Nachdem ich so eben gelesen habe, daß der BVB Toljan verpflichtet hat, bin auch ich "rundherum zufrieden mit der Transfernpolitik des BVB".

    Danke noch einmal für die Erklärungen zu Mor. Mir war entfallen, daß Du dazu schon vor einiger Zeit etwas gesagt hattest.

  • #11
    Robin Patzwaldt

    Ist so viel los beim BVB aktuell. Auch das ergänze ich jetzt einfach mal hier:

    "Jeremy Toljan verstärkt BVB-Defensive

    Borussia Dortmund hat den deutschen U21-Europameister von 2017 und Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 2016, Jeremy Toljan, verpflichtet. Der Anfang des Monats 23 Jahre alt gewordene Außenverteidiger unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022.

    „Jeremy kann sowohl auf der rechten als auch auf der linken Abwehrseite spielen“, sagt Sportdirektor Michael Zorc und fügt hinzu: „Er war einer der Garanten für den Titelgewinn der deutschen U21-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in diesem Sommer.“ Toljan kam in allen Partien über die volle Distanz zum Einsatz und bereitete während des Turniers drei Tore vor, darunter den Siegtreffer im Finale gegen Spanien (1:0).

    Der gebürtige Stuttgarter absolvierte für die TSG Hoffenheim seit seinem Bundesliga-Debüt am 5. Oktober 2013 insgesamt 56 Bundesligaspiele mit zwei Toren und weitere sechs DFB-Pokalspiele. Von der U17 bis zum Olympia-Team, mit dem er 2016 in Brasilien die Silbermedaille gewann, lief er bislang 38 Mal für Deutschland auf. „Er ist ein Spieler mit großem Entwicklungspotenzial“, sagte Zorc."

  • #12
    Robin Patzwaldt

    Und noch eine frische Pressemeldung des BVB heute Vormittag:

    " Felix Passlack: Verlängerung und Ausleihe

    Der Deutsche Pokalsieger leiht ein hoffnungsvolles Talent aus, damit es beim Vorjahres-Vierten der Fußball-Bundesliga auf nationaler und internationaler Ebene Spielpraxis sammeln kann: Felix Passlack (19) spielt in den kommenden knapp zwei Jahren für die TSG Hoffenheim und kehrt am 1. Juli 2019 zu Borussia Dortmund zurück. Zuvor hatte Passlack seinen Vertrag beim BVB vorzeitig bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

    Der vielseitig auf verschiedenen Positionen einsetzbare U20-Nationalspieler trägt seit dem Jahr 2012 das schwarzgelbe Trikot. Mit der U17 und der U19 gewann Felix Passlack in vier aufeinander folgenden Jahren (2014 bis 2017) die Deutsche B- und A-Jugend-Meisterschaft. 2015 wurde er als bester Spieler seines Jahrgangs mit der „Fritz-Walter-Medaille in Gold“ ausgezeichnet. Am 2. März 2016 bestritt er sein erstes von bislang 14 Bundesligaspielen. Außerdem kam er für Borussia Dortmund jeweils zwei Mal im DFB-Pokal sowie in der UEFA Champions League zum Einsatz, wo er am 22. November 2016 mit seinem Treffer im Spiel gegen Legia Warschau im Alter von 18 Jahren und 177 Tagen zum bislang jüngsten deutschen Torschützen in diesem Wettbewerb avancierte.

    „All diese Fakten unterstreichen, auf welch hohem sportlichen Niveau sich Felix Passlack in extrem jungen Jahren bewegt“, betont BVB-Sportdirektor Michael Zorc: „Wir wünschen ihm in Hoffenheim so viel Spielpraxis wie möglich und glauben, dass er bei TSG-Trainer Julian Nagelsmann gut aufgehoben ist.“"

  • #13
    Lukas N.

    Ja @Robin, es ist wirklich einiges los beim BVB, eine Nachricht jagt die andere. Die Bosse wirbeln in dieser Transferperiode aber ganz schön und vor allem, sie machen alles richtig, sind wieder voll in der Spur.

    Weiter oben hatte ich ja schon geschrieben, wenn das jetzt noch vor Transferschluss mit Toljan klappt, bin ich rundum zufrieden mit der Transferpolitik des BVB. Es hat geklappt und ich freue mich sehr darüber 🙂
    Toljan ist genau der Transfer, den der BVB noch brauchte. Er ist ein großes Außenverteidigertalent und mehrere europäische Topklubs hatten Interesse an ihm, aber er wollte nur zum BVB.
    Da sein Vertrag in Hoffenheim ausläuft, muss der BVB offenbar nur 5 Millionen Euro Ablöse zahlen. Top!
    Toljan wurde als bester Außenverteidiger der U 21-EM in die Elf des Turnieres gewählt. Er machte bei der EM alle Spiele und bereitete im Finale den Siegtreffer gegen Spanien vor. Er ist beidfüßig, kann Rechts- und Linksverteidiger spielen.
    Ich denke, dass er als Nachfolger für Piszczek aufgebaut werden soll, der ja die 30 schon überschritten hat.
    Vor allem aber kann er jederzeit als Rechts- oder Linksverteidiger eingesetzt werden, wenn die Stammkräfte ausfallen oder entlastet werden sollen.
    Auf er linken Verteidigerseite hat der BVB dann Schmelzer und Guerreiro, auf der rechten Seite dann Piszczek und Toljan. Damit wurde ein Schwachpunkt behoben und der BVB ist jetzt auch auf diesen Positionen doppelt top besetzt.

    Mit gefällt auch, dass der BVB jetzt mit Dahoud, Philipp und Toljan drei deutsche U 21-Europameister holte, eine tolle Investition in die sportliche Zukunft des Klubs.

    @Walter Stach
    Zum Glück hat der BVB jetzt das Luxusproblem Sahin / Weigl, denn die 6er-Position ist ja im heutigen Fußball von zentraler Bedeutung, eine Schlüsselposition. Und der BVB hat eine Dreifachbealstung zu bewältigen. Da werden beide gebraucht. Die Frage ist also lediglich, wer die Nase vorne haben wird und mehr Einsätze bekommt als der andere.
    Sahin hat den Vorteil, nicht verletzt gewesen zu sein, die komplette Vorbereitung absolviert und bisher gut gespielt zu haben. Weigl muss also ganz schön Gas geben, um da wieder vorbeizukommen.
    Im frei empfangbaren TV-Sender „NITRO“ sagte Weigl am Montag-Abend dazu, er freue sich zunächst mal für Sahin, dass der seine langjährigen Verletzungsprobleme überwunden habe, gesund und fit sei. Er selbst brauche noch einige Wochen, um wieder auf Topniveau spielen zu können, werde nach so langer Pause auch nichts überstürzen. Sobald er wieder in vollem Umfang spielfit sei, komme es sicherlich zu einem sportlichen Konkurrenzkampf mit Sahin um die 6er-Position. Er werde alles geben, um den neuen Trainer überzeugen zu können, denn de müsse am Ende entscheiden. Bosz habe auch während seiner Verletzungszeit viel mit ihm gesprochen, so Weigl, das habe ihm gut getan.
    Bosz hat bisher auch vermieden, Sahin weiter Einsatzgarantien zu geben, er hält die Frage offen und wartet den sportlichen Wettbewerb zwischen den Spielern ab.
    Auf Sicht müsste sich eigentlich Weigl durchsetzen, aber es wird interessant, wie das läuft und Bosz kann Sahin jetzt nicht ohne weiteres rausnehmen.
    Beide könnten durchaus auch mal zusammen spielen. In der vorgenannten TV-Sendung wurde das ebenfalls angesprochen und der Moderator meinte, er könne sich auch vorsellen, dass Weigl auf der 6 und Sahin auf der 8 spiele.

    Noch ein Wort zu Mor:
    Unter Tuchel war Mor zuletzt ja völlig außen vor und einige Medien berichteten auch von dicker Luft zwischen den beiden im Training und von Tuchel angeordnetem Straftraining für Mor. Zwischen Tuchel und Mor passte es gar nicht.
    Mors Berater hat aber nach der Verpflichtung von Bosz erklärt, der neue Trainer habe signalisiert, nicht auf Mor zu setzen, stimme einer Leihe oder einem Verkauf zu. In dieser Hinsicht waren die Einschätzungen von Tuchel und Bosz also deckungsgleich. Und den Bossen hat die fragwürdige Einstellung Mors offenbar sowieso nicht gefallen.

    Nach dem mit den Transfers alles so gut gelaufen ist und jetzt sogar noch Toljan verpflichtet werden konnte, könen wir uns noch mehr auf den weiteren Saisonverlauf freuen. 🙂
    Und der neue Trainer macht auch einen guten und sehr souveränen Eindruck. Wie gelassen und unaufgeregt er mit dem Aufregerthema Dembele umgegangen ist, war schon beeindruckend. Man hört bisher auch nur Lob über ihn.
    Gemessen wird er am Ende natürlich am sportlichen Erfolg und da hat Tuchel ja vorgelegt. Aber es sieht so aus als wäre dem BVB mit Bosz eine gute Verpflichtung gelungen.

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