Arcandor (2): Megaphon, megageil?

Arcandor will also Insolvenz anmelden, klack. Dabei hatte der erst seit März amtierende Vorstandsvorsitzende Karl-Gerhard Eick gestern noch einmal forsch getrommelt. Der erfahrene Spitzenmanager, gebürtige Ulmer und FC Bayern Aufsichtsrat erklomm vor der Konzernzentrale eine Haushaltsleiter, heizte seiner Belegschaft per Megaphon ("Wir kämpfen bis zur letzten Minute") kräftig ein, die Untergebenen klatschten, die Essener Sonne schien. Eick zeigte sich hemdsärmlig und trotz der Schwere der Lage (noch?) ganz gut drauf. Oder wie müssen wir DAS!!! verstehen?

Fotoquelle: ruhrbarone/sz

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5 Kommentare

  1. #1 | Nicolai sagt am 9. Juni 2009 um 16:04 Uhr

    Das Niveau hat sich unters Bett verkrochen und heult.

  2. #2 | schuri sagt am 9. Juni 2009 um 16:19 Uhr

    neenee, werter nicolai, dass musste mal dokumentiert werden: denn ich frag mich, wieviel niveau es hat, erst vor den untergebenen einen auf arbeiterführer zu machen, um den laden tags drauf dann doch nur abzuwickeln im auftrag von sal.oppenheim und schickedanz. dieses trittleiterbild samt mikro, protzuhr und schritt ist ein bilddokument der wirklichkeit. und die ist halt ziemlich seltsam.

  3. #3 | Raventhird sagt am 10. Juni 2009 um 12:56 Uhr

    Uh-huh, er hat was in der Hosentasche. Machen wir am besten gleich schmutzige Witze drüber.

  4. #5 | Jens Kobler sagt am 10. Juni 2009 um 17:57 Uhr

    Genau: Danke, Schuri, hab’s zum Glück erst jetzt gesehen und gelesen – und das hat mir die weinenden, anscheinend jetzt total lebensunfähigen Karstadt-Mitarbeiter von der NRZ-Titelseite gut relativiert. Es ist schon eine fremde und seltsame Welt!

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