In der neuen Folge des Podcasts Salziger Pudding analysiert Rechtsanwältin Aline Strutz und Psychologe Dr. Sebastian Bartoschek den Fall von Kim – ein frühgeborenes Pflegekind, dessen Schicksal von juristischen Auseinandersetzungen zwischen leiblichen Eltern, Pflegefamilie, Jugendamt und Gerichten bestimmt wird.
Im Fokus: widersprüchliche Gutachten, unklare Zuständigkeiten und die Frage, was wirklich im Sinne des Kindeswohls ist. Welche Rolle spielen kulturelle Unterschiede? Wann helfen Gerichtsentscheidungen – und wann schaden sie?
Hanns Dieter Hüsch auf dem Open Ohr Festival Mainz 1979 Foto: Gerd Eichmann Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Stadt Moers lässt ihren bekannten Sohn Hanns Dieter Hüsch hoch leben, der am 6. Mai 100 Jahre alt geworden wäre. Der Geburtstag des Kabarettisten wird das ganze Jahr
Russischer Panzer mit Z-Symbol Foto: Mil.ru Lizenz: CC-BY 4.0
Drei Jahre nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat sich der ehemalige ukrainische Vize-Verteidigungsminister Vitaliy Deynega zuversichtlich gezeigt, dass ein Land dem
Das Ruhrgebiet ist keine SPD-Hochburg mehr: Mit 26,2 % der Stimmen ist die CDU die stärkste Partei im Ruhrgebiet.
CDU und CSU erhielten bundesweit insgesamt 28,6 % der Zweitstimmen und waren damit die stärkste Kraft. Die AfD kam auf 20,8 % der gültigen Stimmen, gefolgt von der SPD mit 16,4 % und den Grünen mit 11,6 %.
Wahllokal Foto: Axel Hindemith Lizenz: CC BY-SA 3.0
Für demokratische Werte, Vielfalt und eine freie Gesellschaft: Ruhrgebietsinitiativen aus der Kultur und der Wirtschaft machen sich anlässlich der Bundestagswahl mit eigenen Kampagnen stark für die Demokratie.
Das Netzwerk der RuhrBühnen, dem elf städtische Theater im Ruhrgebiet sowie die Festivals Ruhrtriennale und Ruhrfestspiele angehören, geht mit der Kampagne „RuhrBühnen für die Demokratie“ an den Start. Ziel ist es, die aktuellen antidemokratischen Entwicklungen in den Fokus zu rücken und das enge Verhältnis von Kunst und Demokratie zu unterstreichen. Im Zentrum steht ein
Sitz der Uni Münster im Schlossgebäude Foto (Ausschnitt): Dietmar Rabich Lizenz: CC BY-SA 4.0
Alzheimer und Autismus beeinflussen, wie Menschen ihre Umgebung wahrnehmen und beschreiben – doch die genauen Zusammenhänge sind kaum erforscht. Die Universität Münster koordiniert mit der University of East Anglia das Promotionsnetzwerk SCALA (Spatial Communication and Ageing across LAnguages), das mit 4,5 Millionen Euro von der EU und UKRI (UK Research and Innovation) gefördert wird. Das Projekt untersucht, wie sich räumliche Sprachfähigkeiten im Alter verändern und wie sie mit Alzheimer oder Autismus zusammenhängen. 16 Promovierende aus Medizin, Psychologie, Robotik und Linguistik forschen daran. SCALA entwickelt auch Technologien, die älteren Menschen helfen sollen, sich besser zu orientieren. Das Netzwerk hat Partner in Deutschland, Norwegen, Italien, Dänemark und Großbritannien. Die Forschenden werden auf Karrieren in Wissenschaft und Industrie vorbereitet. Münster spielt eine zentrale Rolle und bringt seine Expertise in Kognitionspsychologie, Informatik und Linguistik ein. Ziel ist es, neue Erkenntnisse zu gewinnen und praktische Lösungen zu schaffen.
Abellio befährt die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, die Müngstener Brücke Foto: Abelio
Die Insolvenz des Bahnunternehmens Abellio vor drei Jahren hat die Steuerzahler in NRW rund 180 Millionen Euro gekostet. Das geht aus Unterlagen hervor, die der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ) vorliegen. Demnach mussten die Verkehrsverbünde VRS, VRR und NWL als Aufgabenträger 527 Millionen Euro zusätzlicher Kosten stemmen, die aus Regionalisierungsmitteln des
51 Prozent der Industriebetriebe in Nordrhein-Westfalen planen in diesem Jahr mit einem Abbau von Arbeitsplätzen. Das ergab eine Umfrage des Arbeitgeberverbandes Metall NRW, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstagausgabe) vorliegt. 32 Prozent klagen demnach über eine Verschlechterung der Standortbedingungen, 63 Prozent sogar über eine deutliche Verschlechterung.
Wahlhilfe-Tools, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, informieren interaktiv über die Wahlprogramme der Parteien. Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund fanden jedoch eine hohe Fehleranfälligkeit bei der Interpretation von Informationen, widersprüchliche Antworten bei der Wiederholung von Fragen und Lücken im Schutz vor Manipulationsversuchen.
Die Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) gehören zu den erschreckendsten Terroranschlägen der jüngeren deutschen Geschichte. Ihr voller Entstehungskontext bleibt bis heute ungeklärt – selbst nach 15 Untersuchungsausschüssen und einem abgeschlossenen Strafverfahren. Jetzt soll ein unabhängiges Forschungsteam den Mord an Süleyman Taşköprü am 27. Juni 2001 in Hamburg erneut untersuchen. Prof. Dr. Constantin Goschler von der Ruhr-Universität Bochum wird als Sprecher des interdisziplinären Teams fungieren. Gemeinsam mit Dr. Daniela Hunold (HWR Berlin), Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy (Uni Bielefeld) und Dr. Wolfgang Seibel (Uni Konstanz) analysiert er, wie und warum die Aufklärung und Strafverfolgung des Hamburger NSU-Mords scheiterte.
Systemische Ursachen im Fokus
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen nicht nur die Morde selbst, sondern die strukturellen Dynamiken, die sie ermöglicht haben – und die Reaktionen darauf.
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