Bodo im Juni

Die Juniausgabe des Straßenmagazins Bodo beleuchtet Themen rund um Flucht, Asyl und gesellschaftliche Abschottung – passend zum Weltflüchtlingstag. Neben diesem Schwerpunkt bietet das Heft facettenreiche Beiträge zu Kunst, Theater und regionalen Initiativen.

Wie Menschen auf der Flucht abseits von offiziellen Lagern leben, zeigt der Fotojournalist Klaus Petrus, der seit 2016 Fluchtrouten durch den Balkan dokumentiert. Persönliche Perspektiven liefert auch Jamil Ayoub, der 2015 aus Syrien floh und heute als Sozialarbeiter in Dortmund tätig ist. Sein Gespräch dreht sich umEnttäuschungen, Gestaltungswillen, Abschottungsrhetorik und die Wahrnehmung der syrischen Diaspora. Ahmed A., der in Ägypten Folter erlitt und später Hilfe bei der Medizinischen Flüchtlingshilfe Bochum suchte, blickt gemeinsam mit Therapeut Eike Leidgens mit Sorge auf den aktuellen politischen Kurs.

Neben gesellschaftlichen Themen widmet sich das Magazin auch kulturellen Impulsen: Sabine Reich, neue Leiterin des Bochumer Off-Theaters, bringt frischen

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Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet gestiegen

Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0

Im Mai waren 280.604 Menschen arbeitslos gemeldet, ein Anstieg von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gegenüber April stieg die Zahl der Arbeitslosen leicht um 0,1 Prozent – die sonst übliche saisonale Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes blieb aus.

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RIAS-Bericht 2024: Antisemitische Vorfälle in NRW auf Rekordniveau

Pro-Hamas-Demonstranten im Umfeld der SPD-Abschlusskundgebung zur Europawahl in Duisburg (Foto: Roland W. Waniek)


Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Nordrhein-Westfalen ist 2024 dramatisch gestiegen. Laut dem aktuellen Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS NRW) wurden 940 Fälle dokumentiert – ein Anstieg von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das entspricht im Schnitt 18 Vorfällen pro Woche. 2023 waren es noch 13.

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Trotz Wohnungsnot wird in NRW weniger gebaut

Baustelle in Dortmund Foto: Frank Vincentz Lizenz: CC BY-SA 3.0


Im Jahr 2024 meldeten die nordrhein-westfälischen Bauämter insgesamt 41.025 fertiggestellte Wohnungen, einschließlich Umbaumaßnahmen. Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen waren das 14,8 Prozent oder 7.123 Wohnungen weniger als im Vorjahr.

Besonders betroffen war der Neubau von Einfamilienhäusern: Die Zahl der fertiggestellten Einheiten sank um 24 Prozent auf 7.372. Auch Wohngebäude mit zwei Wohnungen verzeichneten einen deutlichen

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Heinrich Campendonk: Ein Blauer Reiter in Hamm

Heinrich Campendonk 2. von rechts (1911) mit Maria Marc, Franz Marc, Bernhard Koehler, Wassily Kandinsky (sitzend), Thomas de Hartmann Foto: Gabriele Münter Lizenz: PD-alt-100

Noch bis zum 28. September präsentiert das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm die Sonderausstellung „In aller Freundschaft! Heinrich Campendonk: Ein Blauer Reiter im Deutschen Werkbund“. Es ist die erste umfassende monografische Schau in Nordrhein-Westfalen seit fast 20 Jahren, die sich dem Künstler Heinrich Campendonk (1889–1957) widmet, einem bedeutenden Vertreter der Künstlergruppe „Der Blaue

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Industrie in Nordrhein-Westfalen verzeichnet Umsatz- und Beschäftigungsrückgänge

Ford-Entwicklungszentrum und europäisches Teilevertriebszentrum in Köln-Merkenich Foto: El Grafo Lizenz: CC BY-SA 3.0


Die nordrhein-westfälische Industrie hat in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 einen nominalen Umsatz von 88 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, sanken sowohl die Inlandsumsätze als auch die Exporterlöse nahezu gleichmäßig.

Besonders betroffen von den Umsatzeinbußen war die Automobilbranche: Die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verzeichnete mit einem

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Ruhrgebiet gewinnt drei Exzellenzcluster im Wettbewerb

Technische Universität Dortmund, Mathe Tower, ein von weitem sichtbares Gebäude mit rotierendem TU Logo Foto: Tuxyso / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 3.0


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat gestern die ab 2026 geförderten Exzellenzcluster bekannt gegeben. Dabei konnten sich die drei Universitäten im Ruhrgebiet erfolgreich behaupten und ihre Stellung verbessern.

Die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund und die Universität Duisburg-Essen erhalten gemeinsam Fördermittel für drei Exzellenzcluster. Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) setzt damit

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KI-Jobs? Im Ruhrgebiet eher nicht

Pepper Foto: Xavier Caré / Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 4.0


Künstliche Intelligenz verändert den Arbeitsmarkt – nur nicht im Ruhrgebiet.

Laut der Analyse von Indeed, die hunderttausende Stellenausschreibungen in den 65 größten deutschen Städten untersucht hat, ist München mit 7,3 Prozent KI-bezogener Jobs der Spitzenreiter, gefolgt von Berlin (6,3 %) und Bonn (5,7 %). Dagegen dümpeln Hamm (0,4 %), Herne und Oberhausen (je 0,5 %) sowie Gelsenkirchen und Hagen (je 0,8 %) weit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 2,4 Prozent.

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Blaues Rauschen startet am Freitag

Roland Nagy aka Fausto Mercier spielte im Zuge des Blaues Rauschen Festivals 2024 im Dortmunder Club Tresor | Foto: Libor Galia

Die siebte Ausgabe des Festivals Blaues Rauschen erkundet erneut die spannenden Schnittstellen zwischen experimenteller Klangkunst, digitaler Innovation und neuen musikalischen Ausdrucksformen. Vom 23. Mai bis 7. Juni bietet das Festival ein vielseitiges Programm aus Live-Konzerten und Performances, bei denen das

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Farewell, Ralf Weber

Ralf Weber war in der Bochumer Musikszene ein sehr geschätzter Kollege | Foto: privat

Mit großem Erschrecken haben wir heute erfahren, dass der Bochumer Blues-Musiker Ralf Weber gestorben ist – im Bochumer Nachtleben war er eine überaus geschätzte Szene-Persönlichkeit – und er gehörte zum Stammleser-Kreis der Ruhrbarone.

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