Der Messer-Attentäter von Solingen musste sich auch nach gescheiterter Abschiebung keiner Sicherheitsüberprüfung unterziehen

Niedergelegte Blumen und Kerzen nach dem Messeranschlag in Solingen vor der Evangelischen Stadtkirche Foto: Nicola Lizenz: Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0


Der Messer-Attentäter von Solingen durchlief nach seiner Einreise keine umfassende Sicherheitsüberprüfung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), wie aus dessen Ausländerakte hervorgeht, die dem Kölner Stadt-Anzeiger vorliegt.

Nach seinem Asylantrag im Januar 2023 wurde der syrische Migrant bei seiner Erstanhörung lediglich zehn Minuten lang über einen Dolmetscher befragt. Dabei stellte sich heraus, dass er bereits in Bulgarien als Asylsuchender registriert war und gemäß dem Dublin-Abkommen dorthin abgeschoben werden sollte.

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NRW-Industrie: Energieintensive Produktion im März 2025 um 3,2 % gesunken

Industrie in Marl (Symbolbild) Foto: Nordenfan Lizenz: CC BY-SA 4.0


Während die Produktion in den energieintensiven Wirtschaftszweigen um 3,2 % zurückging, stieg sie in der übrigen Industrie im Vergleich zum Vormonat um 2,1 %. Im Jahresvergleich sank die gesamte Industrieproduktion um 1,7 %, wobei die energieintensive Industrie einen Rückgang von 5,1 % verzeichnete. Die übrige Industrie blieb nahezu stabil, mit einem leichten Anstieg von 0,1 %.

Im März 2025 verzeichneten die energieintensiven Branchen in Nordrhein-Westfalen durchweg rückläufige Produktionszahlen im Vergleich zum Februar 2025. Besonders betroffen war die Metallerzeugung mit einem Minus von 5,1 % (−12,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat). Auch die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus sank um 4,2 % (−6,0 % im Jahresvergleich).

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Die Identität des Ruhrgebiets zwischen offizieller Erinnerungskulturen und alltäglicher Praxis

Bergbaumuseum Bochum Foto: Christian Nawrot Lizenz: CC BY-SA 3.0

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum lädt zur Diskussion über die regionale Identifikation mit dem Ruhrgebiet ein. In einer öffentlichen Veranstaltungsreihe befassen sich Experten und Kulturschaffende an fünf Terminen mit Themen wie Erinnerungskultur, Bergehalden, Eigensinn, Kunst und Emscher.

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Bodo im Mai

Regisseurin Yasemin Şamdereli schreibt ein Drehbuch über den Führerschein ihrer Mutter, Städtebau-Professorin Renée Tribble erklärt, wie Partizipation zu einer lebenswerten Stadt führen kann. Barbara Koch hegt 7.000 Schmetterlinge, Ekkehard Freye macht Theater in einer Tagesstätte für psychisch Erkrankte. Das Straßenmagazin im Mai.

Wenn die Regisseurin und Drehbuchschreiberin Yasemin Şamdereli über ihr neues Filmprojekt spricht, spürt man: Das muss ein Hit werden wie damals „Almanya – Willkommen in Deutschland“. Wie immer schreibt sie daran mit ihrer Schwester Nesrin, mit der sie in Dortmund aufgewachsen ist.

7.000 Schmetterlinge: Mitten in der Dortmunder Nordstadt summt, brummt, grünt und blüht es. Aus einer vermüllten Brache ist ein Lebensraum für – unter anderem – viele Schmetterlinge geworden, der gleichzeitig ökologisches Projekt, künstlerische Intervention und soziale Initiative ist.

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Blaues Rauschen: Festival in sieben Ruhrgebietsstädten

Roland Nagy aka Fausto Mercier spielte im Zuge des Blaues Rauschen Festivals 2024 im Dortmunder Club Tresor | Foto: Libor Galia


Das Festival Blaues Rauschen präsentiert in seiner 7. Ausgabe vom 23. Mai bis zum 7. Juni
2025 ein internationales Programm zwischen Mensch und Maschine, Realität und Fiktion und Klang und Stille. 

In diesem Jahr erweitert das Festival seine Reichweite um zwei weitere Standorte und ist somit in insgesamt sieben Städten des Ruhrgebiets präsent: Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne und Mülheim.

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