Der Ruhrpilot

Karl-Josef Laumann (CDU)
Karl-Josef Laumann (CDU)

NRW: „Kneipen werden schärfer kontrolliert als Kliniken“…Der Westen

Debatte: Wladimir Putin lebt in seiner eigenen Wirklichkeit…Welt

Debatte: Nicht noch eine Strom-Prämie…FAZ

Ruhrgebiet: Die Wirtschaft leidet unter der Krise in der Industrie…REL

Ruhrgebiet: Bergbauschacht unter der A40 vermutet…Der Westen

Ruhrgebiet: Schuldzuweisungen bringen RWE nicht weiter…Welt

Bochum: Zankapfel in idyllischer Umgebung…Der Westen

Dortmund: Caf Solo darf kein Bier ausschenken…Der Westen

Duisburg: Nicht über jedes Stöckchen springen…RP Online

Essen: Krise bei RWE – Stadt kann Überschuldung drohen…Der Westen

Essen: Das Aalto-Theater entdeckt Bellinis „La Straniera“…Revierpassagen

Nazis: Die Rechte versemmelt Teilnahme an der Europawahl

Nazis_201312232Die vor allem in Dortmund aktive Nazipartei Die Rechte hat es nicht geschafft, genug Unterschriften für die Teilnahmen an der Europawahl zu sammeln. 

Auf der Internetseite der Partei heißt es unter der Überschrift „Kleiner Rückschlag“

Wir haben es nicht geschafft, rechtzeitig die für die Teilnahme an der Europa-Wahl notwendigen 4.000 Unterstützungsunterschriften zu sammeln.

Ein wenig hat uns das verwundert: im letzten Sommer wurden in Nordrhein-Westfalen von damals ziemlich genau 200 Parteimitgliedern 2.100 gültige Unterschriften für die Bundestagswahl gesammelt. Entsprechend leichter hätte es werden müssen, mit bundesweit ziemlich genau 500 Mitgliedern 4.000 zu sammeln. Zumindest rechnerisch. Offenbar gab es den berüchtigten kleinen Unterschied zwischen „gedachtem Verlauf“ und „tatsächlichem Verlauf“.

Nun muss die Partei  Gründer Christian Worch zumindest bei den Kommunalwahlen einen kleinen Erfolg abliefern. Scheitert flächendeckende  Teilnahme zumindest in Dortmund an mangelnden Unterschriften oder holt man dort ein ähnliches Ergebnis wie bei der Bundestagswahl, wäre es mehr als blamabel: Im

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Geierabend: Schalke erhält den Pannekopp-Orden

Pannekopp2011Heute geht der Geierabend, Dortmunds alternativer Comedy-Karneval mit der traditionellen Vergabe des Pannekopp-Ordens zu Ende. Der schwerste Karnevals-Orden der Welt geht an den FC Schalke 04 für die Rettung der „beleidigten Leberwurst“. Grund hierfür, teilt das Deierabend-Team mit war ein peinlicher Boykott des Vereins gegenüber dem Fernsehsender ZDF. Weil dieser lieber die Dortmunder Champions League-Spiele übertrug als die aus Gelsenkirchen, weigerte sich der Verein nach dem nächsten Bundesligaspiel, dem Sender Interviews zu geben. Geierabend-Moderator und Ruhbarone-Autor Martin Kaysh, bekannt als „der Steiger“, kommentiert: „Das ist ein historischer Moment für diesen Verein, der schon so lange nichts mehr gewonnen hat und nun ausgerechnet in Dortmund diese ganz besondere Ehrung erfährt.“

 

Update: ECCE: Subventionierter Kreativ-Wirtschaftsförderer nimmt Agenturen Aufträge weg

Bernd Fesel, ECCE: Überflüssig, aber gut bezahlt.
Bernd Fesel, ECCE: Überflüssig, aber gut bezahlt.

Das in Dortmund ansässige European Centre for Creative Economy (ECCE) soll die Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet fördern und wird dafür vom Land NRW finanziert. Mittlerweile hat das mit  Steuergeldern gepäppelte Unternehmen offenbar andere Ziele: Es nimmt privaten Unternehmen die Aufträge weg.

Zu Behaupten die Arbeit des 2009 gegründeten European Centre for Creative Economy (ECCE) wäre eine Erfolgsgeschichte, wäre übertrieben. Seitdem ECCE seine Arbeit aufgenommen hat, hat sich die Situation der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet nicht verbessert. Die Millionenbeträge, die an Subventionen in das von Dieter Gorny und Bernd Fesel geleitete Unternehmen geflossen sind, verpufften weitgehend wirkungslos:

Eine Studie im Auftrag der NRW-Landesregierung kam 2012 zu dem Ergebnis:

„Das Ruhrgebiet hat beträchtliche Anstrengungen unter- nommen, die Kultur- und Kreativwirtschaft zu profilieren. Besonders im Kulturhauptstadtjahr 2010 wurde ein erheblicher rhetorischer Aufwand unternommen, um die Region als einen KKW-Standort zu positionieren. Den Beteiligten war klar, dass eine Kraftanstrengung in einem Kulturhauptstadtjahr nicht ausreicht, um einen positiven Trend schon herzustellen oder eine Trendumkehr zu erreichen. Auch Leuchtturmprojekte wie das „Dortmunder U“ haben eine eher symbolische als systemische Wirkung. Tatsächlich fällt das Ruhrgebiet als KKW-Standort zahlenmäßig eher zurück.

Gorny und Fesel haben schlicht versagt, ihr Auftrag war klar: „Als Institut der RUHR.2010 engagierte sich ecce für die konkrete Unterstützung der Akteure aus kreativwirtschaftlichen Bereichen sowie die Entwicklung von Orten und Räumen für Kreativität und trieb die Kommunikation des Ruhrgebiets als Standort der Kultur- und Kreativwirtschaft voran.“

Aber Versager haben, vor allem wenn sie subventioniert werden, die unangenehmen Angewohnheit, nicht einfach pleite zu gehen und zu verschwinden. Im schlimmsten Fall versuchen sie, sich unternehmerisch zu betätigen – was ihnen leicht fällt, weil sie ja öffentlich finanziert werden und ihre Kosten nicht wieder

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Frühstück

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Liebe Friedensbewegung: Ich muss mich bei Dir entschuldigen!

berlin_stadt_des_friedens

Was mich im Moment wirklich begeistert, ist die deutsche Friedensbewegung. Hunderttausende waren gestern auf den Straßen, um für den Frieden in der Ukraine zu demonstrieren. Kaum eine Stadt, in der es am Abend keine Lichterketten zu sehen gab. Margot Käßmann ist längst auf dem Weg in die Ukraine und es kursieren Boykottaufrufe gegen Russland. Auch die Wirtschaft zieht mit: Tengelmann wird keine Krim-Ananas mehr anbieten! Konstantin Wecker ist so empört, dass es ihm die Stimme verschlagen hat. Putin kann, das ist allen klar, diesem Druck nicht standhalten. Es kann nur noch Stunden dauern, bis er vor der deutschen Friedensbewegung kapituliert – zur Zeit sitzt er ja bekanntlich bibbdernd hinter den Mauern des Kreml.

Es ist der zweite große Erfolg der Friedensbewegung innerhalb weniger Monate: Auch ein militärisches Eingreifen des Westens in Syrien konnte durch lautstarke Proteste verhindert werden. Was für ein Glück für die Syrer – friedlich und glücklich leben sie nun unbehelligt von jedem Imperialismus zusammen in ihrem wunderschönen Land, in dem es in jeder Stadt nun eine Friedenswerkstatt gibt, in der die selten aufkommenden Konflikte in langen, ernsten Diskussionen einvernehmlich gelöst werden.

Ich schrieb mehrmals, dass die Friedensbewegung die dümmste aller sozialen Bewegungen sei. Was für ein Unsinn: Gerade die letzten Monate haben gezeigt, dass nur sie den Weg kennt, wie Konflikte ohne Blutvergiessen zum Wohle aller Menschen gelöst werden können.