Long Distance Calling, Freitag, 7. Februar, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund (Ausverkauft)
Frühstück

Messe: Wie Tasso Wolzenburgs röhrend Hirsche veralbert…Welt
Polizei: So blickt Norbert Wesseler auf Dortmund zurück…Ruhr Nachrichten
Personalmangel: Der Jugendbereich des Dietrich-Keuning-Hauses ist seit Januar komplett geschlossen…Nordstadtblogger
Party: Mayday-Veranstalter I-Motion hat Westbam nicht mehr gebucht…Der Westen
Tier: Dortmunder Zoo präsentiert Känguru-Baby „Kalle“…Der Westen
BVB: Ein „Hase“ für den BVB…Welt
BVB: Lewandowski will sich mit Titel aus Dortmund verabschieden…Transfermarkt
BVB: Jojic wäre auch zu Fuß nach Deutschland gelaufen…Welt
Der Ruhrpilot
NRW: Schlusslicht in der Schulden-Statistik…Ruhr Nachrichten
NRW: Ex-Minister Helmut Linssen – 424.025 Euro auf den Bahamas…RP Online
NRW: Gesundheitsministerin Steffens warnt vor Online-Apotheken…Der Westen
NRW: Grüne wollen mehr Anreize zur Gebäudesanierung…Welt
NRW: Energiewende – Miete könnte im Schnitt um 70 Euro steigen…Der Westen
Ruhrgebiet: Firmen meiden immer öfter das Revier…Radio Vest
Bochum: Bisherige Linksfraktion in Bochum tritt geschlossen bei Kommunalwahl nicht an…Pottblog
Dortmund: Abschied von Polizeipräsident Wesseler…Radio91.2
Essen: Folkwang wollte keine Pädophilie-Debatte – und hat sie doch…Der Westen
Essen: Essener nehmen Abschied von Bischof Hubert Luthe…Der Westen
Landesmediengsetz NRW: Warum das Mediengesetz schlecht ist und was der Staat tun könnte

Gestern habe ich einen Artikel über die Neufassung des Mediengesetzes NRW geschrieben. Ich halte es vor allem für den Versuch der Politik, Einfluss auf unabhängige Medien zu nehmen. Mit Fördergeldern wird man Medien und Journalisten kaufen. Eine Vorstellung, die mir nicht gefällt.
Medien müssen unabhängig und ihren Lesern oder Zuschauern gegenüber verpflichtet sein. Journalisten haben weder Sprachrohr der Politik zu sein noch die Lehrer ihre Leser. Sie sind die Vertreter ihrer Leser , gehen dahin, wo die keine Zeit haben hinzugehen, kümmern sich um das, was die Leser interessiert und sollen ihre eigene Meinung mit offenem Visier vertreten und mit ihren Lesern diskutieren. Und weil die Menschen unterschiedlich sind, muss es unterschiedliche Medien für sie geben – mit unterschiedlichen Schwerpunkten, unterschiedlichen Grundhaltungen und unterschiedlichen stilistischen Ausprägungen.
Aber eines müssen all diese Medien gemein haben: Sie müssen unabhängig vom Staat sein. Eine der wichtigsten Aufgaben die alle Journalisten eint, ist dass sie die Politik und den Staat kontrollieren müssen. Medien stehen in einer natürlich Opposition zum Staat und zur Politik – sie haben auf der Seite der Beherrschten zu stehen, nicht auf der Seite der Herrscher.
Das neue Landesmediengesetz der rot-grünen Landesregierung will das ändern. Über die Stiftung Partizipation und Vielfalt sollen Recherchestipendien vergeben werden – ein staatlich kontrollierte Stiftung wird also steuern, über was recherchiert werden kann und über was nicht.
Bochum: Ratsmitglieder der Linken treten nicht mehr an

In vielen Städten wie Gelsenkirchen und Herne ist es zum Bruch zwischen den Ratsmitgliedern der Linken und der Partei gekommen. Nun auch Bochum: Die Ratsmitglieder der Partei die Linke werden nicht mehr zur Kommunalwahl antreten – sie ziehen die Konsequenz aus einem langjährigen Streit in dem sich am Ende die Fundamentalisten um die Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen durchgesetzt haben.
In einer gemeinsame Erklärung geben die Ratsmitglieder der Linken in Bochum die Gründe an, warum sie nicht mehr für den Rat antreten werden:
Kandidatur auf Grundlage des Kommunalwahlprogramms nicht möglich
Am vergangenen Freitag hat der Bochumer Kreisverband DIE LINKE gegen die Stimmen der anwesenden Fraktionsmitglieder das Kommunalwahlprogramm für die Kommunalwahl am 25. Mai verabschiedet. Dazu erklären die Ratsmitglieder der Linksfraktion Aygül Nokta, Bianca Schmolze, Ralf Feldmann, Arnold Vogel, Ernst Lange und Uwe Vorberg, sowie die Bezirksvertreter/innen Petra Malik (BV Südwest), Wolfgang Wendland (BV Wattenscheid), Martin Fechtelkord (BV Ost), Karin Plagge und Günter Fuhrmann (BV Mitte): Leider ist es für uns aus inhaltlichen Gründen nicht möglich, auf Grundlage dieses Kommunalwahlprogramms zu kandidieren. Wir haben zwar mit einer Vielzahl von Änderungsanträgen versucht, die meisten aus unserer Sicht unrealistischen Forderungen zu ändern. Doch das ist uns nur vereinzelt gelungen, so dass das Programm viele Maximalforderungen enthält, für die wir keine Realisierungsmöglichkeiten sehen und deren Finanzierung unklar ist.
Frühstück
Festival: Westbam steigt bei der Mayday in Dortmund aus…Der Westen
Envio: Gutachter kritisiert Arbeitsabläufe bei Envio massiv…Der Westen
Polizei: Gregor Lange soll neuer Polizeipräsident werden…Der Westen
Kunst: Atelierhaus kunstDOmäne bittet zu “KuuKu”…Nordstadtblogger
BVB: Knappe 3:4 Fortuna-Niederlage in Geheim-Test gegen BVB…RP Online
BVB: Testspiel mit Jojic-Debüt…Radio91.2
BVB: Mehrzahl der gefassten Hooligans kam aus Dortmund…Spiegel
BVB: Dortmund ist Marketing-Meister…Bild
BVB: Wo Borussia Dortmund ist, ist Action…Berliner Woche
BVB: Lewandowski-Anzeige vom Tisch…Sport1
Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet: „Manufactum-Männer sind das Schlimmste“…FAZ
Ruhrgebiet: Pumpen für die Ewigkeit…Spektrum
Ruhrgebiet: Opel-Belegschaft macht ihrer Verärgerung Luft…Der Westen
Bochum: Elli Altegoer reicht das Zepter weiter…Der Westen
Bochum: Johnson Controls baut Stellen ab…Der Westen
Dortmund: Westbam steigt bei der Mayday aus…Der Westen
Duisburg: Neue Stellen für das Jobcenter Duisburg…RP Online
Duisburg: Mercatorhaus wäre mit Stadt und Uni machbar…Der Westen
Essen: Wie geht man mit erotischen Mädchendarstellungen in der Kunst um? …Welt
Essen: Zechen-Foto auf Armutsbericht – Zollverein prüft Rechtslage…Der Westen
Oberhausen: Kurzfilmtage touren durch die Welt…Bild
Debatte: Die Suche nach Betrügern läuft aus dem Ruder…Post von Horn
Landesmediengesetz NRW: Kontrolle, Genossenfilz und ein Angriff auf die Freiheit der Medien

Heute wurde die Neufassung des Landesmediengesetz NRW vorgestellt. Es macht den Weg frei für den Versuch der Politik, auf journalistische Inhalte Einfluss zu nehmen – und ist ein Papier der analogen Träumereien.
Fangen wir nett an: Nordrhein-Westfalen verstand sich seit den Zeiten, als Wolfgang Clement eine politische Nachwuchshoffnung war, als ein Medienland. Damals, die Erinnerung an die gerade ausgestorbenen Saurier war noch frisch, galt Medienpolitik als Thema der Zukunft und als Thema all derer, denen die Zukunft gehört. Das ist heute anders: Die Medienpolitik wird bestimmt vom angeschlagenen Staatssekretär Marc-Jan Eumann, der in den vergangenen Monaten mehr durch den Skandal um seinen „Doktortitel“ für Schlagzeilen sorgte als durch seine Arbeit. Das Medienforum NRW, einst Bühne der medienpolitische und medienwirtschaftliche Selbstdarstellung des Landes, wurde längst herabgestuft – in diesem Jahr ist es nur noch eine Nebenveranstaltung zur Angacom – einer Kabelbetreibermesse in Köln.
Medienpolitik – das ist hier längst kein Thema mehr für Visionäre, sondern es ist Teil des Alltags der rot-grünen Landesregierung und der ist geprägt von der Ausweitung von Einfluss und Kontrollmöglichkeiten sowie der Versorgung der eigenen Klientel.
Das ist dem Gesetz anzumerken: Statt einer Programmvielfalt im Radio, wie man sie aus Hamburg oder Berlin kennt, wird NRW nach dem Gesetz eine private Radiowelle für das ganze Land bekommen, also so etwas wie das Beste aus 1Live, WDR2, WDR4 und der Radiowerbung von heute. Das wird einige Verleger freuen, da aber gleichzeitig das unsägliche Modell des sogenannten Privatrundfunks in NRW aufrecht erhalten wird, wo auf lokaler Ebene Kirchen, Parteien und Verbände die Inhalte bestimmen, wird sich an dem öden Einheitsbrei im Radio nichts ändern.
Was nicht weiter schlimm ist: Spotify und andere Dienste geben den Hörern längst die Möglichkeit, ihr Programm selbst zusammen zu stellen. Was analog gesendet wird, ist kaum mehr als der Hintergrundsound zum einparken und kartoffelschälen – und wird bald noch stärker an Bedeutung verlieren. Dieses Weihnachten lagen Bluetooth-Lautsprecher unter vielen Tannenbäumen. Das Programm kommt immer mehr aus dem Internet – und was ich mir auf Spotify zusammenstelle, geht das Land nichts an. Deswegen sind Teile des Gesetzes auch von fast komisch wirkender analoger Romantik geprägt: Bürgerradios werden wieder gestärkt und bekommen besserer Sendeplätze. Na und? Wer Radio machen will, kann Pottcasts machen, TV-Shows laufen auch über Youtube. Kein Mensch braucht mehr das alte Bürger TV. SPD und Grüne sorgen
Ready, Set, Fall!
Ready, Set, Fall!, Mittwoch, 5. Februar, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund
Frühstück
Tatort: Ermittelt Kommissar Faber bald im Neonazi-Milieu?…Der Westen
Energie: Hochspannung unter der Erde…Radio91.2
Fußballmuseum: Verzögerung beim Fußballmuseum wird teuer…Der Westen
Soziale Stadt: Eine Matratze für 300 Euro pro Monat…FAZ
Ausstellung: „Eine Stadt für Toleranz“…Nordstadtblogger
Halali: Weidmannsheil in Dortmund…FAZ
BVB: Dortmund nutzt die Stärke des FC Bayern als Alibi…Welt
