Sexworker Day: „Die „Aura“ des Verbotenen halte ich eher für einen Mythos.“

Foto: Barbara Underberg
Sexarbeiterinnen Demo in Dortmund  Foto: Barbara Underberg (Archiv)

 

Der 2. Juni ist Internationaler Sexworker Tag – und das Thema Prostitution ist unabhängig davon wieder stark präsent. Zwei Sexarbeiterinnen berichten über ihre Arbeit, Vorurteile, Zwangsprostitution und den neu aufgekommenen Puritanismus. Das Interview wurde via Mail geführt. 

Ruhrbarone: Heute ist Internationaler Sexworker Tag- wieso brauchen Sexarbeiter einen eigenen Tag und machen nicht einfach beim ersten Mai mit? 

Nina: Der erste Mai ist traditionell ein Tag für vornehmlich werktätige Arbeiter und Angestellte. Escorts, Prostituierte, Erotik-Arbeiter, Stricher etc. können sich damit nicht immer identifizieren, da ihr Bereich eine persönliche sexuelle Dienstleistung darstellt. Zudem erfahren sie leider noch oft Ausgrenzung, ihre Arbeit ist mit vielen Klischees behaftet. Immer noch hat kaum einer eine realistische Vorstellung davon, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten die Sexarbeit bietet. Dafür wird auch in den Medien immer wieder ein bestimmtes „Milieu“ geschaffen wie in dem aktuellen Spiegel-Beitrag. Die Ausgrenzung schafft meines Erachtens nach ein Bedürfnis bei den Sexworkern, sich selbst zu organisieren. 

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Der Ruhrpilot

Nobert Lammert
Nobert Lammert

Ruhrgebiet: Lammert für Direktwahl von Mitgliedern des Ruhrparlaments…Bild

NRW: Erst die Moral, dann die Mode…Welt

Bochum: 100.000 Besucher kommen jährlich in den Kulturbahnhof…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Neues Gesetz macht der Kneipe „Haus Puschnik“ zu schaffen…Ruhr Nachrichten 

Duisburg: Kein Abstieg, sondern ein Absturz…Welt

Duisburg II: Die Folgen des MSV-Dramas…RP Online

Essen: CDU will Deckel auf der A 44 in Kupferdreh…Der Westen

Essen II: Stadt testet einen Trinkerraum…Der Westen

Schwerte: Runde Ecke schließt – Ein Stück Schwerte verschwindet…Ruhr Nachrichten

Grüne Mediziner kritisieren Barbara Steffens

In dem Blog „Grüne Gesundheitspolitik“ diskutieren die beiden Medizinstudenten und Mitglieder der Grünen Paula Louise Piechotta und Pascal Nohl-Deryk die Gesundheitspolitik ihrer Partei – und wie jeder, der auch nur einen Hauch Ahnung von Medizin und Wissenschaft hat, können sie mit den Positionen der NRW-Gesundheitsministerin wenig anfangen. In einem lesenswerten und ausführlich Beitrag setzen sie sich nun mit der Gesundheitspolitik ihrer Partei und dem Hang der Grünen zur Esoterik auseinander:

Esoterik bei den Grünen fällt seit jeher auf fruchtbaren Boden – das bekannteste und bei den Grünen am stärksten grassierende Beispiel ist das der Homöopathie. Aber auch die anthroposophischen Lehren Rudolf Steiners in Form von demeter-Landbau bis

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Essen: Protest gegen Erdogan

Seit Tagen protestieren tausende in der Türkei gegen das immer autoritärer werdende Regime des türkischen Mininsterpräsidenten Recep Tayyip Erdogan – der die Proteste mit brutaler Polizeigewalt versucht zu unterdrücken.

Gegen diese autoritäre Politik wird morgen in Essen Protestiert. Treffpunkt der Proteste ist Wir treffen uns um 15.00 am Willy-Brandt-Platz vor dem Hauptbahnhof. Von dort aus geht es weiter zum Kennedyplatz, wo eine Kundgebung stattfinden soll. Mehr Infos via Facebook.

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Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: HP/PR
Hannelore Kraft Foto: HP/PR

NRW: Kraft blickt im Silicon Valley in die Medienzukunft…Welt

Bochum: Antoniusstift – Verwaltung setzt den Träger unter Druck…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Weniger Einwohner als angenommen…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Warum Walter Hellmich für viele Fans der Totengräber des MSV ist…Der Westen

Duisburg II: CDU warnt vor öffentlichem Geld für den MSV…Der Westen

Essen: Stadt testet einen Trinkerraum…Der Westen

NRW: Gesundheitsministerin Steffens findet Naturwissenschaften anmaßend

Ich weiß, schon wieder was über eine Grüne: NRW Gesundheitsministerin Barbara Steffens glaubt nicht nur an Homöopathie, sondern hält die Naturwissenschaften auch  noch für anmaßend. Jemand mit diesen Ansichten und solch offenbar beschränkten intellektuellen Fähigkeiten trägt in NRW, dem Bundesland mit den meisten Einwohnern, die Verantwortung für die Gesundheitspolitik. Dabei ist es nicht einmal so erschreckend, das Steffens so denkt – die Grünen kommen aus einer geistigen Tradition, die  eine konservative und spirituelle Reaktion auf die Moderne darstellt  und damit genuin autoritär und reaktionär ist –  erschreckend ist vielmehr, dass eine SPD geführte Landesregierung so jemanden auf solch einer Position duldet. Mehr dazu auf Scienceblogs.

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