Der Ruhrpilot

NRW: Deutscher Stau-Spitzenreiter…Welt

NRW II: Kein Alkohol mehr an NRW-Bahnhöfen?…RP Online

Derby: „Dortmund ist fast nicht mehr Ruhrgebiet“…Tagesspiegel

Ruhrgebiet: Ärger um Langzeitstudenten an der Uni Duisburg-Essen…Der Westen

Bochum: Opel-Betriebsrat beklagt fehlende Perspektiven für deutsche Werke…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ – Rauball will Fans mehr Zeit geben…Ruhr Nachrichten

Duisburg:  Das verdienen die Manager der Stadt…Der Westen

Duisburg II: Neues Hallendach für Hauptbahnhof…Welt

Essen: NPD-Demo stößt auf 300 Gegendemonstranten…Der Westen

Essen II: “Rote Erde” im Grillo-Theater…Revierpassagen

Update: Protest gegen NPD-Demo in Essen

Gegen eine Demonstration der NPD gegen ein Flüchtlingsheim in Essen gibt es heute eine Gegendemonstration.  

11Eigentlich wollten die Nazis heute mit einem Fackelmarsch gegen ein Flüchtlingsheim am Frintrop-Wasserturm demonstrieren. Die Fackeln wurden mittlerweile verboten, die Nazi-Demo nicht. Hier ein Aufruf der Natifa Z gegen den Naziaufmarsch:

„Es ist nicht verwunderlich, dass die NPD nun bereits am Freitag zu einer Kundgebung gegen die Flüchtlingsunterkunft aufruft“ so Tessa Kuijer Pressesprecherin der Antifa Essen Z. „Die rechtsradikale Partei verfügt im Essener Nordwesten traditionell über ein großes Mobilisierungspotenzial. Die Frintroper Anwohnerinitiative bietet der NPD mit ihrer Stimmungsmache nun eine willkommene Steilvorlage“.

Die Antifa Essen Z ruft dazu auf  nach Frintrop zu kommen und den Protest gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf die Straße zu tragen. „Wenn sich Anwohnerinitiativen und rechtsradikale Parteien gegen die Schwächsten der Gesellschaft wenden, ist Solidarität dringend notwendig“ so Kuijer. „Wir hoffen deshalb, dass am Freitag viele Menschen nach Frintrop kommen, um ein Zeichen gegen die Ausgrenzung und Stigmatisierung von Flüchtlingen zu setzen.“

Update:

Treffpunkt für die Gegendemonstration ist 18.00 Uhr, Wasserturm Frintroper Str/ Am Kreyenkrop

 

Reklame: Brandt-Zwieback, Sparkasse und Verlässlichkeit

Die Sparkassen umwerben gerade den Mittelstand und in der Tat ist es für kleine und mittelständische Unternehmen meist eine gute Entscheidung, mit den Sparkassen oder Volksbanken zusammen zu arbeiten. Und auch klar ist, das inhabergeführte, mittelständische Unternehmen einige Eigenschaften haben, die sie von großen Aktiengesellschaften unterscheiden: Sie sind oft mit ihrer Region verbunden und haben ein enges, persönliches Verhältnis  zu ihren Mitarbeitern. Viele Mittelständler haben, auch in Krisen, nicht einen einzigen ihrer Beschäftigten entlassen. Sie engagieren sich vor Ort für Ausbildungsplätze und Vereine.

Und genau so ein Unternehmen ist Brandt-Zwieback,  mit dem die Sparkassen gerade werben, nicht. Brandt schloss ein Werk in Hagen und vernichtete hunderte Jobs, um in Thüringen Subventionen zu kassieren und neu anzufangen. Wir erinnern uns:

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Der Ruhrpilot

Katharina König Foto: Alupus Lizenz: CC 3.0

Umland: Verfassungsschutz will offenbar Abgeordnete ausspionieren…Pubkikative

Ruhrgebiet: Steinkohlebergbau Kontrolliert auf null fahren…FAZ

Bochum: „Ein Totengebet“: Eine Reise zu den Fehlern des Lebens…Ruhr Nachrichten

Bochum II: Opel-Verhandlung tritt auf der Stelle…Der Westen

Dortmund: Kein Termin für Säuberung des Envio-Geländes…Der Westen

Dortmund: Rauball – „Gewalt mit dem nötigen Augenmaß behandeln“…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Rechte Hooligans fordern Ultras und den MSV heraus…Der Westen

Umland II: Toten Hosen werden Ehrenmitglieder der Fortuna…Welt

Umland III: Der König von Deutschland…Publikative

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NRW: Die Schulden der Städte und die Düsseldorfer Gemütlichkeit

Welche Stadt wie hoch verschuldet ist, hängt nicht nur von ihrer wirtschaftlichen Stärke ab. Auch in welchem Regierungsbezirk sie liegt macht einen großen Unterschied.  Im Regierungsbezirk Düsseldorf war „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ offenbar lange das Motto bei der Kontrolle der kommunalen Finanzen.

Es ist an die zehn Jahre her, als  Oliver Wittke (CDU), der damalige Oberbürgermeister von Gelsenkirchen, sich in  einem Hintergrundgespräch über die unterschiedliche Praxis der Finanzkontrolle durch die Bezirksregierungen ausließ. Das Ruhrgebiet sei ja in die drei Regierungsbezirke Düsseldorf, Arnsberg und Münster aufgeteilt. Gelsenkirchen würde von der Bezirksregierung in Münster kontrolliert, die sehr streng sei und der Stadt nur wenige Schulden zugestehe. Anders wäre die Lage in Oberhausen: Dort sei man viel höher verschuldet, könne aber noch in Projekte investieren, die sich Gelsenkirchen schon lange nicht mehr leisten kann. Die Bezirksregierung Düsseldorf sei nun einmal deutlich lässiger als die anderen Bezirksregierungen im Land. Bis heute wird dies von Kommunalpolitikern aller Parteien bestätig, denn  es scheint sich wenig an der Düsseldorfer Praxis der zugedrückten Augen geändert zu haben.

Sicher, bis auf das kleine Raesfeld haben alle Städte in NRW Schulden. Vor allem vielen Städten im Ruhrgebiet steht das Wasser bis zum Hals. Gehören sie jedoch zum Regierungsbezirk Düsseldorf, steht das Wasser noch einmal deutlich höher. Von den 13 Städten mit den höchsten Schulden in NRW gehören zehn zum Regierungsbezirk der Karnevalshochburg und Landeshauptstadt.

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Tommy Finke auf Tour


Der Bochumer Songwriter Tommy Finke, der auch schon mal in diesem Blog schreibt, hat ein neues Album mit dem Namen „Kammbär?“ gemacht. In den Campuscharts liegt es im Moment auf Platz liegt das Stück „Canossa“ auf einem lässigen zweiten Platz und noch in diesem Monat startet die Tour. Und hier könnt ihr Tommy dann sehen:

20.10. Elmshorn – One
10.11. Oberhausen – Zentrum Altenberg
14.11. Bochum – Bahnhof Langendreer
15.11. Berlin – Intersoup (Total Lokal)
16.11. Berlin – AESIA (Total Lokal)
26.11. Aachen – Domkeller
30.11. Hamburg – Hauskonzert
01.12. Hamburg – Pooca Bar (Total Lokal)
02.12. Hamburg – Mäxx (Total Lokal)
15.12. Korschenbroich – Küchenkonzerte
21.12. Bochum – Rotunde

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Recht: ePetition gegen GEMA-Vermutung knackt 40.000er-Marke…Xtranews

NRW: Land startet Kampagne gegen Homophobie…RP Online

NRW II: Blitz-Marathon geht über Landesgrenzen…RP Online

NRW III: Uni-Professor kritisiert Abschaffung von Studiengebühren…Der Westen

Ruhrgebiet: Dortmund oder Schalke – Wer gewinnt das Revierderby?…Der Westen

Ruhrgebiet II: Der Pott ist heißer als die Hauptstadt…Welt 

Bochum: Wohnungsnot für Arme…Der Westen

Bochum II: Architekturstudent stellt Europaletten in der Rottstr5 aus…Ruhr Nachrichten

Bochum III: „Impulse“ 2013 eventuell in reduzierter Form…Ruhr Nachrichten

Bochum IV: Lesung Matthias Schamp und Enno Stahl…Bo Alternativ

Dortmund: TU soll in Top 15 der deutschen Unis aufsteigen…Der Westen

Essen: Mit kleinen Kindern und wenigen Habseligkeiten…Der Westen

 

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Schauspielhaus Wuppertal: Da waren es nur noch sieben…

Ab der Spielzeit 2013 gibt es viel Platz auf der Bühne des Schauspielhauses in Wuppertal. Dort werden dann nur noch sieben Schauspieler arbeiten. Und die werden im Jahr nur noch in vier Stücken auftreten. Mit einem offenen Brief haben die sich nun an ihr Publikum gewandt. Via Nachtkritik.

Liebes Publikum der Wuppertaler Bühnen.

Das Theater ist in Not.

Ab nächster Spielzeit werden den Wuppertaler Bühnen zwei Millionen Euro gestrichen. Trotz aller Bemühungen im Jahr 2010 (Welttheatertag, 24-Stunden-Theatertag, etc.) die Etatkürzungen abzuwenden, werden sie nun Realität. Das bedeutet konkret die Halbierung des Schauspielensembles und den Verlust der kleinen Spielstätte. In allen Abteilungen des Hauses wurden bereits Nicht-Verlängerungen der Verträge ausgesprochen. Ein großer Stellenabbau ist zu befürchten.

Der Spielplan 2013/14 wird auf nur vier Stücke reduziert.

Stellt das nicht bereits die Abwicklung der Schauspielsparte dar?

1967: 40 Schauspieler

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NRW: Kleine Anfrage der FDP zum Umgang der Landesregierung mit dem Informationsfreiheitsgesetz nach Artikel auf den Ruhrbaronen

Vor wenigen Wochen haben wir darüber berichtet, wie das Umweltministerium versucht, durch hohe Kosten die Arbeit von Journalisten zu erschweren, die sich bei der Recherche auf das Informationsfreiheitsgesetz berufen. Unseren Artikel hat die FDP-Fraktion im Landtag nun zum Anlass für eine Kleine Anfrage genommen.

Als wir darüber berichteten, das David Huth, Volontär der WAZ-Mediengruppe, mit über 2000 Euro Gebühren für eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz das Doppelte seines Monatslohnes zahlen sollte, schlug das hohe Wellen. Unter anderem berichtete das Portal Newsroom über den Fall und Carta übernahm unseren Text als Crossposting.

Nun hat die FDP-Landtagsfraktion nachgelegt. In einer gestern veröffentlichten Kleinen  Anfrage wollen berufen sich die Liberalen auf unsere Berichterstattung und wollen wissen, wie es die Landesregierung mit der Transparenz hält:

1. In jeweils welchen einzelnen Fällen sind von sämtlichen Landesbehörden seit dem 15. Juli 2010 bis heute entsprechende Gebührenbescheide für Auskünfte nach dem  Informationsfreiheitsgesetz ergangen? (bitte vollständige Aufzählung der Anfragen mit  Datumsangabe)

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