Agnostic Front, Donnterstag, 22. April, 20.00 Uhr, Matrix, Bochum
Agnostic Front, Donnterstag, 22. April, 20.00 Uhr, Matrix, Bochum
NRW: Rüttgers und die Quittung fürs Fallenlassen…Süddeutsche Zeitung
NRW II: Rüttgers verliert, FDP holt auf…Stern
NRW III: Piraten auf der Suche nach der Identität…Zeit
NRW IV: Neue Parteispendenaffäre der NRW-CDU?…Wir in NRW
NRW V: Die Linkspartei will real existierenden Sozialismus…Welt
Linkspartei: NPD-Funktionär zur Kommunistischen Plattform gewechselt…xtranews
Dortmund: Mehr Jobs in der Krise…Der Westen
Ruhr2010: U-Voreröffnung am 9. Mai geplatzt…Ruhr Nachrichten
Essen: Messe ächzt unter der Finanzlast…Der Westen
1. Mai: Erster Euromayday Ruhr…Bo Alternativ
Musik: Rüttgers singt selbst…Pottblog
Ruhr2010 II: Gelsenkirchener Kulturschiffe legen ab…Pottblog
Protest: Gegen RWE und seine Reaktoren…taz
Ein schöner, blauer Himmel ohne Kondensstreifen und weniger Lärm. Für die meisten von uns waren die Folgen des der Vulkanausbruchs auf Island eher angenehm. Aber was ist wenn Eyjafjallajökull nicht aufhört Ärger zu machen und seine Vulkankumpels anfangen ihm nachzueifern?
Die Folgen der Dauereruption von Eyjafjallajökull sind beängstigend: Im beginnenden Aufschwung ist der Export bedroht, Tausende hängen in Urlaubsparadiesen fest und man sieht Niki Lauda im Frühstücksfernsehen. Alles Kleinigkeiten im Vergleich zu dem was droht, wenn sich die isländischen Vulkane nicht schnell erholen und der Frachtverkehr zwischen den Kontinenten nicht wieder in Schwung kommt: Die Markteinführung des iPads in Europa könnte sich weiter verzögern, weil Lebensmittellieferungen und Ersatzteile für medizinische Geräte im Falle der Dauerkrise bevorzugt transportiert werden. Und das vielleicht für Monate.
Diese katastrophale Konsequenz des Vulkanausbruchs haben die Medien bislang verschwiegen. Wahrscheinlich aus Verantwortung der Gesellschaft gegenüber: Wer will schon für eine Massenpanik verantwortlich sein?
Foto: Apple
Nebenan beim Bildblog haben sie Ärger mit der Rechtsabteilung von Springer. Über 2400 Euro sollen Stefan Niggemeier und Lukas Heinser zahlen und bitten um Spenden.
Der Axel Springer Verlag geht gegen den Bildblog vor. Obwohl Stefan Niggemeier einen Fehler in einem seiner Artikel bemerkt hat und diesen ohne Aufforderung korrigierte, wurden er und Lukas abgemahnt und sollen nun Kosten von über 2400 Euro übernehmen. Die ganze Geschichte könnt ihr hier lesen…Klack. Nun bitten Stefan und Lukas um Spenden, um den Rechtsstreit bestehen zu können, denn sie wollen nicht alle Forderungen des Verlages erfüllen.
NRW: Forsa-Umfrage entlarvt Wahlkampf-PR als lächerlich…Pottblog
NRW II: „Frau Kraft führt Eiertänze auf“, meint Oskar Lafontaine…Der Westen
NRW III: Sigmar Gabriel hat gepatzt…Spiegel
NRW IV: Sigmar Gabriel hat sich versprochen – ja, und?!…Pottblog
NRW V: Rot-grüne Liebesheirat ausgeschlossen…Süddeutsche
NRW VI: Rüttgers verärgert die Liberalen…Kölnische Rundschau
NRW VII: Pinkwart hält an Studiengebühren fest…Der Westen
Kultur: Schauspieler Andreas Kunze ist in Essen gestorben…Der Westen
Frankfurt: Vom Ruhrgebiet lernen heißt siegen lernen…Frankfurter Rundschau
Essen: Ferrostaal-Chef Mitscherlich vor dem Abtritt…FAZ
Ruhr2010: Parkautobahn in der Kritik…WDR
Umland: Die Städte und Gemeinden im Hochsauerlandkreis sind pleite…Zoom
Internet: Ohne Netzneutralität ist alles nichts…Netzpolitik
Kultur: Art-Cologne startet…Spiegel
SPD und Grüne haben gerade auf einer Pressekonferenz in Berlin den rot-grünen Geist beschworen.
Ein Generationenprojekt, so SPD-Chef Sigmar Gabriel, soll Rot-Grün in NRW zwar nicht werden, aber in NRW könne, sagte Gabriel, der Steuerwahnsinn der Bundesrepublik gestoppt werden: „NRW muss wieder das soziale Gewissen Deutschlands werden.“
Claudia Roth, Sprecherin der Grünen, will mit rot-grün in NRW den „Angriff auf den Atomausstieg stoppen“. Für Roth ist die schwarz-gelb in NRW auch keine bürgerliche Koalition: „Das ist höchstens Spießbürgerlich.“
Hannelore Kraft, SPD Spitzenkandidatin in NRW, sagte, Rüttgers sei ein marktradikaler Sozialstaatsschauspieler. Während seiner Regierungszeit hätten Frauenhäuser, Sozialmieter und viele andere zu leiden gehabt.
In NRW liegt Rot-Grün in einigen Umfragen vor der CDU-FDP Landesregierung. Allerdings ist ein Einzug der Linkspartei in den Landtag fast sicher. Seit Jahren liegt die Partei stabil über fünf Prozent. Rot-Grün ist damit so unwahrscheinlich wie Schwarz-Gelb. Viele Konstellationen sind denkbar, eine große Koalition oder Schwarz-Grün am wahrscheinlichsten aber auch Rot-Rot-Grün könnte es geben.
Mintzkov, Dienstag, 20. April, 20.00 Uhr, Underground, Köln
NRW: Westerwelle will 10 + X für die FDP…Spiegel
NRW II: Ja, ja; nein, nein…Post von Horn
NRW III: Neue Affäre um CDU-Wahlkampfspenden…Wir in NRW
NRW IV: Kreisverbände der Linken lehnen Rot-Rot-Grün ab…Der Westen
NRW V: In NRW ist (fast) alles möglich…Welt
Ruhr2010: Kennze Henze?…Welt
Ruhr2010 II: Schippern im Kanal…RP Online
Ruhr2010 III: Marl, der Lack ist ab…Hometown Glory
Ruhrgebiet: Milli Görüs-Gründer in Duisburg…taz
Hagen: Ärger über den RVR…Der Westen
Duisburg: Demo gegen Kohle…Unkreativ
Vulkanismus: Asche machen…Frontmotor
Blogs: 4 Jahre Geld verdienen mit blöden Bloggern…Blogbar
The BOBs: Der Postillon gewinnt Abstimmung zum Best Weblog Germany…FIXMBR
Die trotzkistische SAV hat zur Wahl der Linkspartei bei der Landtagswahl in NRW aufgerufen und gleich einmal erklärt, wie die Arbeit der Partei im Landtag aussehen wird.
Klar, Trotzkisten sind normalerweise ein Haufen unwichtiger Spinner. Ihr Vorbild, Leo Trotzki, wäre gerne Stalin anstelle von Stalin geworden, doch der ließ ihn im Exil in Mexiko umbringen. In NRW haben die Politisektierer allerdings einigen Einfluss. Zum Beispiel ist Parteichef Wolfgang Zimmermann Mitglied eines kleinen Trotzkistengrüppchens und schreibt immer mal wieder für Publikationen der SAV, in der auch Hermann Dierkes, Fraktionschef der Linkspartei in Duisburg, Mitglied ist.
Die SAV hat heute dazu aufgerufen die Linkspartei in NRW zu wählen. Kooperationen mit der SPD schließt man nicht aus, die SPD-Spitzenkandidatin sieht man kritisch:
Hannelore Kraft steht nicht für einen „Politikwechsel“. Die Kandidatur des NRW-DGB-Vorsitzenden Schneider als Arbeitsminister bedeutet nicht, dass Arbeitnehmerinteressen in der Regierung vertreten sein werden. Im Gegenteil: Damit will die SPD die Gewerkschaftsspitzen einbinden, so dass diese dafür sorgen, dass die Beschäftigten stillhalten, wenn ihnen die Krisenlasten aufgebürdet werden.
Auch an der Regierung möchte man sich nicht beteiligen – die Erfahrungen aus den anderen Bundesländern sind zu schlecht:
In Berlin und Brandenburg regiert Die Linke zusammen mit der SPD. Ein Unterschied zu den etablierten Parteien ist dort nicht erkennbar.
Was die Partei anstreben soll ist eine grundlegende Opposition:
Grundlegende Opposition heißt nicht, dass Die Linke auf die parlamentarischen Möglichkeiten verzichten muss. Da SPD wie Grüne mit Rüttgers koalieren würden, wäre nur eine Stimme bei der Linken eine Stimme gegen Rüttgers. Die Landtagsfraktion der Partei Die Linke würde Rüttgers abwählen. Sie würde Hannelore Kraft zur Ministerpräsidentin wählen, ohne Mitverantwortung für ihre Politik zu übernehmen.
SPD und Grüne haben erklärt, sie werden eine Duldung durch die Linkspartei in NRW nicht mitmachen. Kommt die Linkspartei ins Parlament, stehen die Chancen für Rüttgers gut, wahlweise mit den Grünen oder der SPD zu koalieren. Es sei denn, beide Parteien vergessen ihr Versprechen sich von der Linkspartei nicht dulden zu lassen. Dann warten auf NRW interessante Monate und Jahre.