Alias Caylon, Dienstag, 13. April, 20.00 Uhr, Cargo Records, Wuppertal
Der Ruhrpilot
NRW: Umfrage sieht Rot-Grün in NRW knapp vor Schwarz-Gelb…Der Westen
NRW II: Wahlausgang völlig offen…Pottblog
NRW III: Da fehlte nur noch die Saalwette…FAZ
NRW IV: Müntefering ohne Publikum in Dortmund…Netzpolitik
Ruhr2010: Klangkünstlerin Christina Kubisch in Marl…Hometown Glory
Dortmund: Fußgängerzone boomt…Der Westen
Oberhausen: Wo kommt der Apple-Store hin?…Macerkopf
Debatte: Thilo Sarrazin, der Rockstar der Sozialdemokratie…Welt
Kirche: Richard Dawkins will arrest Pope Benedict XVI…Times
„Nicht an Türken!“
Ein Haus soll verkauft werden, und ein katholischer Priester ist besorgt. Er will verhindern, dass eine türkische Familie zu seinen Nachbarn wird.
Vor ein paar Wochen ist die beste Freundin meiner Oma im Alter von 93 Jahren gestorben. Sie hinterließ ein schönes, großes, freistehendes Haus mit einem Garten voller alter Bäume, den ich sehr gut kenne, denn ich verbrachte in ihm meine Kindheit. Das Haus haben ihre Enkelinnen geerbt, die es nun verkaufen wollen.
Das beste Gebot stammt von einer türkischen Familie, die den Enkelinnen auch noch sympathisch ist. Das Haus würde also in gute Hände kommen, und Tante Käthe wäre wohl mit dieser Wahl zufrieden gewesen. Eigentlich wäre die Geschichte damit zu Ende.
Doch das Haus grenzt an eine katholische Kirchengemeinde, und jetzt macht der Priester Ärger. Er bedrängt die Enkelinnen, das Haus auf keinen Fall an Türken zu verkaufen. Er will keine Muslime in der Nachbarschaft. Die Kirche ist auch bereit, das Haus zu kaufen. Natürlich zu einem schlechteren Preis. Die Enkelinnen haben Angst davor, von dem Pfarrer schlecht gemacht zu werden und überlegen nun, doch nicht an die Familie zu verkaufen, sondern an die Kirche.
Sie sind unsicher.
Wo die ganze Geschichte spielt? Nicht in einem bayerischen Dorf und auch nicht im Münsterland. Sie spielt in einer Stadt im nördlichen Ruhrgebiet. Wie sie ausgeht, weiß ich nicht, aber ich bin mir sicher: Tante Käthe hätte der Gedanke gefallen, dass Kinder in ihrem Garten spielen. Ob türkische, griechische oder deutsche Kinder wäre ihr egal gewesen. So war Tante Käthe nämlich, und deswegen haben wir sie alle so lieb gehabt.
The Toasters
The Toasters, Montag, 12. April, 20.00 Uhr, Café Steinbruch, Duisburg
Der Ruhrpilot
NRW: Keine Mehrheiten vor der NRW-Landtagswahl…Der Westen
NRW II: Große politische Gesten vor halbvollen Rängen…Welt
NRW III: Tante Kraft tischt auf …Stern
NRW IV: Rüttgers und Kraft buhlen um die Rau-Wähler…Zeit
NRW V: Parteien, politische Partizipation & Piraten…Kontextschmiede
NRW VI: Das alte Gut-und-Böse-Spiel zur Landtagswahl…Der Westen
Ruhr2010: Die Vinyl-Misere…Kochplattenteller
Grüne: Endlich! Endlich! Endlich! Das Männermanifest…xtranews
Guantanamo: Rüttgers verweigert Aufnahme von Häftlingen…Spiegel
Essen: Friedlicher Protestmarsch gegen Rechts…Der Westen
Online: An der Nadel des Internets…Blogbar
Die Sterne
Die Sterne, Sonntag, 11. April, 20.00 Uhr, Zakk, Düsseldorf
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: Lammert „Bürger des Ruhrgebiets“…Ruhr Nachrichten
NRW: Keine verlogene Wahl – eine Antwort auf die Ruhrbarone…Pottblog
NRW II: Gegen die SPD gibt es keine Mehrheit in NRW…Welt
NRW III: CDU kopiert alten Wahl-Spot mit Johannes Rau…Der Westen
NRW IV: Warum es auf NRW ankommt…FTD
NRW V: Pottblog berichtet live vom SPD-Wahlkampfauftakt…Pottblog
Ruhr2010: Der Pott im Kopf…Die Presse
Ruhr2010 II: 100 Tage Kulturhauptstadt…Der Westen
Karstadt: Staatsanwaltschaft sichtet Akten in Arcandor-Zentrale…Spiegel
Fußball: Der wahre Meister…Freitag
Fußball II: BvB-Stern für Rudi Assauer…Ruhr Nachrichten
Facebook: Drohgebärden für alle…Netzpolitik
Facebook II: So löscht man seinen Account…Zoom
Debatte: Über das selbstbestimmte Leben…Frontmotor
NRW 2010: Die verlogene Wahl
In einem Monat wählt NRW. Es ist die wichtigste Wahl des Jahres und sie wird Auswirkungen auf die Bundespolitik haben. Doch um die Beantwortung der wirklich wichtigen Fragen drücken sich die Parteien.
Es ist ein Wahlkampf wie jeder andere. Die Versprechen und Parolen der Parteien sind austauschbar und seit Jahren die gleichen. Auch die politischen Konstellationen die antreten erinnern an die 80er und 90er Jahre. Schwarz-Gelb gegen Rot-Grün. Alles wie immer. Und das ist nichts anderes als der Versuch uns Wähler für dumm zu verkaufen, denn nichts ist wie immer.
Die Wirtschaftskrise hat längst die öffentlichen Haushalte erreicht. Das alle sparen wollen oder neue, natürlich viel gerechtere, Einnahmequellen erschließen wollen, reicht mir als Wähler nicht zu Orientierung. Denn das was da an Finanznot auf uns zukommt hat eine neue Dimension. Die Wahl sollte mir auch die Möglichkeit geben, zwischen ganz konkreten Sparkonzepten zu wählen. Das Rüttgersche „Alles kommt auf den Prüfstand“ ist mir zu nebolös.
Aber aus Angst vor der Wut der Wähler halten sich alle bedeckt. Auch die Bundesregierung, die vor der NRW-Wahl kaum ihre Spar- und Steuerpläne offen legen wird. Das ist ein Wahlbetrug, an dem sich alle Parteien beteiligen. OK, die Linke hat ein Zahlenwerk vorgelegt, aber das ist so fantastisch, dass es nicht verdient, ernst genommen zu werden.
Ich will wissen, ob der Bund die Autobahnen privatisieren will oder eine PKW-Maut einführen möchte. Welche Subventionen werden gekürzt? Geht es an die Sozialleistungen?
Ich will wissen, welche Stellen in der Landesverwaltung wegfallen, welche Leistungen es nicht mehr geben soll, um mich zwischen den Übeln entscheiden zu können. Denn besonders fröhlich werden die kommenden Jahre nicht. Neben den Krisenfolgen sind da ja noch die Schuldenbremse und die Pensionslasten. Es wird wirklich hart werden.
Und ich will Klarheit darüber wer mit wem koalieren will. Ich will nicht zwischen den Zeilen lesen müssen. Es ist ein albernes Theater so zu tun, als ob wir die Wahl zwischen Schwarz-Gelb oder Rot-Grün hätten. Die Linkspartei hat gute Chancen in den Landtag einzuziehen. Wird Kraft es mit dieser Chaotentruppe machen? Wollen die Grünen mit der CDU? Eine große Koalition ist nicht die unwahrscheinlichste Kombination. Niemand redet darüber.
Ich habe keine Lust auf die ewig gleichen Spielchen und einen Wahlkampf, bei dem die Parteien versuchen, mich für dumm zu verkaufen. Dafür ist die Situation nach der schwersten Wirtschaftskrise seit den 20er Jahren zu ernst.
Fehlfarben
Fehlfarben, Samstag, 10. April, 20.00 Uhr, Zakk, Düsseldorf
Malcom McLaren ist gestorben
Malcom McLaren, der Erfinder und Manager der Sex Pistols, ist tot. Zum Abschied ein Ständchen vom Sid Vicious.
