
Im Spiegel beklagen die Soziologen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey den Aufstieg eines „demokratischen Faschismus“. Einen Grund dafür sehen sie in der Wirtschaftskrise. Dass Wirtschaftswachstum die Lösung sein könnte, erkennen sie nicht.
In einem Spiegel-Gespräch über ihr neues Buch Zerstörungslust beschreiben Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey den „demokratischen Faschismus“. Der historische Faschismus, führt Nachtwey aus, sei eine Bewegung gewesen, die die Demokratie überwinden und zerstören wollte. „Das ist heute anders. Die Faschisten von heute wollen die Demokratie erneuern und eine vermeintlich echte Demokratie schaffen – ein System, in dem es eine Identität von Volk und Regierung gibt. Sie wollen Wahlen gewinnen.“





