Reverend Red, Dienstag, 14. Januar, 20.00 Uhr, Tortuga, Unna
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Dortmund: Bombenentschärfung lief schneller als geplant…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Sanierung des Schwanentors wird teurer(€)…WAZ
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Mit dem Entschluss der grünen Schul- und Jugenddezernentin Daniela Schneckenburger ist das Kandidatentrio zur Oberbürgermeisterwahl in Dortmund komplett. Daniele Schneckenburger, Andreas Hollstein (CDU) und Thomas Westphal (SPD) werden das Rennen um das Oberbürgermeisteramt unter sich ausmachen.
Grüne 25,9 Prozent, SPD 22,9 Prozent, CDU 19.2 Prozent – so stimmten die Dortmunder im Mai vergangenen Jahres bei der Europawahl ab. Das Ergebnis war eine Überraschung. Dass die Grünen hervorragend abschneiden würden, war schon vor dem Wahltag klar. Aber dass sie in Dortmund – und in anderen Ruhrgebietsstädten – am Ende auf Platz 1 stehen, hatten nicht viele erwartet. Damit war klar, dass grüne Oberbürgermeisterkandidaten nicht wie bislang Zählkandidaten sein würden, die aufgestellt werden, um im medial vom Wettbewerb um den OB-Posten beherrschten Wahlkampf nicht unter zu gehen. Grüne Kandidaten haben, wie in Dortmund, in vielen Städten eine realistische Chance, sich gegen die Konkurrenten von CDU und SPD durchzusetzen. In vielen Städte stellte das die Grünen vor ein Problem. Ihnen war klar, dass sich in Stadtverwaltungen, die fest in der Hand von Sozialdemokraten sind, nur Spitzenleute durchsetzen können. Die Grünen wollen sich blamieren. Wo keine guten Leute haben, wie in Bochum, treten sie trotz guter Aussichten nicht an. Wo Spitzenpersonal zur Verfügung steht wie in Essen oder Dortmund greifen sie nun nach der Macht und stellen nicht wie früher Zählkandidaten auf.
Die Wahl ist in Dortmund spannender als in Essen. Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) ist beliebt und macht einen guten Job. Seine Chancen, im Amt bestätigt zu werden, sind gut. In Dortmund hingegen ist das Rennen offenener. Alle drei Kandidaten treten zum ersten Mal an, es gibt keinen OB-Amtsbonus, die Wähler müssen sich neu entscheiden.
Wenn es bis zum September nicht zu einem großen Wirtschaftseinbruch kommt, dürften die Grünen weiterhin stark bleiben. Schneckenburger hat die besten Chancen, in die Stichwahl zu kommen. Wer es von den Kandidaten von SPD und CDU schafft, ist nicht abzusehen. Die SPD ist im freien Fall, ihr Kandidat in der Stadt nicht besonders bekannt. Im Gegensatz zu Schneckenburger und Hollstein verfügt er über wenig Verwaltungserfahrung. Die Union ist im Vergleich zur SPD stabil. In Dortmund war sie nie stark, aber einen Zusammenbruch, wie er bei der SPD ins Haus steht, hat sie noch nicht erlebt. Es könnte also gut sein, dass die Dortmunder am Ende die Wahl zwischen Daniela Schneckenburger und Andreas Hollstein haben. In dem Fall dürften viele sozialdemokratische Wähler zu den Grünen überlaufen. Und wenn in der Stichwahl Westphal gegen Schneckenburger antritt? Hollstein wird seine Wähler eher bitten, dann die Grüne zu wählen als den sozialdemokratischen Kandidaten. In Dortmund läuft alles auf Schneckenberger zu.
Unplaces, Montag, 13. Januar, 21.00 Uhr, Mandragora, Bochum

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Heute wäre Rio Reiser, der Sänger von Ton Steine Scherben, 70 Jahre alt geworden.
1969 war ein langweiliges, zum größten Teil von eher banalen Ereignissen geprägtes Jahr: Neil Armstrong betrat als erster Mensch den Mond, es kam fast zum Krieg zwischen China und der Sowjetunion, die Universität Bielefeld wurde gegründet und Jennifer Lopez geboren. 1969 war also ein Jahr, das man getrost für immer hätte vergessen können, wenn da nicht ein einziges, herausragendes Ereignis gewesen wäre:
Ton Steine Scherben veröffentlichte die Singe „Macht kaputt was Euch kaputt macht“. Eine kleine Vinylscheibe rettete also ein ganzes Jahr davor, für immer ohne Spuren zu hinterlassen im Orkus der Geschichte zu verschwinden.