
Seitdem die Theater geschlossen sind und auch keine Filme mehr gedreht werden, kann die Düsseldorfer Schauspielerin Mareile Blendl nicht arbeiten.
Ruhrbarone: Was hast Du gedacht als Du von dem kulturellen Shutdown gehört hast?
Mareile Blendl: Das Begreifen lief in Stufen ab. Es begann mit der Verschiebung eines Drehtags auf Unbestimmt, dann hagelte es eine Zeit lang Absagen, ebenfalls auf unbestimmte Zeit und irgendwann stand man dann mit einem völlig leergefegten Terminkalender da und hat sich überlegt, was man mit seinem Sohn als nächstes basteln könnte, damit wenigstens für ihn irgendwas weiter geht.







