The Sisters Of Mercy, Sonntag, 24. September, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund
The Sisters Of Mercy, Sonntag, 24. September, 20.00 Uhr, FZW, Dortmund

Ruhrgebiet: 7000 Stahlarbeiter protestieren vor dem Colosseum…WAZ
Ruhrgebiet: Was vom Stahl übrig blieb…General Anzeiger
Ruhrgebiet: Thyssen um Entspannung im Fusionsstreit bemüht…WAZ
NRW: Reformstau auch mit Schwarz-Gelb?…Welt
NRW: Schüler und Eltern greifen häufiger Lehrer an…RP Online
NRW: Kommunen lassen Millionen liegen…RP Online
Debatte: Weniger ist mehr…Jungle World
Debatte: Wählen Sie, was unser Land besser und erfolgreicher macht…Welt
Debatte: Gefühlt im Recht…Cicero
Debatte: Fantasialand…Cicero
Debatte: Geschichtsexorzismus…NZZ
Bochum: Wenn im Schauspielhaus Henrik Ibsen auf Pegida trifft…WAZ
Dortmund: Ärger über schnelle Räumungsaktion des Hannibal-Hochhauses…WAZ
Duisburg: Die Triple-Wahl…WAZ
Essen: Germanwings-Absturz – Fast 200 Angehörige klagen…WAZ

In Bochum demonstrierten heute tausende Stahlarbeiter gegen die Zusammenlegung der Stahlsparten von Thyssenkrupp und Tata, die mindestens 2000 Arbeitsplätze kosten wird. So beeindruckend der von der IG Metall organisierte Protest auch war, auf die Unterstützung einer Gesellschaft, die jedes Gefühl dafür verloren hat, woher ihr Wohlstand kommt, können sie nicht mehr zählen.
Waren es 5000, wie angekündigt oder doch 7000, wie ein Metaller stolz von der Bühne am Colosseum in Bochum verkündete? Vielleicht ist es auch egal. Die IG Metall hat tausende Stahlarbeiter zum Teil aus ganz Deutschland auf einen Platz in der Nähe des Westparks geholt. Früher war hier eine Gußstahlfabrik, gab es tausende Jobs, wurde ein großer Teil des Wohlstandes Bochums hier erarbeitet. Heute findet an dieser Stelle das hochsubventionierte Kulturspektakel Ruhrtriennale statt, wird Geld, das zumeist anderswo erarbeitet wird, ausgegeben, ohne das eine nennenswerte Zahl an Arbeitsplätzen dabei herauskommt.
Terry Hoax, Samstag, 23. September, 20.00 Uhr, Stone im Ratinger Hof, Düsseldorf

Dortmund: Stadt räumt riesigen Hochhauskomplex…Spiegel
NRW: Gericht erlaubt kleinere Polizisten…Spiegel
NRW: Neue Schröder-Freundin unter Beschuss…Stern
NRW: Minister will Schwarzfahren nicht mehr als Straftat werten…RP Online
Debatte: Wirklich spannend wird es erst nach der Wahl…Welt
Debatte: Kein Rezept gegen die AfD…FAZ
Debatte: Konsens gegen links…Jungle World
Debatte: „Fatalste Koalition wäre Schwarzgelb“…taz
Debatte: Die Zweifelsfreien…Wiener Zeitung
Debatte: Die jungen Deutschen kennen nur Angela Merkel…NZZ
Ruhrgebiet: Stahlkocher legen Produktion lahm…FAZ
Ruhrgebiet: Thyssen-Krupp-Mitarbeiter in Sorge um die Zukunft…WAZ
Ruhrgebiet: Wohnungsmärkte als Gentrifizierer…Realize
Bochum: Deutsch-Türke wünscht sich mehr Politikinteresse…WAZ
Dortmund: Stadt-Mitarbeiter auf Streife bekommen Schlagstöcke…WAZ
Duisburg: Stahlkocher stoppen Produktion vor Großdemo…RP Online
Duisburg: Zank ums Loveparade-Gelände…Süddeutsche
Essen: Ruhrbahn fährt ab 2020 mit Elektrobussen…WAZ

In der aktuellen Ausgabe der kostenlosen Wochenzeitung Stadtspiegel hat die AfD Anzeigen geschaltet. Mehrere Mitarbeiter kritisieren den Verlag für die Annahme des Anzeigenauftrags in den sozialen Netzwerken.
Sie erreicht fast jeden Haushalt in Bochum: Die kostenlose Wochenzeitung Stadtspiegel ist mit Abstand die auflagenstärkste Zeitung der Stadt. Verlegt wird sie von der Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft (ORA), einem gemeinsamen Tochter der Funke-Mediengruppe (WAZ) und dem Verlag Lensing-Wolff (Ruhr Nachrichten). Und so erreichte auch die AfD-Anzeige auf der Titelseite bei einer Auflage von 190.000 Exemplaren fast jeden Bochumer Haushalt. Das

Am Sonntag wird mit der AfD zum ersten Mal seit 1961 eine rechtspopulistische Partei in den Bundestag einziehen. Wer ist Schuld?
Sie sind wieder da. Und sie waren lange weg: Nachdem es der Deutschen Partei 1961 nicht mehr gelang, in den Bundestag einzuziehen, gelang es keiner rechtspopulistischen Partei mehr, die 5-Prozent-Hürde zu überwinden oder so viele Direktmandate zu gewinnen, um in das nationale Parlament einzuziehen. Nur zwei Mal verpassten rechte Parteien, die NPD 1969 und die AfD 2013, knapp den Einzug in den Bundestag – bei allen anderen Wahlen spielten sie auf Bundesebene kaum eine Rolle. Das wird sich am Sonntag ändern. Dass die AfD in den Bundestag einzieht, gilt als sicher.
The Deadnotes, Freitag, 22. September, 20.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen

Duisburg: Stahlarbeiter wehren sich gegen Fusion…RP Online
Duisburg: Stahlbelegschaft kämpft um jeden Arbeitsplatz…WAZ
NRW: Laschet bekennt sich zum Stahlstandort…RP Online
NRW: Schulministerin sucht händeringend Lehrer…RP Online
Debatte: Wir brauchen einen Beauftragten gegen Judenhass…Welt
Debatte: Grau ist alle Empirie…Jungle World
Debatte: Kurz vorm Kolbenfresser…Cicero
Debatte: Wie rechts ist Bautzen wirklich?…FAZ
Debatte: Eine Verteidigung des Populismus…Novo
Debatte: Wo Schulz den Erfolg sucht…Post von Horn
Ruhrgebiet: Stahl und Kohle verlieren im Digitalen den Glanz…Welt
Ruhrgebiet: Hochhäuser statt Hochöfen…FAZ
Ruhrgebiet: Der größte Gegner der SPD ist nicht die CDU…Welt
Ruhrgebiet: „Nachgeben ist Niederlage“…FNP
Ruhrgebiet: Bund lässt Geld für B1-Ausbau fließen…WAZ
Bochum: Stadt braucht dringend einen Bau-Boom…WAZ
Dortmund: 5 neue Gastro-Konzepte für die City…WAZ
Essen: Am Beitz-Geburtstag soll es Proteste gegen Stahlfusion geben…WAZ

Am 24. September wählen die Duisburger nicht nur den neuen Bundestag. Sie stimmen auch über ein Einkaufszentrum ab und wählen einen Oberbürgermeister.
Sollen auf dem alten Güterbahnhofgelände Wohnhäuser entstehen, schicke Bürogebäude oder sich gar Hightech-Unternehmen ansiedeln? Irgendwann reicht es Sören Link (SPD) dem Duisburger Oberbürgermeister. Sicht- und hörbar genervt bringt er seine Mitbewerber und die mehreren Hundert Bürger, die sich am Dienstag in der Liebfrauenkirche versammelt haben, um über die Ansiedlung eines Designer-Outlet-Centers (DOC) auf der Fläche am Rand der Innenstadt zu reden, auf den Boden der Tatsachen zurück „Das Gelände gehört Herrn Krieger, und der will dort ein Outlet-Center errichten. Und er hat klar gesagt, dass er die Fläche brachliegen lässt, wenn er das Center nicht bauen kann.“ Duisburg könne gerne Ideen entwickeln, was man auf dem Gelände alles machen könne und auch das DOC könnten Bürger und Stadt verhindern. „Aber wir können ihn nicht zwingen, dort etwas zu bauen, was er nicht will.“