Der Ruhrpilot

Armin Laschet Foto_ CDU Fraktion NRW


NRW: 
Schwarz-Gelb und die Grenzen der Regierungsfähigkeit…Welt
NRW: Minister für geordneten Familiennachzug…RP Online
NRW: „Wir sollten integrierten Flüchtlingen eine Perspektive bieten“…RP Online
NRW: Flüchtlingsrat kritisiert wahltaktisches Vorgehen…KStA
NRW: Raus aus der linken Gewalt, zurück in die Gesellschaft…Welt
Debatte: Wenn Martin Schulz alles richtig macht…FAZ
Debatte: Willkommen im Illusionstheater des Martin Schulz!…Welt
Debatte: Kanzler? Ach, muss auch nicht sein…taz
Debatte: Schulz – Ein Träumer will ins Kanzleramt…Post von Horn
Debatte: Die Fernwähler…Novo
Debatte: Eine Warnung an syrische Flüchtlinge…Jungle World
Debatte: Armes deutsches Würstchen…Zeit
Ruhrgebiet: Nach Massenschlägerei – Lokführer stoppt RE1…WAZ
Bochum: 5000 Menschen wollen den blühende Titanenwurz sehen…WAZ
Dortmund: Journalismus für jedermann…DLF
Duisburg: Sicherheit wichtigste Aufgabe für künftigen OB…WAZ
Duisburg: Zechensterben auf der Bühne…RP Online
Duisburg: Das kleine Festival „autorschafft“…RP Online
Essen: Wie Filmprofi Zollverein mit Drohnen in Szene setzt…WAZ

Der Ruhrpilot

Angela Merkel Foto: Pixelfehler Lizenz: CC BY-SA 3.0


Debatte: 
Die Königin von Deutschland…NZZ
NRW: Die Scharia „darf nicht Recht sprechen“…Der Westen
Debatte: Die innere Unruhe ist weg – eine neue Angst kommt…Welt
Debatte: „Politik muss Flagge zeigen“…FAZ
Debatte: Journalistenverbände fordern Freilassung von Deniz Yücel…Cicero
Ruhrgebiet: Stiftung sichert Kohlelasten…General Anzeige
Ruhrgebiet: Kulturlandschaft im Wandel…Coolibri
Ruhrgebiet: Nur acht Bundespolizisten in Dortmund…WAZ
Bochum: Ausstellung im Museum unter Tage stößt auf großes Interesse…WAZ
Bochum: „Gestank macht sich breit“ – Titanenwurz hat sich geöffnet…WAZ
Dortmund: „Manche Kinder sind früh die einzigen, die aufstehen“…Welt
Dortmund: Denn sie wissen, was sie tun…Süddeutsche
Dortmund: So künstlerisch ist die Nordstadt…WAZ
Duisburg: Verregnetes „Haniel Klassik Open Air“…RP Online
Herne: „Wer sich heute als links sieht, ist doch ein Fisch im Strom“…Stern
Essen: Wieso eine Historikerin spontan beim KWI einspringt…WAZ

Prinzregenttheater: Wie könnte es weitergehen?

Romy Schmidt mit dem ehemaligen Vorständen des Theatervereins Frank Goosen und Claus Dürscheidt  (Foto: Dirk Krogull)

Warum Romy Schmidt am Prinzregentteater wird bleiben können, wenn sie denn will, und warum sich trotzdem vieles ändern wird.

Sibylle Broll-Pape hat mit der Nichtverlängerung des Vertrages von Romy Schmidt einen großen Fehler gemacht. Sie wird kaum mit dem Ausmaß an Empörung gerechnet haben, das dieser Entscheidung folgte: Die Freie Kulturszene Bochums hat sich gegen sie gestellt und Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD)  hat sich mit dem Satz „Wenn eine geht, dann sollte sie auch gehen“ von ihr distanziert. Klar ist aber auch: Der Theaterverein Prinz Regent ist unabhängig und kann entscheiden, wie er will – was Politiker oder andere Künstler sagen, muss ihn nicht interessieren. Eigentlich.

Aber schaut man sich die Situation näher an, ist es mit der Unabhängigkeit des Vereins, der nur acht Mitglieder, darunter Broll-Papes Sohn, haben soll, nicht so weit her: Mit 300.000 Euro im Jahr bezuschusst die Stadt das Prinzregenttheater, weitere 100.000 Euro kämen jährlich vom Land, wenn sie nicht gerade wegen Broll-Papes schwarzer Kasse blockiert wären. Unabhängig ist man, wenn man von niemandem abhängig ist – das Prinzregenttheater allerdings ist abhängig von den Zuschüssen, die ihm Stadt und Land gewähren. Ein Recht auf dieses Geld gibt es nicht.

Stadt und Land, das ist klar, wollen das Prinzregenttheater erhalten und beide wollen, dass es weiterhin erfolgreich ist. Weil es das unter der Leitung von Romy Schmidt war, stehen die Aussichten gut, dass sich zumindest die Stadt für sie einsetzen wird. Aber der steht Broll-Pape im Weg. Niemand kann sie zum Rücktritt zwingen, niemand den Verein dazu bringen, sie als Vorsitzende abzuwählen.

Allerdings könnten die Stadt und auch das Land klarmachen, dass sie dem Verein, wenn Broll-Pape an der Spitze steht, nicht mehr einfach so Geld überweisen. In der WAZ hat Broll-Pape gesagt, sie hätte über Jahrzehnte Geld aus Projekten abgezweigt, um in schlechten Zeiten die Gehälter der Mitarbeiter zahlen zu können. Das klingt zwar nett, ist aber nicht erlaubt. Man könnte es das Führen einer schwarzen Kasse nennen. Von Schmidt steht zudem der Vorwurf im Raum, der Vereinsvorstand habe ihre Kooperationsbereitschaft mit der Bezirksregierung Arnsberg als Vertrauensbruch wahrgenommen.

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Alice Weidel Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE


Debatte:
 „Diese Schweine sind nichts anderes als Marionetten der Siegermächte“…Welt
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Debatte: Deniz, den nächsten Geburtstag feiern wir zusammen!…Welt
Debatte: „Glückwunsch, du rotzfreches Vorbild“…taz
Debatte: Türkei warnt vor Reisen nach Deutschland…FAZ
Debatte: Weidel, Nazis und der kleine Mann…Zeit
Debatte: „Die Regierung in Ankara verliert das Maß“…Spiegel
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Debatte: Wer Journalisten hasst, wird am besten selbst einer…NZZ
Debatte:  Wird Lithium das neue Öl?…FAZ
Bochum: Demo gegen Abschottung und Rechtsruck…Bo Alternativ
Dortmund: Das Wort zum Sonntag…Nordstadtblogger
Duisburg: Nichts als die halbe Wahrheit…NRZ 
Duisburg: OB-Kandidat Meyer will in die Stichwahl kommen…WAZ
Essen: Architekt hält Altstadt-Rekonstruktion für unsinnig…WAZ

Richard Florida: Die neue Krise der Städte

Richard Florida Foto: Jere Keys Lizenz: CC BY 2.0


Der US-Ökonom Richard Florida machte den Begriff der „kreativen Klasse“ populär und hatte in den vergangenen Jahrzehnten einen großen Einfluss auf Stadtplaner und Wirtschaftsförderer. In seinem jüngsten Buch „The New Urban Crisis“ warnt er vor dem Verfall städtischer Strukturen und dem wachsenden Einfluss klagefreudiger Neo-Ludditen.

Ob Klaus Wowereit jemals ein Buch von Richard Florida über den Aufstieg und die Bedeutung der Kreativen Klasse gelesen hat? Der berühmteste Ausspruch des ehemaligen Regierenden, Berlin sei arm, aber sexy sei, entsprang jedenfalls dem Denken des in New Jersey geborenen und in Toronto lehrenden Ökonomen. In seinem 2002 erschienen Buch „The Rise of the Creative Class“ hatte Florida die These aufgestellt, die Wowereit aufgriff: Die Städte, die möglichst viele Kreative anziehen, werden irgendwann wirtschaftlich erfolgreich sein. Und damit das klappt, brauchen sie ein spannendes Kulturleben jenseits der klassischen Institutionen wie Oper und Ballett: Clubs, eine lebendige Musikszene, Cafés und Kneipen. Solche Szenen würden letztendlich auch Menschen mit unterschiedlichen Talenten, auch solche aus dem technologischen Bereich, anziehen, weil auch sie die offene und tolerante Atomsphäre schätzen würden. Die „drei T“ waren bei Florida entscheidend: Talent, Toleranz und Technik. Zur kreativen Klasse gehörten für Florida allerdings, im Unterschied zur wesentlich engeren deutschen Definition, auch Programmierer und Ingenieure. Orte, an denen diese Menschen leben, wären in der Folge für Unternehmen attraktiv: Sie würden sich dort ansiedeln, wo sie ein großes Potential an künftigen Mitarbeitern sähen. Die Unternehmen folgen den Mitarbeitern, nicht die Mitarbeiter den Unternehmen.

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Der Ruhrpilot

Die letzte Schicht, Oberhausen, 1964 späterer Abzug (2009), 31 × 30 cm Foto: Rudolf Holtappel © Stiftung Situation Kunst, Bochum


Ruhrgebiet:
Das Revier als lebenswerte Lebenswelt…Welt
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NRW: Denkmalförderung soll auf 12 Millionen Euro angehoben werden…RP Online
Debatte: Der schwärzeste Grüne…NZZ
Debatte: Sorry, aber ich kapier’ die Grünen-Plakate nicht…Welt
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Debatte: Die Eliminierung des Schicksals…Cicero
Debatte: „Nieder mit der Tyrannei, lang lebe die Freiheit“…FAZ
Bochum: Marcel H. – Er wollte jemanden sterben sehen…FAZ
Bochum: Uni-Center-Eigentümer kündigt Verbesserungen an…WAZ
Duisburg: Stephan Wedding wird nicht 2. Beigeordneter in Emmerich…WAZ
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Essen: Facebook-Löschzentrum zieht 2018 in die Paul-Klinger-Straße…WAZ
Essen: Linker darf AfD-Politiker als Rassisten bezeichnen…WAZ

Wahlkampf: Das Elend des Schulzzugs

Der Schulzzug in Berlin Foto: Screenshot

Der Schulzzug ist in Berlin angekommen. Wie bitte, der Schulzzug? Ist der nicht schon im Saarland, Schleswig-Holstein und in NRW entgleist und am vergangenen Sonntag beim Duell Merkel-Schulz endgültig zum stehen gekommen? Nicht ganz, denn den Schulzzug gibt es wirklich und er kommt ganz ohne Martin Schulz aus. Er ist eine Aktion von Jusos, deren Tour sie durch ganz Deutschland bis vor die Tore des Kanzleramtes in Berlin führte. Aber es sind nicht irgendwelche Jusos, die sich beim Schulzzug engagieren. Es sind keine Auszubildenden, keine Studenten oder keine jungen Facharbeiter, die da für Martin Schulz als Kanzler werben, es sind die Jusos aus Brüssel. Auf Bento wurden sie vorgestellt:

Wir sind etwa 15 Leute im Alter von 23 bis 33 und wohnen alle in Brüssel. Einige machen gerade ein Praktikum, viele sind bei Verbänden oder Nichtregierungsorganisationen beschäftigt, andere arbeiten auch bei Abgeordneten im Europäischen Parlament oder in der Kommission.

In dieser Aktion wird klar, was viele seit langem schreiben: Die SPD erreicht ihre einstige

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