Talk in DKH: Deutschland – eine gespaltene Nation?

Dietrich Keuning Haus Foto: Stadt Dortmund Lizenz: Copyright
Dietrich Keuning Haus Foto: Stadt Dortmund Lizenz: Copyright


Mit „Talk im DKH“ will das Dietrich-Keuning-Haus den  Themenbereiche Politik und Gesellschaft stärker in den Fokus nehmen. Heute diskutieren mit Christoph Butterwegge und Werner Patzelt zwei umstrittene Wissenschaftler miteinander.

Werner Patzelt von der Uni Dresden gilt als „Pegida-Versteher“, Christoph Butterwegge (Uni-Köln) ist ein Musterbeispiel für schlichte Kapitalismuskritik und kann aus guten Gründen als Stichwortgeber der Linkspartei durchgehen. Beide diskutieren heute im Dietrich Keuning Haus vier Fragen:

  • Ist es möglich, eine zukunftsorientierte und gestaltende Vision eines Deutschlands zu entwickeln, in der sich jeder und jede wiederfindet?

  • Welche Rolle spielt die sich verschärfende Resignation bei einem Teil der Bevölkerung und eine Steigerung des Wohlstandes bei einem anderen Teil. Das Jahr 2015 steht sowohl für Willkommenskultur als auch für eine Explosion rechtsextremer Terroranschläge. Lässt sich der sich abzeichnende Rechtsruck noch abwenden?

  • Was bedeutet es für eine alternde Gesellschaft, wenn viele junge Menschen zuwandern? Welche Bedeutung haben heute noch Parteien? Welche Rolle können Eliten (nicht mehr) erfüllen?

  • In was für einem Deutschland wollen und werden wir in Zukunft leben?

Bleibt zu hoffen, dass sich die Zukunft nicht an ihren Antworten auf diese Fragen orientieren wird. Aber eine unterhaltsame Show, die von Aladin El-Mafaalani  moderiert wird, wird es allemal,

Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Roberto Pfeil
Hannelore Kraft Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Roberto Pfeil


NRW:
Kraft – Große Mission für ein Leichtgewicht…Post von Horn
NRW: „Weglaufen? Das bin ich nicht!“…RP Online
NRW: Kraft bedauert späte Entschuldigung…Bild
NRW: Das große Schweigen nach Silvester…RP Online
Debatte: Juncker ist nicht geeignet für das Amt…Welt
Debatte: Die Greisenfresser kommen…FAZ
Debatte: Wie sieht ein Opfer aus?…Jungle World
Ruhrgebiet: Ex-Wirtschaftsminister fordert 50 Milliarden Euro…Zeit
Ruhrgebiet: Schenker-Chef lobt „exzellente Talente“…Der Westen
Ruhrgebiet: Der eiserne Kinderheld Ritter Rost wohnt im Ruhrpott…Welt
Bochum: Angst um die Stahlstadt – 2600 Jobs in Gefahr…Der Westen
Bochum: Erfolgreiches Jahr – Stadtwerke wollen den Gaspreis senken…Der Westen
Dortmund: Bezirksvertretung übt nach Nazi-Demo Kritik an Polizei…Der Westen
Duisburg: Kopflosigkeit im Technischen Dezernat…RP Online
Essen: Der Stadtrat gibt zu oft Einzelinteressen nach“…Der Westen

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Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet_Symbol
Ruhrgebiet:
„Versorgungsmentalität steht Job-Erfolgen im Weg“…Der Westen
NRW: Kraft geht zu Brexit auf Merkel-Kurs…WZ
NRW: Schlusslicht bei Insolvenzen…Welt
NRW: Staatssekretär weist Vorwurf der Vertuschung zurück…RP Online
Debatte: Wie konnte das passieren?…Jungle World
Debatte: Politik ist in die Hände von Kindsköpfen gefallen…Welt
Debatte: Der Demokratieschock…Novo Argumente
Debatte: Die Stunde der „Neuen Rechten“…Cicero
Debatte: Europäische Lektionen…FAZ
Ruhrgebiet: Wie das Revier die Energiewende meistern will…Der Westen
Bochum: Der unerfüllte Wille zum Glück…Jungle World
Dortmund: „Haus des Jugendrechts“…Der Westen
Duisburg: Zu wenig Kindergartenplätze im Norden…Der Westen
Essen: Ausbau des Nahverkehrs – trotz der Sparzwänge…Der Westen
Essen: Anschlagsplanungen auf Sikh-Tempel über WhatsApp…WA

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Der Ruhrpilot

Screenshot von Hannelore Krafts Videoblog.
Screenshot von Hannelore Krafts Videoblog.


NRW:
Vom Medienliebling zu „Frau Kraftlos“…Welt
NRW: Als Clement von der Magnetschwebebahn träumte…RP Online
NRW: „Wir brauchen Lust am Fortschritt“…Welt
NRW: Landesregierung will Gehaltsdeckel für Sparkassenvorstände…Der Westen
NRW: Positiver Trend bei Betreuungsschlüssel in Kitas…WZ
NRW: Unternehmen fordern wirtschaftsfreundlichere Politik…Der Westen
Debatte: Wir müssen mehr Widerstand leisten…FAZ
Debatte: »Heute sind viel mehr Leute als ›Rechte‹ out«…Jungle World
Debatte: Großbritannien ist womöglich erst der Anfang…Welt
Ruhrgebiet: Die Energiewende als Chance…Der Westen
Bochum: Folkwang-Tänzer starten wieder durch…Der Westen
Dortmund: Deutliche Verknappungstendenz auf dem Wohnungsmarkt…Nordstadtblogger
Duisburg: Junge Tüftler mit kreativen Ideen…Der Westen
Essen: Asyl-Kritiker der SPD vermietet Asyl-Unterkünfte…Der Westen

 

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Der Ruhrpilot

FdD-NRW Chef Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0
FdD-NRW Chef Marcus Pretzell Foto: Robin Krahl Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW:
AfD zwischen Profilsuche und Angst vor der Antifa…Welt
NRW: Immer mehr Schüler besuchen Islamunterricht…RP Online
Debatte: Ja zum Brexit…Novo Argumente
Debatte: Böses Fracking…NZZ
Debatte: Warum Deutschland ein bisschen britischer werden sollte…Welt
Debatte: Brexit – Die dummen Alten?…FAZ
Debatte: Ist die Kanzlerin schuld am Brexit?…Spiegel
Ruhrgebiet: „Gebt uns unsere Leichen zurück“…Bild
Bochum: Häftling beklagt Personalmangel in der JVA…Der Westen
Dortmund: Unbekannter droht Dortmundern, ihre Bärte abzurasieren…Der Westen
Duisburg: Von der No-Go- zur Let’s-Go-Area…DLF
Essen: Karstadt-Zentrale bleibt…Der Westen

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Der Ruhrpilot

afd_plakate
NRW:
„Ausschluss von Medien beim AfD-Parteitag ist verfassungswidrig“…RP Online
NRW: Anstrengungen bei jungen Intensivtätern…Focus
Debatte: Junckers Verzweiflungstat…FAZ
Debatte: Brexit-Votum ist die Quittung für Brüsseler Machtherrlichkeit…Welt
Debatte: Die Rechtspopulisten haben Hochkonjunktur…Cicero
Debatte: „Nein heißt nein“ und der Fall Lohfink…Novo Argumente
Ruhrgebiet: Götz George im Alter von 77 Jahren gestorben…Welt
Ruhrgebiet: Götz George – außergewöhnlich, unbequem, mehr als Schimanski…RP Online
Ruhrgebiet: Der Ruhrpott legt eine Extraschicht ein…Bild
Bochum: Krankenkasse Viactiv hat 30 000 Mitglieder verloren…Der Westen
Dortmund: Der Wandel der Gesellschaft hin zur Fürsorge…Nordstadtblogger
Duisburg: Was kommt nach der „Willkommenskultur“?…RP Online
Essen: Debatte über U 18 – U-Bahn ohne Tunnel…Der Westen

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Dortmunder Nazis: Der fragwürdige, mangelnde Tatverdacht der Staatsanwaltschaft

Nazi-Demonstration in Dortmund am 1. Mai 2014
Nazi-Demonstration in Dortmund am 1. Mai 2014

Weil auf einer Nazi-Demonstration am 1. Mai 2014 in Dortmund immer wieder „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus“ gerufen wurde“, erstatteten mehrere Beobachter der Demonstration – darunter eine Autorin dieses Blogs –  Strafanzeige. Die Verfahren wurden nun von der Dortmunder Staatsanwaltschaft eingestellt. Eine zumindest fragwürdige Entscheidung.

Der Ruf hallte an diesem Tag immer wieder durch die Straßen der Dortmunder Stadtteile Westerfilde und Mengede: 500 Neonazis aus ganz Deutschland waren angereist, um die Nazi-Partei Die Rechte kurz vor der Kommunalwahl zu unterstützen. Die Polizei hatte an diesem Tag die Lage nicht im Griff: Nazis konnten sich an Kiosken mit Alkohol versorgen und die in den Auflagen zur Demonstration untersagten Parole „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“ wurde immer wieder gerufen – unter anderem von dem bekannten Neonazi Dennis Giemsch während einer Rede auf einer Zwischenkundgebung.  Einen Tag zuvor hatte die Dortmunder Polizei genau wegen dieser Parole eine Kundgebung der Nazis aufgelöst – am 1. Mai sah sie tatenlos zu.

Das alle hatte ein Nachspiel:  Beobachter der Demonstration – darunter eine Autorin dieses Blogs – erstatten Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Die Verfahren wurden nun von Staatsanwalt Schulte-Göbel eingestellt. Seine Begründung: Das rufen der Parole sei alleine noch kein Straftatbestand. Es käme auf weitere besondere Umstände an. Nach seiner Ansicht, lagen diese nicht vor.

Mehrere Gerichte haben die besonderen Umstände beschrieben: Ein aggressives Auftreten der Demonstrationteilnehmer, Gewalttaten aus der Demonstration heraus, direkte „Ansprache“ von Migranten zum Beispiel. Das alles lag am 1. Mai vor: Es kam zu Flaschenwürfen auf Polizeibeamte, in Mengede am Rand der Demonstration fast zu einer Schlägerei zwischen Nazis und Migranten. Immer wieder waren Anwohner beschimpft und bedroht worden. Die Stimmung am 1. Mai 2014 war extrem aggressiv. Das alles sind für die Dortmunder Staatsanwaltschaft keine Umstände , die zumindest  rechtfertigen ein Strafverfahren weiter zu führen – zumal ja zum Teil die Namen der mutmaßlichen Täter bekannt sind. Der Staat, den ja die Staatsanwaltschaft als Ankläger vertritt, sorgt mit einem solchen kuscheligen Vorgehen nicht dafür, von den Nazis ernst genommen zu werden.