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„Ich bin froh, dass Berghaus und Gossler weg sind!“

(Quelle: privat)

Nimmt kein Blatt vor den Mund: Beka Kobaidze (Quelle: privat)

Mehrfach haben wir über die angeblich humanistischen Umtriebe des Frank Berghaus und seiner Kamarilla berichtet. Dazu zählten wir anfangs auch die Kleinstpartei „Partei der Humanisten“, an deren Gründung Berghaus und sein rassistischer Kollege Marcus Gossler beteiligt waren.

Bereits früh erklärte Parteisprecher Helmus, dass Berghaus zur Zeit unserer Recherchen aus der Partei ausgestiegen sei. Der stellvertrende Parteivorsitzende Beka Kobaidze (30) wird nun noch deutlicher.

Immer noch wirken unsere Artikel zu Frank Berghaus nach, einem, dem es leider immer noch gelingt, Menschen glauben zu machen, er sei Humanist, selbst wenn er einen Rassisten wie Marcus Gossler hofiert. Auch hatten wir Ruhrbarone darüber berichtet, dass es eine Verbindung von Berghaus zum PEGIDA-Apologeten Uwe Lehnert gibt – beide sprechen sich gegenseitig gerne öffentlich das Vertrauen aus. (Lehnert wurde dafür übrigens auch aus humanistischen Kreisen mittlerweile scharf angegriffen.)

Nun flatterte uns ein Protokoll ins Haus, das belegen sollte, dass diese drei Herren gemeinsam im Parteibeirat der „Partei der Humanisten“ gesessen hätten. Deren stellvertretender Parteivorsitzender Beka Kobaidze weist dies jedoch im Gespräch zurück, und sagt:

Es gab vor der eigentlichen Parteigründung einige „Vor-Formen“, letztlich ohne juristische Bedeutung. Daher stammt wohl das vorliegende Protokoll. Uwe Lehnert war hingegen nie im eigentlichen Parteibeirat, anders als Gossler und Berghaus. Dabei war Gossler aber nie formell Parteimitglied – und Berghaus nur für einige Wochen nach der Gründung dabei.

Berghaus sei aber mittlerweile nicht mehr Mitglied der Partei; Lehnert habe sich zurück gezogen.
Wie beurteilt Kobaidze diese Ausstiege und wie belastend ist das Erbe?

Ich bin froh, dass Berghaus und Gossler weg sind! Nach ihrem Fortgang haben sie versucht, uns zu schaden. Das ist ihnen nicht gelungen. Mittlerweile haben wir diese Vergangenheit hinter uns gelassen; das Ganze berührt uns bereits heute als Partei nicht mehr. Es gibt de facto keine inhatliche Beeinflussung mehr. Wir haben durch diese Herren einen Kratzer in unserer jüngen Vergangenheit, aber damit müssen wir leben. Und wir bekommen natürlich noch Anfragen anderer Verbände und Vereine zu diesen Personalien – und haben überhaupt kein Problem uns von all dem zu distanzieren. Hinsichtlich des oft zitierten Artikels von Gossler möchte ich auch noch einmal festhalten, dass er sowohl wissenschaftlich als auch ethisch Blödsinn ist.

Am 15. März will sich die „Partei der Humanisten“, die besonders viele Mitglieder in NRW hat, neu strukturieren und wählt auch einen neuen Parteivorstand bei ihrem Parteitag in Berlin. Es bleibt zu hoffen, dass die demokratischen, humanistischen Kräfte eindeutig gestärkt und unangefochten dominieren werden. Im Übrigen wurde Kobaidze aus Berghaus´ Gruppe „Initiative Humanismus“ entfernt, nachdem dieser dort Kritik an Berghaus geübt hatte (Screenshot liegen den Ruhrbaronen vor).

Und Berghaus? Der bescheinigt weiterhin, nun ja, „besonderen“ Menschen, dass sie Humanisten sind. Als kürzlich der islamhassende Lehrer Daniel Krause dadurch auffiel, dass er den Holocaust relativierte, sah Berghaus sich in der Pflicht ihm beiseite zu stehen:Screenshot 2015-02-05 at 06.48.13 nachm.

RuhrBarone-Logo

3 Kommentare zu “„Ich bin froh, dass Berghaus und Gossler weg sind!“

  • #1
    Robert Niedermeier

    „Humanisten“ halten zusammen 😉 http://reiserobby.de/moslems-im-huehner-kz-die-schwule-islamkritik-am-ende/scheisse/

  • #2
    Andreas Schneider

    Im Umfeld der zahlreichen Organisationen, die sich selbst als Humanisten und Atheisten u.ä. bezeichnen, gibt es viele Verbindungen untereinander.
    So ist Daniel Krause mehrfach im Umfeld des „Zentralrat der Ex-Muslime“ aufgetreten. Dieser Verein wird durch die Giordano-Bruno-Stiftung maßgeblich gesteuert und finanziert. Der Doktorvater von Krause ist Prof. Horst Herrmann, der innerhalb der GBS großen Einfluss hat. Es gibt viele weitere Verbindungen innerhalb dieses Spektrums. Die Beteuerungen und Distanzierungen sog. „Humanisten“ sind im besten Fall naiv.

  • #3
    derunbekanntehumanist

    … puh, bin ich froh, dass ich nach meinem Kirchenaustritt NIRGENDWO wieder eingetreten bin.
    Dieses Gezerre und Gezetere auf BEIDEN Seiten, bei den bösen Buben von "rechts" ebenso wie auf Seiten der "Guten"…
    Peinlich, peinlich.
    Und mittendrin immer einzelne Köpfe, die so furchtbar schlau sind bzw. sein wollen, die Super-Humanisten, Super-Psychologen, Super-Parteivorsitzende, die Super-Checker …
    Dieses Ein-Mann-Shows sind so was von peinlich.
    Macht Euer Kasperel-Theater doch allein.
    Von euch will ich nicht vertreten werden. Ihr vertretet weder den Humanismus noch die Humanist_Innen.

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