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Bochum: Joachim Gauck übernimmt die Max-Imdahl-Gastprofessur

Joachim Gauck Foto: Kleinschmidt / MSC Lizenz: CC BY 3.0 DE

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat die Max-Imdahl-Gastprofessur inne. Zum Auftakt hält er eine öffentliche Vorlesung zum Thema „Die plurale Gesellschaft – Gewinn und Verunsicherung“.

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ehrt mit der Max-Imdahl-Gastprofessur Persönlichkeiten, die Maßgebliches geleistet haben für die Einheit des Wissens und der Gesellschaft. Im Wintersemester 2019/2020 hat der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck diese Gastprofessur inne.

Als Bundespräsident ermutigte Gauck die in Deutschland lebenden Menschen, ihr Leben aktiv als Bürger zu gestalten und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. In einer Zeit polarisierender Debatten und einer drohenden Spaltung der Gesellschaft mahnt er zur Besonnenheit und fordert zum Dialog auf. Zuletzt plädierte er in seinem viel beachteten Buch „Toleranz: einfach schwer“ für eine kämpferische Toleranz, die sich nicht in Indifferenzen erschöpfen darf.

„Joachim Gauck steht – ebenso wie der Namensgeber der Professur, Max Imdahl – für Interdisziplinarität und den Dialog zwischen den Generationen, Kulturen und Milieus“, sagt Prof. Dr. Axel Schölmerich, Rektor der RUB, zur Begründung der Gastprofessur. Gauck lasse sich nie von Fachgrenzen einschränken, sondern beziehe sich immer wieder auf die aktuellen, bewegenden Fragestellungen – mit überzeugenden Antworten.

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