Frühstück für Dortmund

Häuptling Abendwind und Die Kassierer: Eine Punk-Operette, Foto: Birgit Hupfeld
Häuptling Abendwind und Die Kassierer: Eine Punk-Operette, Foto: Birgit Hupfeld


Theater:
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Der BVB lässt die alte Klasse auch in den Vorbereitungsspielen zur Rückrunde komplett vermissen

BVB-Trainer Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt
BVB-Trainer Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt

Grundsätzlich bin ja auch ich der Meinung, dass man Testspiele von Bundesligisten im Vorfeld einer Saison bzw. einer Rückrunde natürlich nicht allzu ernst nehmen sollte. Häufig wird dabei nur mit einer sogenannten ‚B-Elf‘ gespielt, wild durchgewechselt, oder gar am Tag des Spiels zuvor noch trainiert, so dass man den sportlichen Wert und gerade auch das Ergebnis eines solchen Spiels dann nicht allzu hoch hängen sollte. Vom Unterhaltungswert solcher Begegnungen ganz zu schweigen.
Nach der katastrophalen Vorrunde für den BVB in der Bundesliga, habe ich mir in diesem Jahr allerdings alle vier Vorbereitungsspiele der Dortmunder Borussia trotzdem mal in voller Länge angetan. Und nach dem gestrigen 1:1 in Düsseldorf gegen die Fortuna steht fest, die Klopp-Truppe hat die vier angesetzten Begegnungen zumindest ungeschlagen überstanden. Das war es dann aber auch schon weitestgehend mit den positiven Erkenntnissen für den BVB.

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Ratgeber für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt in NRW

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Eine neue Broschüre der Opferberatung Rheinland gibt einen Überblick, was Betroffene nach einem rechtsmotivierten oder rassistischen Angriff tun können. Sie ist in deutscher und türkischer Sprache erhältlich.

Der Ratgeber richtet sich an Menschen, die eine rechtsmotivierte oder rassistische Gewalttat erlebt haben, an ihre Angehörige und Freundeskreise sowie an Zeugen und Zeuginnen eines Angriffs. Wer Opfer einer solchen Gewalttat geworden ist, sieht sich häufig aus dem Alltag gerissen, verletzt und verängstigt und steht oft Fragen gegenüber, mit denen er oder sie sich bisher noch nie beschäftigen musste: Soll ich Anzeige bei der Polizei erstatten? Was passiert nach einer Strafanzeige? Brauche ich einen Anwalt oder eine Anwältin? Oder: Was ist der Unterschied zwischen einem Strafprozess und einer Zivilklage? Der Ratgeber zeigt auf, worauf direkt nach einem Angriff zu achten ist, gibt einen Überblick über den Ablauf eines Ermittlungsverfahrens und eines Strafprozesses und informiert über mögliche Entschädigungsleistungen sowie psychische Folgen eines Angriffs.

Opferberatung Rheinland (Hg.): Was tun nach einem rechten oder rassistischen Angriff? Mögliche Schritte und juristische Tipps für Betroffene, Angehörige, Zeugen und Zeuginnen, Düsseldorf, Dezember 2014, 44 Seiten

Opferberatung Rheinland (Hg.): Sağcı ve ırkçı saldırıdan sonra ne yapılmalı? Mağdurların, mağdur yakınlarının ve şahitlerin bu konuda bulunabilecekleri girişimler ve hukuki anlamda ne tür yardımlar alabilirler, Düsseldorf, Dezember 2014

Die Publikation kann gegen eine Versandkostenpauschale von 3,00 Euro zuzüglich der Portokosten unter http://www.ida-nrw.de/publikationen/bestellformular/ bestellt werden. Auf der Websitehttps://www.opferberatung-rheinland.de/aktuelles/ratgeber-fuer-betroffene-rechter-gewalt.html steht sie als PDF-Datei zur Verfügung.

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5:4 gegen Köln – Eisadler Dortmund weiter erfolgreich!

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Wie schon beim ersten Aufeinandertreffen an der Strobelallee Mitte November letzten Jahres lieferten sich die Eisadler Dortmund und der Kölner EC auch am Freitagabend wieder ein spannendes Duell. Beim letzten Mal konnten die Westfalen einen 1:3-Rückstand noch in einen 6:3-Heimsieg umbiegen, dieses Mal musste bis zum Ende gezittert werden. Denn bis zur 55. Minute drohte bei einem Spielstand von 3:4 die erste Heimniederlage in der Vereinsgeschichte der Eisadler überhaupt. Dann konnte das Team von Krystian Sikorski den Ausgleich markieren und als man schon mit dem Penaltyschiessen rechnen musste fiel die Entscheidung dann doch noch 20.9 Sekunden vor der Schlusssirene.

Mit einer Energieleistung wurde Kevin Thau zum Dortmunder Matchwinner, als er das von den knapp 500 Zuschauern viel umjubelte 5:4 erzielen konnte. Ein begeisterndes und packendes Spiel, das allerdings einen gewissen Nachgeschmack hinterließ. Denn in einer insgesamt eigentlich nicht unfairen Partie standen hinterher 122 Strafminuten zu Buche, darunter gleich 4 Spieldauerdisziplinarstrafen.

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Frühstück für Dortmund

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Stüdeman: Protest der Flüchtlinge war gut

Situation in den Brügmannhallen.
Situation in den Brügmannhallen.

Die Stadt Dortmund reagiert auf das gestern übergebene Protestschreiben (Unser Bericht) von Menschen, die in den Brügmannshallen untergebracht sind. Noch gestern Abend fanden sich Vertreter der Stadt und der Johanniter in den Turnhallen ein, um mit den Asylsuchenden über eine Verbesserung der Situation zu sprechen.

Der Dortmunder Stadtdirektor Jörg Stüdemann bezeichnete die Situation in den Hallen als schlecht und zeigte sich erfreut über den Protest der Flüchtlinge. Die Stadt sei so auf die Lage aufmerksam gemacht worden, und könne diese jetzt schnell verbessern. Für ungefähr 70 Personen, die schon seit der Öffnung im November, in den Turnhallen leben müssen steht in der nächsten Woche der Umzug an. Sie sollen in bessere Standorte ziehen. Aber auch für die Menschen in den Brügmannhallen soll die Situation verbessert werden.

In den Waschbecken der Duschräume wird Kleidung gewaschen
In den Waschbecken der Duschräume wird Kleidung gewaschen

Wasserspender sollen aufgestellt werden, die Feldbetten durch richtige Betten ersetzt werden. Um die soziale Situation der Asylsuchenden zu verbessern hat die Stadt den Verein AfricanTide ins Boot geholt. Mitglieder des Vereins sollen helfen die Sprachbarrieren abzubauen und so die Kommunikation zwischen den Flüchtlingen und Vertretern der Stadt und der Johanniter zu erleichtern.

Eine Schließung der Notunterkunf in den Brügmannhallen strebt die Stadt für den März an. Bis dahin sollen andere Zwischenunterkünfte fertig gestellt sein. Die Stadt Dortmund setzt  allerdings weiterhin auf die Unterbringung von Asylsuchenden in regulären Wohnungen. Stadtdirektor Stüdemann ruft Immobilenbesitzer dazu auf sich mit der Stadt in Verbindung zu setzen, um Wohnraum anzubieten. Die Mietkosten trägt die Stadt, potentielle Vermieter müssen sich also keine Sorgen machen.

 

70 Jahre Kriegsende: Stadt Dortmund und Partner planen umfangreiches Veranstaltungsangebot

Die 76,2-mm-Kanone L/52 und die zwei zwei BrowningMaschinengewehre  Kaliber .30-06 waren überzeugende Argumente des Sherman-Tanks bei Diskussionen mit Nazis
Die 76,2-mm-Kanone L/52 und die zwei Browning Maschinengewehre Kaliber 30.06 waren überzeugende Argumente des Sherman-Tanks bei Diskussionen mit Nazis

Zum 70. Mal jähren sich in diesem Jahr die Befreiung des Konzentra-tions- und Vernichtungslagers Auschwitz (am 27. Januar), das Ende des Zweiten Weltkriegs in Dortmund (am 14. April), die Kapitulation Nazi-Deutschlands (am 8. Mai) sowie das endgültige Ende des Zweiten Weltkriegs durch die Kapitulation Japans (am 2. September). Zudem ist es am 12. Mai 50 Jahre her, dass mit Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen wurden.

Die Stadt Dortmund plant aus diesem Anlass gemeinsam mit vielen Partnern eine Reihe von Veranstaltungen, die sich als roter Faden des Erinnerns und der Mahnung durch das Jahr 2015 ziehen werden. Einige Termine stehen bereits fest und sind vorbereitet, andere müssen noch konkretisiert werden.

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Frühstück für Dortmund

Foto: Felix Huesmann
Foto: Felix Huesmann


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Dortmund: Asylsuchende protestieren gegen Unterbringung

Stadtdirektor Stüdemann nimmt den offenen Brief der Flüchtlinge entgegen. Foto: Felix Huesmann
Stadtdirektor Stüdemann nimmt den offenen Brief der Flüchtlinge entgegen. Foto: Felix Huesmann

In Dortmund haben heute Asylsuchende aus verschiedenen Ländern einen Brief an die Stadt übergeben. Die Flüchtlinge sind alle in den Brügmannhallen in der Nordstadt untergebracht. Die Protestnote der Geflüchteten, die von 150 Menschen unterschrieben wurde, nahm Stadtdirektor Jörg Stüdemann entgegen und kündigte für den heutigen Abend ein Gespräch zwischen den Flüchtlingen, der Stadt, und den Johannitern als Betreibern der Notunterkunft an. Der Stadtdirektor machte bei der Übergabe auch deutlich, dass es Ziel der Stadt Dortmund sei Asylsuchende schnellst möglich in Wohnungen unterzubringen und das man die Turnhallen als Notunterkunft bald schließen wolle.

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