Ein Strand. Die Leute liegen mit ihren Handtüchern auffällig weit weg vom Wasser, angeekelte Blicke. Zwischen ihnen und dem Meer liegen unzählige tote Quallen. Ein Kind bohrt mit einem Stock in einer Qualle herum. Ferner liegen dort mehrere Wasserleichen und ein zerfetztes Schlauchboot.
Bildunterschrift: „Auf Drängen der angeschlagenen Tourismusbranche einigen sich die EU-Innenminister auf einen 10-Punkte-Plan zur Bekämpfung störender Quallen an den Mittelmeerstränden.“
Aalto-Theater, Essen Foto: Thomas Robbin Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Kultur gehört zu den Bereichen, die am meisten unter der Corona-Krise zu leiden haben. In den kommenden Monaten könnten vor allem zahlreiche Clubs und Konzertveranstalter für immer vom Markt verschwinden. Die Kulturpolitik hat die Möglichkeit das zu verhindern – wenn sie bereit ist, Mittel umzuschichten und sich stärker an der kulturellen Bedürfnissen der Menschen zu orientieren.
Im Jahr 2017 veröffentliche die nordrhein-westfälische Landesregierung den Landeskulturbericht. 272 Seiten voller Zahlen, viele davon sehr interessant. Abgesehen davon, dass er die Qualität und Vielfalt der Kultur in NRW preist, finden sich dort spannende Fakten über die aktuelle und wohl künftige Nutzung der verschiedenen Kulturangebote. Es gibt gute
5. Juni 2020: Die Treuen Bergvagabunden spielten in Duisburg-Rheinausen; Foto: Peter Ansmann
Pierre Lavendel ist mir kein Unbekannter: Der Musiker hatte schon vor 20 Jahren in Duisburg eine eingefleischte Fangemeinde. Damals spielte er mit seiner Band The Cokeras auf Festivals und bei kleineren Events in Duisburg.
Im – damals noch existierenden – Irish Pub The Pògs stand er zeitweise zusammen mit Eddie Who? (Verstorben 2015) auf der Bühne.
Auch an Freizeit-Gigs von ihm mit Eddie Who? und Shane MacGowan, dem früheren Frontmann der legendären irischen Folk-Punk-Band The Pogues, kann ich mich gut erinnern.
Um so überraschter war ich, als ich jüngst durch Facebook auf eine Veranstaltung mit Pierre Lavendel aufmerksam gemacht wurde: Er wurde, mit seiner Band Treue Bergvagabunden, für ein Konzert im Volkspark zu Duisburg-Rheinhausen angekündigt.
Maximilian und Robert haben sich für Episode 39 die Serienverfilmung des Romans „Little Fires Everywhere“ mit Reese Witherspoon, die Saviano-Verfilmung „ZeroZeroZero“ und die Genre-Perle „The Vast of Night“ von Andrew Patterson angesehen.
Das Podcast-Cover sollte eigentlich ein schönes Bild von „Little Fires Everywhere“ zieren, aber leider hat Hulu den Ruhrbaronen die Akkreditierung für den Pressebereich verwehrt.
Der Reporter, Fotograf und Filmemacher Martin Zinggl wirft in seiner „Gebrauchsanweisung für Lissabon“ ungewöhnliche Schlaglichter auf die die im Wandel begriffene Metropole und singt ihr das Hohelied des Fado. Ein Minnelied an die Stadt am Tejo in 36 zärtlichen Strophen.
Eine Gebrauchsanweisung ist als Sachtext eine Sammlung von Informationen für Benutzer zum sicheren und bestimmungsgemäßen Umgang mit einem Produkt. Im besten Fall ist sie sinnstiftend, logisch im Aufbau und zielführend. Bereits 1978 kam Watzlawicks
Ruhrpott Rodeo – ein Wochenende lang im Stream mit vielen Gästen
Viele Veranstalter kämpfen gerade um das blanke Überleben. Wegen der Corona-Pandemie ist die komplette Festival-Saison abgesagt und viele Konzertemacher überlegen krampfhaft nach Alternativen, wie sie sich trotz Shutdown neu aufstellen können. Der Ruhrpott-Rodeo Veranstalter Alex Schwers hat rund 50 Protagonisten eingeladen – und vom Bürgermeister von Hünxe über Schlagestar Michael Wendler bis zu vielen Punkrock-Protagonisten von Knochenfabrik bis Pöbel & Gesocks hat er eine sehr bunte Mischung an Akteuren für dieses Livestream-Festival zusammen getrommelt.
Publiziert mit Erlaubnis der KdFSMÖ und FOM Nadja.
Die Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Österreich (KdFSMÖ) verlautbart die Gründung des feministischen Frauenordens „Les Femmes Farfalles“. Es ist, heutzutage, nicht unüblich, dass auf einem Piratenschiff auch Piratinnen ihren Dienst leisten. Unser Nudeliges Monster hat unserem Propheten Bobby, dem Physiker außerdem folgendes mitgeteilt:
„Am liebsten wäre mir, wenn ihr die Leute nicht danach beurteilen würdet, wie sie aussehen oder wie sie sich anziehen oder wie sie reden. Seid einfach nett zueinander, okay? Ach, und kriegt es endlich in eure Dickschädel: Frau = Mensch. Mann = Mensch. Gehüpft wie gehoppelt. Das eine ist nicht besser als das andere. Es sei denn, es geht um Mode, denn die habe ich exklusiv den Frauen sowie ein paar Männern überlassen, die den Unterschied zwischen Veilchenblau und Violett kennen.“
Und: „Am liebsten wäre mir, wenn ihr euch die verklemmten, frauenfeindlichen Vorstellungen anderer nicht auf nüchternen Magen anhören würdet. Esst etwas, dann macht euch über die Idioten her“.
Ich habe die feministischen Piratenschwestern interviewt.
Zwei Panel. Das aus vorangegangenen Cartoons bekannte Paar am Küchentisch, Mann im Unterhemd mit BILD-Zeitung, Frau mit Lockenwicklern.
Panel 1: Der Mann blickt großspurig drein. Sprechblase: „Corona, Klima, Impfungen. Die Wissenschaft irrt, ich sage es dir …“
Panel 2: Er hebt den Zeigefinger. Sprechblase: „ … das belegen diverse Studien!“