Aller Anfang ist gar nicht unbedingt so einfach

Cartoons ohne Bilder #95

Ein Mann sitzt am Tisch, die Hände großspurig über dem Bauch gefaltet, flattert arrogant mit den Augenlidern. Gegenüber sitzt eine Frau mit hängenden Schultern und ratlosem Blick.
Sprechblase über dem Mann: „Eine deiner schlechtesten Eigenschaften, Barbara, ist – neben deiner Niederträchtigkeit, deiner Unzulänglichkeit und deiner erbärmlichen Unansehnlichkeit – dass du einfach keine sachliche Kritik verträgst!“
Neue Doku-Serie von Aljoscha Pause: ‚Wie ein Fremder – Eine deutsche Popmusik-Geschichte.‘
Der bisher in erster Linie für seine herausragenden Fußball-Dokumentationen (u.a. Trainer, Tom meets Zizou, Being Mario Götze, Inside Borussia Dortmund) bekannte Bonner Filmemacher Aljoscha Pause hat ein neues ‚Herzenzprojekt‘ beendet.
Mit seiner Serie „Wie ein Fremder“ geht es für ihn einerseits wieder ‚back to the roots‘, diese Doku ist Independent von Kopf bis Fuß, wie einst mein Film „Tom meets Zizou“, wie Pause betont. Andererseits geht es auch zu neuen Ufern: Popmusik. Ein Herzensthema, für den 48-Jährigen.
Entstanden ist ein Portrait des Musikers Roland Meyer de Voltaire in Form einer Langzeitstudie, an der Pause über insgesamt sechs Jahre, seit Anfang 2014, gearbeitet hat.
Die Veröffentlichung dieser 5-teiligen Doku-Serie als Blu-ray und VOD ist für den 5. Juni 2020 vorgesehen.
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Charity-Live-Stream für Bochumer Künstler von ATB und dem Planetarium

Exklusiv bieten das Planetarium Bochum und die internationale DJ-Größe ATB am Samstag, den 25. April, um 21 Uhr ein ganz besonderes Konzert im Rahmen der Aktivitäten von „Planetarium@home“ an. Es ist sowohl über die Social Media-Kanäle des Künstlers als auch über die Website des Planetariums zu sehen und zu hören. Zudem können im Rahmen der
Dortmund: „Wir wollen Xavier Naidoo nicht in unserer Stadt“

Ullrich Sierau (SPD), der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, will nicht, dass der Verschwörungsbarde Xavier Naidoo im Westfalenpark auftritt.
Naidoo habe, so die Stadt in einer Pressemitteilung, in der jüngeren Vergangenheit wiederholt öffentliche Äußerungen mit rassistischer und antidemokratischer Tendenz getätigt. Er äußere Verschwörungstheorien mit „teils antisemitischen Bezügen und pflegt in den sozialen Medien Kontakte zur Identitären-Bewegung.“
Ruhrtriennale wegen Corona abgesagt

Der Aufsichtsrat der Kultur Ruhr hat einstimmig die Absage der diesjährigen Ausgabe der Ruhrtriennale beschlossen. Als Grund wurde in einer Pressmitteilung die „Gesundheit des Publikums, der Künstlerinnen und Künstler sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ angegeben.
Kurzfilmtage Oberhausen finden online statt

Vor dem Festivalkino Lichtburg Filmpalast, Oberhausen Foto: LauraO Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Das Programm der Online-Ausgabe der 66. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen steht fast vollständig fest: Vom 13. bis 18. Mai 2020 zeigt das Festival im Internet über 350 Filme. Dazu gehören nicht nur die fünf Wettbewerbe des Festivals mit insgesamt 136 Arbeiten, sondern zahlreiche weitere Sektionen. Unter anderem werden drei der fünf geplanten Profile
Mbembe: „The time has come for global isolation“

In einem Vorwort zu dem Buch „Apartheid Israel – The Politics of an Analogy“ spricht sich der diesjährige Eröffnungsredner der Ruhrtriennale, Achille Mbembe, für die „globale Isolation“ Israels aus. Aber auch die Kunst der Dämonisierung Israels beherrscht der in Südafrika arbeitende Experte für postkoloniale Studien.
Für Achille Mbembe, den in Südafrika lehrenden Politologen und Historiker, der in diesem Jahr die Eröffnungsrede der Ruhrtriennale halten soll, ist die Sache klar:
Schauspiel Dortmund: „4.48 Psychose“ von Sarah Kane im Online-Spielplan

Im Online-Spielplan des Schauspiel Dortmund gibt es einen Neuzugang: Kay Voges‘ Inszenierung „4.48 Psychose“ von Sarah Kane ist am kommenden Samstag, 25. April, ab 18 Uhr unter tdo.li/dejavu sowie auf nachtkritik.de zu sehen. Unter dem Motto Déjà-vu zeigt das Schauspiel Dortmund seit Ende März Inszenierungen aus zehn Jahren Dortmund. Einige sind nur 24 Stunden online, die meisten Stücke bleiben unter tdo.li/dejavu allerdings abrufbar wie zum Beispiel Jörg Buttgereits „Green Frankenstein“/“Sexmonster“, Jonathan Meeses „Lolita“ oder „