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Während Die Linke in Berlin sondiert, mit wem sie über was verhandeln will, schickt Putin seine Botschaft. Sie explodiert eine Handbreit neben der Deutschen Botschaft in Kyjiw.
Im Bild: das Gebäude des Präsidiums der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, es liegt – es lag – in der Wolodymyrska-Straße Nr. 54 im Zentrum Kyjiw. Nur ein Gebäude weiter in der Bohdan-Chmelnyzkyj-Straße liegt die Deutsche Botschaft. Nicht weit entfernt: der Majdan Nesaleschnosti, der ukrainische Platz eines europäischen Versprechens. Putin zielt genau. Zwei Tage, nachdem sich Bundesaußenminister Johann Wadephul mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow in New York getroffen hatte. Deren Treffen endete mit einem Handschlag, hieß es. Es endet mit dem Einschlag einer Terror-Drohne nebenan.

Am 7. Oktober 2026 jährt sich das Hamas-Massaker im westlichen Negev zum dritten Mal. Was als beispielloser Zivilisationsbruch begann, hat den Antisemitismus auf deutschen Straßen, im Kulturbetrieb und in den Parlamenten wieder salonfähig gemacht. Während offizielle Stellen das Problem mit folgenlosen Appellen und Betroffenheitsrhetorik begleiten, zieht die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Stuttgart eine harte Trennlinie: