„Die Akzeptanz einer ins Totalitäre gleitenden Klimapolitik lässt nach“

Martin Hagen Foto: FDP-Fraktion im Bayerischen Landtag Lizenz: CC-BY-SA 4.0


Martin Hagen will neuer Generalsekretär werden und Deutschlands Liberale gemeinsam mit FDP-Haudegen Wolfang Kubicki aus dem Keller holen. Angst, in die rechte Ecke gestellt zu werden, hat der Atomkraftbefürworter und Vertreter einer strikt am Arbeitsmarkt orientierten Einwanderungspolitik nicht. Von unserem Gastautor Michael Miersch.

Michael Miersch: Die FDP ist noch in sechs Länderparlamenten und nur einer Landesregierung vertreten. In Umfragen liegt sie bundesweit bei vier Prozent. Es ist die größte Krise seit ihrem Bestehen. Warum haben so viele FDP-Wähler ihrer Partei den Rücken gekehrt? Bitte jetzt nicht die typische Politikerantwort „Wir haben unsere Politik den Menschen nicht gut genug erklärt“.

Martin Hagen: Der Niedergang begann mit der Ampelkoalition. Von Januar 2022 an sind die Umfragewerte der FDP kontinuierlich gesunken – am Ende standen sie bei 3 Prozent. Wir sind in dieser Koalition in eine Rolle geraten, die vom Wähler offensichtlich nicht honoriert wird, nämlich die Rolle des Bremsers, der Schlimmeres verhindert.

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Rechtsempfinden aus einer anderen Zeit: Das Münchner Urteil gegen Investitigativjournalist Wildhage irritiert

Das ist nicht Marvin Wildhage. Wirklich nicht. Ich schwör'! Grafik: DALL-E
Das ist nicht Marvin Wildhage. Wirklich nicht. Ich schwör‘! Grafik: DALL-E

Der niedersächsische Investigativjournalist Marvin Wildhage ist vor dem Amtsgericht München verurteilt worden, weil er sich beim EM-Eröffnungsspiel 2024 als falsches Maskottchen bis in den Innenraum des Stadions geschmuggelt hatte. Das Gericht sah darin Urkundenfälschung und Erschleichen von Leistungen. Die Strafe liegt bei 60 Tagessätzen zu je 150 Euro, also 9000 Euro, dazu sollen 5400 Euro aus Werbeeinnahmen eingezogen werden. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht, und auch nicht zeitgemäß. Es ist zu hoffen, dass Wildhage die nächste Instanz anruft.

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„Der nächste KI-Schub ist bei manuellen Tätigkeiten zu erwarten“

Roboter PaPeRo Lizenz: CC 2.0


Zunehmend übernimmt Künstliche Intelligenz Arbeiten im Büro. Doch dabei wird es nicht bleiben: Roboter könnten schon in wenigen Jahren Menschen auch im Handwerk oder der Pflege unterstützen und vielleicht sogar ersetzen.

Ihre Jobs galten lange als sicher, ein Abschluss in den entsprechenden Studiengängen als Grundlage für eine Karriere. Das ist vorbei: Nach einer Studie des Forschungszentrums Digital Planet an der Fletcher School der Tufts University in Boston sind in den kommenden zwei bis fünf Jahren vor allem Arbeitsplätze in den

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