Über den ‚neuen‘ US-Präsidenten Donald Trump wurde auch hier bei uns im Blog schon viel diskutiert.
In dieser Woche bin ich auf ein ganz aktuelles ‚Buch‘ aus dem Hatje Cantz Verlag zum Thema aufmerksam geworden, welches ich hier und heute einmal kurz vorstellen möchte.
Wobei, ‚Buch‘ trifft es in diesem Falle nicht wirklich. Denn die Publikation ‚We Need to Talk‘ bricht, lt. Beschreibung des Verlkages, eigentlich den gewohnt gebundenen Buchblock auf und ‚entfaltet seine Wirkung auf zehn Plakaten, die zweifachgefaltet gleich 80 Einzelseiten offenbaren‘. Und das trifft es dann auch tatsächlich so ganz gut.
Ihr Inhalt dreht sich dabei jeweils ganz um den umstrittenen Mann, der seit Januar 2017 die Medien weltweit dominiert. Als 45. Präsident der Vereinigen Staaten von Amerika hat Trump in kürzester Zeit ja mehr Unruhe gestiftet als es wohl je einer seiner Vorgänger tat.
NRW: Am Ende marschierten tausend Teilnehmer gegen den Terror…RP Online NRW: Nur tausend Muslime setzen Zeichen gegen Terror…KStA NRW: „Endlich hört uns jemand. Islam ist für mich Frieden“…Welt NRW: Der liberale Unterschied…FAZ NRW: FDP-Mitglieder stimmen über Schwarz-Gelb ab…RP Online Debatte: Der Aufstand der anständigen Muslime bleibt aus…Welt Debatte: Bin ich transweiblich, cross-gender oder inter*?…Cicero Bochum: Solidarität mit der Herner Straße 131!…Bo Alternativ Bochum: 1000 Besucher feiern Wiedereröffnung der Rotunde…WAZ Duisburg: Stadt zieht positive Bilanz zu Alkoholverbot…RP Online
Mit bis zu 10.000 Teilnehmern hatte das Team um die Islamwissenschaftlerin und Pädagogin Lamya Kaddor bei der heute in Köln stattfindenden Demonstration von „Muslimen und ihren Freunden“ gegen den Terror unter dem Motto „#nichtmituns“ gerechnet. Am Ende waren es nur um einige Hundert, die sich am Samstag auf dem Heumarkt zusammengefunden haben. Kaddor sagte, sie sei enttäuscht und gab dem türkischen Moscheeverband DITIB die Schuld an den peinlich geringen Teilnehmerzahlen. DITIB hatte sich dagegen entschieden, zu der Demonstration aufzurufen. Lamya Kaddor, ihr Liberal-Islamischer Bund, der neben dem Zentralrat der Muslime und dessen Vorsitzenden Aiman Mazyek zu der Demo aufgerufen hatten, erwiesen sich als Medienphänomene, die offensichtlich nicht in der muslimischen Community verwurzelt sind. In Talkshows eine gute Figur zu machen und dem Wunsch der nichtmuslimischen Zuschauer nach einem dialogbereiten und offenen Islam zu entsprechen, ist nun einmal etwas anderes, als die hier lebenden Muslime zu überzeugen und zu vertreten.
Kaddor sprach im Vorfeld den islamistischen Terroristen ab, Muslime zu sein. Sie versucht ihre Religion rein zu waschen, was Unsinn ist. Die Terroristen des IS sind genauso Muslime wie die Terroristen, die in den USA Abtreibungskliniken angreifen, Christen sind. Kaddors Public Relations hat wenig zu tun mit der Analyse eines Ahmad Mansour, der in seinem Buch „Generation Allah“ die These vertritt, dass eine autoritäre Koranauslegung, patriachalische Strukturen und ein von Angst geprägtes Gottesbild in weiten Teilen der islamischen Gemeinschaft die Grundlage des islamischen Terrors und des Fundamentalismus bilden. Einer solchen Kritik an den Strukturen des Islams verweigert sich Kaddor.
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Helmut Kohl. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei
Debatte: Trauer um den Kanzler der Einheit…FAZ Debatte: Helmut Kohl war mein Lieblingsfeind…Welt Debatte: Der schwarze Riese…Spiegel NRW: Modell für den Bund…RP Online NRW: Schwarz-gelb bläst zur „Aufholjagd“…FAZ NRW: Land probt den Aufbruch…Zeit NRW: Vorbild wider Willen…Süddeutsche NRW: Die wichtigsten Punkte des Koalitionsvertrags…RP Online NRW: So kommen Gründer an Risiko-Kapital…WAZ Debatte: Die Ramadan-Demo ist verlogen!…Emma Debatte: Viele Bilder, wenige Anhänger…Jungle World Debatte: Sozialstaat oder Einwanderung, beides geht nicht…Welt Debatte: „Multikulti ist gescheitert“…FAZ Bochum: Tiefgarage Husemannplatz wird bei „Bochum Total“ gesperrt…WAZ Dortmund: Ausländeramt arbeitet am Limit…WAZ Dortmund: Politische Mehrheit für Radschnellweg ist in Sicht…WAZ Essen: Kosten für neuen Polizei-Stützpunkt explodieren…WAZ
Helmut Kohl Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F054631-0013 / Engelbert Reineke / CC-BY-SA 3.0
Heute morgen starb der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl im Alter von 87 Jahren. Für viele unserer Autoren und Autorinnen war der letzte Kanzler der alten Bundesregierung eine Jugend- und Kindheitserinnerung.
Maxine Bacanji: Über Helmut Kohl habe ich meine erste politische Diskussion geführt. Es war auf dem Pausenhof meiner Grundschule. Wir sprachen darüber, ob unsere Eltern bei der anstehenden Wahl Kohl oder Schröder wählen würden. Die meisten waren für Schröder. Wir fanden, dass Helmut Kohl gruselig aussieht.
Sebastian Bartoschek: Meine erste Erinnerung an Helmut Kohl ist tatsächlich das Ärzte- Lied über Hannelore. Später war er dann der erste Politiker, gegen den ich lauthals demonstriert habe, und das obwohl ich damals in der FDP war. Das fanden die anderen nicht so schick. Die Wiedervereinigung geht in meiner Welt vor allem auf das Konto von Hans Dietrich Genscher. Letztlich war ich tatsächlich froh, als Helmut Kohl von Gerhard Schröder abgelöst wurde.
Debatte: Deutschland am Pranger…Cicero Ruhrgebiet: Schwarz-gelbe Landesregierung will das Ruhrgebiet stärken…WAZ NRW: In Düsseldorf „stimmt die Chemie“…Süddeutsche NRW: Das plant die schwarz-gelbe Regierung…Kölnische Rundschau NRW: Grünen-Fraktion rechnet mit Ex-Regierung ab…NOZ Debatte: Wir islamisieren uns schleichend…Welt Debatte: Willkommen in der neuen Welt…Süddeutsche Debatte: Zweifel an Daseinsberechtigung der Grünen…Welt Debatte: 4,8 Millionen Stellen hängen an der deutschen Wirtschaftsstärke…FAZ Debatte: Mit Islamisten reden…Jungle World Ruhrgebiet: Unwetter legt Bahnstrecke bis Sonntag lahm…WAZ Ruhrgebiet: Ruhr Games unterbrochen…Express Ruhrgebiet: Schwarz-Gelb unterstützt Olympia-Bewerbung…RP Online Duisburg: Wo bleibt das versprochene Haus?…RP Online Duisburg: Polizei sucht mysteriösen Zeugen…Bild Essen: Betriebsrat will Theater-Chef 2019 loswerden…WAZ
NRW: Eine Koalition der Einladung…RP Online NRW: Die Angst vor dem Heidemörder…taz NRW: Bei einem Thema halten sich die Unterhändler bedeckt…Welt NRW: Wünsch Dir was…General Anzeiger NRW: Letzte Geheimnisse auf dem Weg zur Koalition…Kölnische Rundschau NRW: Städte planen keine Diesel-Fahrverbote…AZ Debatte: Die Rückkehr des Sakralen …Jungle World Debatte: „Scientology ist ein Kult, der Leben zerstören kann“…Welt Debatte: Genderlogik…FAZ Debatte: Kulturkampf um junge Wähler…Novo Argumente Ruhrgebiet: „Ruhris“ sind für Olympia…Der Westen Bochum: Der Sommer startet laut in der Ruhr-Univerität…WAZ Dortmund: Kein Platz für neue Windräder…WAZ Duisburg: Rage against Racism lockt Metal-Fans nach Friemersheim…WAZ Essen: Tobia Bezzola verlässt vorzeitig das Museum Folkwang…WAZ
Eine von sieben Kunst- und Musikhochschulen in NRW und eine der bedeutendsten in Europa: HfMT Köln (Foto: Honke Rambow)
1500 Euro Studiengebühren pro Semester sollen Studierende aus Nicht-EU-Staaten zahlen, geht es nach dem Koalitionsvertrag von CDU und FDP. Wer nach Deutschland kommt, um nur die Ressourcen des Bildungssystems zu nutzen, um dann zurück in seine Heimat zu gehen und dort Steuern zu zahlen, wird dafür zur Kasse gebeten. Das klingt soweit erst einmal sinnvoll und gerecht. Tobias Blasius bezeichnete das Konzept denn auch schon in der WAZ genau so: „maßvoll und gerecht“. Es stellt aber ein riesiges Problem für sieben hochspezialisierte Hochschulen des Landes dar, darunter mit der Folkwang Universität in Essen und der HfMT Köln gleich zwei, die europaweit führend sind. Man kann nur mutmaßen, ob die Koalitionspartner die Kunst- und insbesondere Musikhochschulen
NRW: Der Koalitionsvertrag steht…RP Online NRW: Schwarz-Gelb einigt sich auf Koalition…Süddeutsche NRW: Schwarz-Gelb plant acht verkaufsoffene Sonntage…General Anzeiger NRW: CDU und FDP wollen Kommunalsoli abschaffen…Kölnische Rundschau NRW: Soli hat Solidarität nur vorgetäuscht…AZ NRW: Mehr Solidarität, Genossen!…RP Online NRW: „Wäre ihr etwas zugestoßen, wäre hier die Hölle los gewesen“…Welt Debatte: Warum Schulz weder Macron noch Corbyn ist…FAZ Debatte: Athen hat geliefert – jetzt braucht es Umschuldung…Welt Debatte: „Es gibt das Bedürfnis nach einer neuen linken Politik“...Cicero Debatte: Lexikon der Tierrechtler…Novo Argumente Debatte: Einer musste nüchtern bleiben…Jungle World Ruhrgebiet: Die große Mehrheit ist für Olympische Spiele…WAZ Ruhrgebiet: Mehr Waffen und Gewalt im Nahverkehr…Bild Bochum: Stadt verkauft weitere 2,2 Millionen RWE-Aktien…WAZ Dortmund: Malle-Neonazi kommt aus Dortmund…Bild Duisburg: Gebag investiert auch wieder in neue Wohnungen…RP Online Essen: Lehrerin ärgert Nachbarschaft mit illegalen Wohncontainern…WAZ
Die nordrhein-westfälische SPD will erst nach der Bundestagswahl im September ihre Niederlage bei der Landtagswahl im Mai diskutieren. Jetzt will die Partei erst einmal alles tun, um die Bundestagswahl halbwegs erfolgreich hinter sich zu bringen. Diskussionen über die Niederlage, ja, gar ein offenere Streit, könnten dazu führen, dass die SPD im Bund untergeht: Der SPD-Landesverband in NRW ist zu groß und zu wichtig, um sich im Wahlkampf mit sich selbst beschäftigen und streiten zu können. Diese Erklärung ist wahrscheinlich auch für viele Sozialdemokraten akzeptabel und die neue Führung der SPD, die ja aus Mitgliedern der alten