Warum Raja sterben soll

Sie haben die Kindertransporte wieder eingeführt und Gräber für Flüchtlinge vor dem Reichstag ausgehoben. Jetzt mischt das Zentrum für Politische Schönheit die Stadt Dortmund auf – mit Kanonen auf Leopardenbabys und geklauten Affen. Ein Kommentar.

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Tiere, Titten, Tote, Deutschland, Kinder – das ist der Leitspruch eines jeden aufmerksamkeitsgeilen Journalisten. Mit Kindern hat es das Zentrum für Politische Schönheit aus Berlin bereits versucht, die Toten sind längst in der Hauptstadt angekommen und um Deutschland geht es sowieso zwecks Location immer. Hauptthema der Aktionskunst sind die EU-Außengrenzen und die Menschen, die wegen ihnen ums Leben kommen. Die Reaktionen setzen sich immer wieder aus Empörung, Jubel und vor allem einem riesigen Medienecho zusammen.

Man muss nicht finden, dass das Kunst ist. Man soll darüber sogar streiten. Man kann finden, dass diese Menschen nichts sind als ein paar Berliner Hipsterkinder mit Größenwahn und Dreck im Gesicht, die zu viel Terz um ihre eigene Subversivität machen. Aber man sollte vorher für einen angemessenen Zeitraum innehalten und der eigenen Kapazität entsprechend darüber nachdenken, was diese Leute da tun und was es auslöst.

In Dortmund hat am Samstag das Stück 2099 Premiere, inszeniert vom besagten Zentrum für Politische Schönheit. Kurzbeschreibung: irgendwelche Philosophen reisen in der Zeit zurück um uns Bescheid zu sagen, wie scheiße alles wird, wenn wir so weitermachen. Das klingt erstmal nach einem durchschnittlich vorhersehbar-postmodernen Theaterabend, bei dem sich das linksliberale Bildungsbürgertum gehörig läutern lassen kann und anschließend kopfschüttelnd nach Hause geht. Achja, und mit Nazithematik, deshalb Dortmund – wie gewitzt.

Am Theater freute man sich über Besuch von weit her und verkaufte munter Tickets. Selbst die Ankündigung der Künstler, sie wollten das süße Leopardenbaby Raja töten, nahm man mit einem diskursiven Augenzwinkern und einem Stalin-Zitat hin.

Wenn die Syrer Wale wären

Dann wurden drei Zwergaffen und zwei Meerschweinchen aus dem Dortmunder Zoo geklaut. Die angeblichen Täter stellten sich selbst, auf Twitter: die Aktivisten des ZPS.

Puh. Das wird Aufschreie geben. Vergossene Tränen. Bürger, die sich bereit erklären, vor den Gehegen Wache zu stehen. Exekutionswünsche, Tierquälereivorwürfe, Teer, Federn, #affengate. So viel negative PR hatte sich das Schauspiel Dortmund dann doch nicht gewünscht. Sie sollen ruhig herkommen und ihre Kunst machen, die Berliner – aber mit Betonung auf ‚ruhig‘. Es wäre vorausschauend gewesen, ein Happening dieser Art zu erwarten. Stattdessen wird das Stück nun abgesagt, oder mittendrin abgebrochen, man wird nicht ganz schlau aus der Erklärung des Schauspielhauses.

Die Affenentführung ist eine Straftat, das ist wahr. Nach deutschem Recht sind viele Dinge eine Straftat, die man vielleicht trotzdem machen sollte. Und solange man nicht weiß, ob es den Affen gut geht, ist über die moralische Verwerflichkeit des Ganzen kaum zu urteilen und auch kein Spruch angebracht, in dem die Worte „Zweck“ und „Mittel“ vorkommen.

Aber wenn die WDR-Lokalzeit-Moderatorin etwas empört und mit ein bisschen Ekel in der Stimme den Schauspiel-Intendanten fragt: „Welche Rolle spielen wir Medien eigentlich bei dieser Inszenierung?“, dann ist das vielleicht eine Grundsatzfrage, die auch außerhalb des Leobabykontextes mal zu stellen wäre. Welche Rolle wollt ihr denn spielen, die ihr heute drei Minuten wertvolle, fucking öffentlich-rechtliche Sendezeit auf eine klamaukige PR-Aktion verschwendet habt? Anstatt nach Geschichten zu suchen, die wirklich Aufmerksamkeit verdienen, hängt man sich lieber an den Aufreger-Zug.

Wenn Petra Rommerskirchen auf der Seite des Theater Dortmund kommentiert: „Vielleicht schicken Sie diese ‚Politische Schönheit‘ nach Syrien, da können die Spinner sich austoben“ weil sie „die Ankündigung, ein Jaguarbaby zu töten“ unerträglich findet, dann sollte man sich fragen, warum nicht mal wieder andere Dinge unerträglich gefunden werden können. Diese Gefühle, diese Empörung und das Nicht-Ertragen werden banal rumkanalisiert und dabei vergessen, wofür sie sich tatsächlich lohnen. Da wäre zum Beispiel – nur ein Vorschlag – das nicht nur angekündigte sondern zudem zigfach durchgeführte Töten von Menschen.

Wenn die Nachricht vom bedrohten Raubkatzenbaby auf Facebook Kommentarschwemmen auslöst – darunter unter anderem der resignierte Satz: „Die Welt versinkt im Chaos“, als gäbe es dafür keine deutlicheren Zeichen – wenn Menschen anbieten, das Leopardenbaby oder gar das ganze Affenhaus vorübergehend bei sich aufzunehmen, dann hat das ZPS genau den ekelhaften Zynismus ans Licht gebracht, den wir alle schon die ganze Zeit vor uns her tragen.

Das können die Berliner Hipsterkinder mit dem Geltungsdrang: uns allen unter die Nase reiben, wie blöd wir sind.

Vom Beobachten, Mitmachen und einem System des Helfens – #trainofhopedo

Blick von einer Bahnsteigtreppe. Am Fuß der Treppe stehen Menschen, über der Treppenbrüstung hängt ein Transparent mit der Aufschrift Welcome to Germany".Es gibt Tage, da verlässt man die eigene Rolle. Dabei ist die journalistische eigentlich ziemlich komfortabel: Wir schauen zu, berichten, ordnen ein, bewerten. Wir bleiben aber immer irgendwie „draußen“. Und manchmal fällt das alles in sich zusammen und wir sind „drin.“ Seit in Dortmund alle paar Tage Hunderte geflüchteter Menschen ankommen, um im Kulturzentrum Dietrich-Keuning-Haus erstversorgt und dann in NRW verteilt zu werden, ist das mehr als einmal passiert. Und als es vor einigen Tagen hieß, die Anlaufstelle brauche jede helfende Hand für die folgende Nacht, hörten wir auf zu beobachten und halfen eine Nacht mit. In den letzten zwölf Tagen haben wir viel gelernt über Hilfe und Solidarität, „Gute“ und „Schlechte“ und über ein System des bürgerschaftlichen Engagements, das staatliche Aufgaben ersetzt. Von Alexandra Gehrhardt und Sebastian Weiermann

Irgendwie „drin“ waren wir eigentlich schon seit dem 5. September, als sich die Ereignisse, die seitdem in Sozialen Netzwerken unter dem Schlagwort „#trainofhope“ geschildert werden, ankündigten. Wir waren am Abend und in der Nacht am Hauptbahnhof, als dutzende Helfende eine beeindruckende Hilfsaktion auf die Beine stellten, und wir hatten Klöße im Hals, als am Sonntag und in den Tagen darauf die Züge einrollten, mehrere tausend Menschen, die über die halbe Welt unterwegs waren und auf ihrer Flucht Strapazen überstanden haben, die sich die meisten von uns nicht vorstellen können, Dortmund erreichten und mit Gesängen und Applaus begrüßt wurden. Wut und Freude mischten sich bei uns immer wieder miteinander. Freude über die Hilfsbereitschaft vieler Menschen. Wut über die Inszenierung von Politikern wie Innenminister Ralf Jäger, OB Ullrich Sierau oder Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

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Seit heute steht es fest – Juicy Beats Festival 2016 findet statt

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Juicy Beats 2015 Fettes Brot

Nachdem eine Unwetterwarnung (Sturmtief Zejlko war im Anmarsch) den zweiten Tag der Juicy Beats 2015 zwangsläufig hat ausfallen lassen, war die Zukunft um eine Fortsetzung des Festivals im nächsten Jahr ungewiß.

Heute aber gaben die Veranstalter offiziell bekannt, dass es eine 21. Ausgabe des größten Festivals für alternative Popmusik in NRW auch im nächsten Jahr geben wird.

Am 29.Juli und 30. Juli 2016 wird die Juicy Beats erneut über zwei Tage im Dortmunder Westfalenpark stattfinden.

Die ersten Tickets sind ab dem 01.10.2015 erhältlich. Weitere Informationen werden folgen.
Veranstaltet wird das Juicy Beats vom UPop e.V. zusammen mit der Popmodern GmbH und dem Jugendamt der Stadt Dortmund.

www.juicybeats.net

Rekk aus Dortmund eröffnen neue Indie-Nacht-Reihe im FZW

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Die Dortmunder Band Rekk um Frontmann Matti Kaiser steht für wunderschöne poetische und manchmal ein wenig verträumte und emotionale Folksongs, denen es in keinster Weise an Raffinesse und Charakter fehlt.

Seit 2008 musizieren Matti Kaiser, Jesley Nicksteit, Justin Nicksteit, Andreas Pientka und Moritz Bailly gemeinsam und können bereits auf eine eigene EP ( Turn & Sing EP -2012 ) und ein Album ( North of Your Sky – 2014) zurückblicken. Gestern Abend standen sie als erste Band im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe „Indie-Nacht“ im FZW Club auf der Bühne und gaben dort unter anderem einen kleinen Vorgeschmack auf Songs ihres für 2016 angekündigten neuen Albums.

Das Anliegen des FZW ist es, mit dem neuen Festival grade jungen und talentierten Nachwuchsbands eine Plattform zu bieten, auf der sie sich präsentieren können. Musiker, die in der Szene schon als Geheimtipp gelten und „man munkelt“ … auf dem steilen Weg ganz nach oben sind.

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Ebenfalls präsentiert wird die Indie-Nacht von der „Feinen Gesellschaft„, die genau vor einem Jahr von Felix Japes und Niklas Blömeke ins Leben gerufen wurden. Die beiden jungen Veranstalter haben es sich zur Aufgabe gemacht, feine Indie-Perlen zu finden und nach Dortmund zu holen, und wenn man auf das letzte Jahr zurückblickt, ist ihnen das schon ausgesprochen gut gelungen. 

The Robocop Kraus, Oracles, Vin Blanc/White Wine (USA), We Are The City (CAN), The Elwins (CAN), Palvine (NL), Spring Offensive und Say Yes Dog sind nur einige der Bands, die die beiden ins Boot holen konnten und schafften es ausserdem, einige kleine „Off-Bühnen“ in der Dortmunder City musikalisch miteinander zu vernetzen. 

Am 27.09.2015 feiert die Feine Gesellschaft im FZW ihren einjährigen Geburtstag und hat dazu viele feine Künstler eingeladen.

Das Höchste der Gefühle – Festival beginnt am Sonntagabend um 17.30 Uhr und zu den Tickets geht es HIER entlang!

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Weitere Fotos gibt es bei Facebook!

DIe nächste Indie-Nacht mit Chantal Acda (of Isbells) findet übrigens am 28.10.2015 wieder im Club des FZW statt. Karten!

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Schwarz blüht der Enzian – 50 Jahre Heino

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Gefühlte 100 Prozent aller Deutschen kennen ihn.

Geprägt durch seine unverwechselbare Bariton-Stimme, die blonden Haare und die dunkle Brille, die zu seinem Markenzeichen wurde. Seine berühmtesten Hits wie „Blau blüht der Enzian“, „Caramba, Caracho“, „Die schwarze Barbara“ oder „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ kann jeder mitsingen.

Ein halbes Jahrhundert steht der gebürtige Düsseldorfer nun schon im Rampenlicht. Er hat mehr als 1000 Lieder aufgenommen und mehr als 50 Millionen Tonträger verkauft. Auf seinen Tourneen rund um die Welt hat er Millionen Menschen begeistert. 

Dass Heino einmal zu Deutschlands erfolgreichsten Schlagersängern gehören würde, hatte bei seiner Geburt am 13. Dezember 1938 niemand ahnen können.

Auf Wunsch seiner Mutter lernte er zunächst auch ein solides Handwerk und machte eine Bäcker- und Konditorlehre. Gesungen hat er nach Feierabend.

Mitte der 50-er Jahre begann sein Weg als Musiker. Den Durchbruch schaffte er 10 Jahre später (1965) mit seiner Band „Comedien Terzett“. Bei einem Auftritt entdeckte ihn der Dortmunder Sänger und Produzent Ralf Bendix und war fasziniert von Heinos Stimme. Kurzerhand nahm er mit ihm das Lied „Jenseits des Tales“ (1966) auf, das sofort zum Superhit wurde. Ein Senkrechtstart – und das in der Zeit der Beat -und Rockmusik! Der Aufstieg und die sensationelle Karriere von Heino als Interpret deutscher Volkslieder war nicht mehr zu stoppen.

Aber Heino kann auch ganz anders:

Vor zwei Jahren veröffentlichte er sein Album „Mit freundlichen Grüßen“, auf dem er jüngeres deutsches Liedgut coverte (u.a. den Song „Sonne“ von Rammstein) und das in Deutschland sehr kontrovers diskutiert wurde. Unbeeindruckt steigt das Album aber auf Platz 1 der Album-Charts ein, bricht Download-Rekorde und wird nur kurz darauf mit Platin ausgezeichnet.

Auf den Geschmack gekommen, folgte im Dezember 2014 ein weiteres Album, das stilistisch teilweise stark an Rammstein erinnert und auf  dem Heino sich sozusagen selber covert.

Mit Schwarz blüht der Enzian und 13 neu aufgelegten eigenen Songs im Gepäck, wird Heino nun ab Oktober die Republik rocken.

Tourauftakt ist der 3.10.2015 in der Turbinenhalle in Oberhausen und Karten für das Rockspektakel sind nach wie vor erhältlich bei Eventim und im „heino-eigenen“ Ticketshop.

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Weitere Informationen unter :

www.rodeostar.de

Help Kobanê

Kinder in Kobanê | Foto: Privat
Kinder in Kobanê | Foto: Privat

Vor einem Jahr – am 15. September 2014 – fiel der IS/ISIS in den vorwiegend von Kurden bewohnten Kanton Kobanê in Nordsyrien – kurdisch: Rojava – ein. Knapp zwei Wochen später, am 28. September, begann der IS-Angriff auf das Stadtgebiet von Kobanê. Trotz des erbitterten Widerstandes der kurdischen Selbstverteidigungskräfte (YPG/YPJ) konnte der IS in den folgenden Wochen große Teile der Stadt unter seine Kontrolle bringen. Der IS war den Kurden zahlenmäßig und militärtechnisch überlegen. Doch sowohl der IS als auch die internationale Öffentlichkeit hatten den Widerstandswillen der Kurden unterschätzt.

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Unheilig feiern mit 15000 Fans im strömenden Regen

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Letzten Samstag spielte der Graf mit seiner Band Unheilig im Stadion Essen sein vorletztes Open Air Konzert für diesen Sommer.

Bevor am 23. Oktober in Berlin die große Abschiedstournee ihren Auftakt hat, auf der Unheilig sich endgültig von ihren Fans verabschieden werden. hätte der Abend doch eigentlich perfekt werden sollen… doch das Wetter verschaffte dem Ganzen einen klitzekleinen Wermutstropfen.

Aber vielleicht war es genau das, was die Stimmung im Stadion so besonders und unvergeßlich gemacht hat. Eng zusammengerückt unter vereinzelten Regenschirmen…

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läßt es sich doch viel leichter einer gemeinsamen Leidenschaft nachgehen. Und der Graf zeigte sich auch unerschütterlich. Pudelnass, aber bestens gelaunt …

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… schaffte er es, wie man es von ihm kennt, den Regen unvergessen zu machen und seine Fans im Sturm zu erobern.

Unheilig sind seit über 15 Jahren fester Bestandteil der deutschen Musikszene. Mit ihrem Album “Große Freiheit“ (2010 ) haben sie Erfolgsgeschichte geschrieben wie kaum eine andere Band in der deutschen Musiklandschaft.

Und kaum einem anderem Künstler ist es auf Anhieb gelungen, so viel Liebe, Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu erhalten, wie der Graf für dieses Album und seinen Song “Geboren um zu Leben“.

Mittlerweile begeistert er ein Millionenpublikum und das geht weit über die “schwarze Szene” hinaus.

Mit ihren Alben “Lichter der Stadt“ und aktuell “Gipfelstürmer” knüpfte die Band nahtlos an ihren bestehenden Erfolg an und landete sowohl in Deutschland, als auch in Österreich und der Schweiz direkt auf Platz 1 der Albumcharts.

Unheilig- Konzert sind immer ein Fest. Wetter hin oder her… Es pilgern etliche Fan-Clubs und ganze Familien zu den Shows, wie auch am Samstagabend in Essen. Es sind Abende voller Gefühl und Liebe und Dankbarkeit, von beiden Seiten her und das ist immer wieder zu spüren.

Wenn der Graf im nächsten Jahr am 10.09.2016 im Kölner RheinEnergieStadion entgültig ein letztes Mal vor seinen Fans stehen wird und sich verabschiedet, wird er mit dem guten Gefühl gehen können, alles richtig gemacht zu haben.

Ticktes für alle Konzerte der Abschieds-Tournee „Zeit zu gehen“ gibt es unter : www.unheiligshop.com

Und Fotos von Samstag kommen natürlich auch noch :

Galerie Unheilig Essen 12.09.2015

 

 

Drohende Wassersperren in Dortmund: Auf dem Trockenen

alte Wasserrohre im Keller eines Wohnhauses
In mehreren Dortmunder Wohnungen wurde Menschen fast das Wasser abgedreht, weil die Vermieter nicht zahlten. Foto: Alexandra Gehrhardt

Wer eine Wohnung mietet, muss sich um Strom kümmern, um Telefon und Internet. Um die Wasserversorgung kümmert sich in der Regel der Vermieter. Aber was, wenn nicht? In Dortmund wurde Mietern in den letzten Monaten mehrmals beinahe das Wasser abgedreht, weil die Betriebskosten, die sie mit ihrer Miete zahlten, nicht an den Wasserversorger weitergeleitet wurden. Die Vermieterin: CFE Portfolio, eine Immobilienfirma aus der Schweiz.

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„Dass Dinge mit Parteibuch schneller funktionieren ist nicht der Sinn von Demokratie“

Thomas Reinke tritt für 5 Parteien als OB-Kandidat in Herne an (Foto: Angela Aßmuth)
Thomas Reinke tritt für 5 Parteien als OB-Kandidat in Herne an (Foto: Angela Aßmuth)

Herne – Für Fünf auf einen Streich. So könnte das Motto von Thomas Reinke sein, der versucht an diesem Sonntag OB von Herne zu werden. Blickt man auf die Wahlplakate in Herne hat Reinke nur einen Konkurrenten, den amtierenden Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda von der SPD. Die CDU in Herne schickt wohl auch einen Kandidaten ins Rennen, allerdings scheint der nicht eines einzigen Plakates würdig zu sein. Keine Überraschung, wird Herne doch von einer großen Kooperation von SPD und CDU reagiert.

Sebastian Bartoschek traf Thomas Reinke, um mit ihm über die Situation in Herne zu sprechen. (Weiter unten findet sich eine YT-Link, über den das Interview ungekürzt und unbearbeitet gehört werden kann.)

Sebastian Bartoschek: Herr Reinke, Sie wollen OB von Herne werden?

Thomas Reinke: Genau.

Das wollten ja schon viele vor Ihnen und im Endeffekt wird es immer die SPD.

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Kreis Recklinghausen: Der RVR kapituliert in Castrop-Rauxel vor den Sturmschäden von ‚Ela‘

Foto(s): Robin Patzwaldt
Foto(s): Robin Patzwaldt

Spannende Entwicklung im Kreis Recklinghausen. Gut 15 Monate nach Pfingststurm ‚Ela‘ kapituliert der RVR scheinbar vor dessen noch immer deutlich sichtbaren Folgen.
Unter der Rubrik „Freizeittipps für die Metropole Ruhr“ bietet man den Bürgern im Kreis Recklinghausen nun ernsthaft an die Wälder ab sofort selber mit aufzuräumen, dort Holz zu fällen, die in den Wäldern der Region an vielen stellen noch immer deutlich sichtbaren Sturmschäden somit selber mit zu beseitigen. Und zahlen darf der geneigte Bürger dafür auch noch.

Monatelang hieß es zuletzt, dass das Betreten der Wälder streng verboten sei, das Schlagen von Holz zum Eigenbedarf natürlich untersagt ist, da es sich um fremdes Eigentum handelt. Nachdem sich nun über Monate an der unschönen Lage vielerorts nicht grundsätzlich etwas änderte, erfolgte nun offenbar der Taktikwechsel beim RVR. Der Bürger soll ab sofort doch bitteschön selber für Ordnung sorgen.

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