Schlechte Nachrichten für Bahnkunden – der nächste GDL Streik steht bevor
Wenn die Bahn 91 Stunden lang bestreikt wird, weiß unsere Leserin Pamela Schmidt nicht, wie sie zur Arbeit kommen soll. In einem Brief an die Lokführergewerkschaft GDL hat sie ihre Probleme dargelegt:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich schreibe Ihnen als Bahnkundin und begeisterte Bahnreisende. Montags bis freitags stehe ich früh auf, um die Bahn zur Arbeit zu nehmen. Mein Mann und ich haben nur ein Auto, und da ich nur Zeitverträge für meine Arbeit bekomme, ist Bahnfahren nicht nur gemütlicher (Man kann arbeiten, lesen, mit seinem Handy spielen oder einfach entspannen, statt auf der Straße aufzupassen.), es ist sicherer, da ich mein Abo immer vor dem nächsten Monatsanfang zur Preisstufe A reduzieren kann, und sind Kredite in die Regel für ein Auto nicht so flexibel.
NRW: Breite Front gegen rot-grüne Windkraft-Pläne…Der Westen NRW: Schulministerin will „Turbo-Abitur“ verbessern…RP Online NRW: Gewerkschaft sieht keine Mehrheit gegen das Turbo-Abi…Kölner Stadtanzeiger NRW: Zu viele Azubis brechen Lehre ab…General Anzeiger Debatte: „Kein besseres Modell als die liberale Demokratie“…Cicero Debatte: Hooligans wollen an die Leine…Heise Debatte: Der Klimazirkus und seine unwahrscheinlichen Wahrscheinlichkeiten…Welt Ruhrgebiet: Gagfah kauft rund 1.200 Wohnungen von Patrizia…Haufe Ruhrgebiet: Alpen sieht RVR weiter kritisch…RP Online Bochum: In der Rottstraße trifft Alltag auf Kunst und Kultur…Der Westen Dortmund: Alles so schön schwatz-gelb hier…Zeit Duisburg: Zuschüsse für Ratsfraktionen steigen weiter an…Der Westen Duisburg: Film-Paar in Hof dabei…RP Online Essen: Polizei Essen prüft Verbot von rechter Demo am 9. November…Der Westen
Katholischer Priester aus Essen schockiert mit bizarrem Vergleich beim „Wort zum Sonntag“.
Eine Zeitlang war es ruhig geworden seitens der Kirchen in Deutschland – jedenfalls was Berichte über verbale Entgleisungen offizieller Repräsentanten betrifft. Sogar das berüchtigte „katholische Trio“ Meisner, Mixa, Müller verstummte nach und nach, weil nach dem Jahresbeginn 2010 immer mehr erschreckende Fakten zu Missständen in der eigenen Kirche bekannt wurden.
Fernsehprediger Gereon Alter: Ohne Gottesbezug werden Menschen wie Hitler, Pol Pot und Stalin. Foto: Screenshot / ARD
Am vergangenen Samstag ist nun der klerikale Übermut in Gestalt des Leiters der Pfarrei St. Josef Ruhrhalbinsel, Gereon Alter, auf die Medienbühne zurückgekehrt.
vorschlaghammer: morinokokyu; Foto: Sebastian Hoppe
Acht Tage lang konnte man die Besten der freien NRW-Theaterszene auf dem Festival Favoriten 2014 kennenlernen. Den künstlerischen Leiterinnen Felizitas Kleine und Johanna-Yasirra Kluhs war es gelungen mit über 40 Veranstaltungen an 7 verschiedenen Spielorten eine große Spannweite der freien Theater- und Kunstszene zu zeigen – von der Performance und Tanztheater über Stadterkundungstouren bis hin zum Hörspiel und Konzert war der Begriff „Theater“ weitestgehend ausgereizt. Geschadet hat dies dem Festival nicht – denn statt eines Wettbewerbes der besten NRW-Theaterproduktionen mit Preisträgern war das Credo der Macherinnen diesmal ein anderes. Für sie stand, statt harter Konkurrenz untereinander, das Verknüpfen und Netzwerken der Freien und das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Das Konzept der Veranstalterinnen ist offensichtlich aufgegangen – die Besucherzahlen gingen weit über die Erwartungen hinaus.
Zahlreiche ausverkaufte Vorstellungen und lange Wartelisten auf freiwerdende Plätze zeigten, dass das Interesse an der freien Theaterszene und Produktionen jenseits des Mainstream in Nordrhein-Westfalen ungebrochen ist und das NRW-Festival ein echter Publikums-Favorit ist.
Kaputtlachen und Entsetzen liegen sehr nah beieinander an diesem Abend. Sie werden als »Kanacken« beschimpft und als »Islamspeichellecker«: Erschreckend, was für Leserbriefe die Mail-Postfächer der Journalistin Özlem Gezer und ihrer Kollegen fluten.
Seit zwei Jahren gibt es Hate Poetry, seitdem lesen und kommentieren Journalisten renommierter Zeitschriften mit migrantischem Hintergrund die unfreundlichsten, dümmsten und schockierendsten Zuschriften ihrer besonders »deutschen« Leser.
NRW: Rot-Grün hat den Kopf in der Schlinge…Post von Horn NRW: „Die allermeisten Salafisten sind friedlich“…Welt Debatte: Beim Weltklimarat geht Alarm vor Genauigkeit…Spiegel Debatte: Tiere haben keine Rechte…Cicero Debatte: Lasst Gauck in Ruhe. Er tut nur seine Pflicht…Welt Debatte: Gegenwind für Genießer…FAZ Bochum: Opel-Vertrauensmann zieht für Job in Werk 3 vors Gericht…Der Westen Bochum: 76. Jahrestag der Reichspogromnacht…Bo Alternativ Dortmund: 31 Kilo Kunst aus Istanbul…Nordstadtblogger Duisburg: Sparkasse schafft den Überziehungszins ab…Der Westen Duisburg: Inklusion – Es geht wie immer ums Geld…RP Online Duisburg: AfD-Vorsitzender tritt nach NPD-Affäre selbst zurück…Der Westen Essen: Warum der Flughafen Essen/Mülheim in die Pleite steuert…Der Westen
Hogesa-Veranstaltungsleiter und VfL-Bochum Fan: Andreas Kraul
Update: Der VfL-Bochum zieht erst einmal keine Konsequenzen aus der Hogesa-Ausschreitungen des vergangenen Wochenendes in Köln: Die Hool-Gruppe Brigade Bochum soll nach Angaben der WAZ weiter beobachtet werden.
Nach einem Bericht der WAZ hat der VfL Bochum der Brigade Bochum nicht den Status eines offiziellen Fan-Clubs entzogen. Die WAZ schreibt:
Einen Bericht des Journalisten-Blogs „Ruhrbarone.de“, nach dem der „Brigade Bochum“ seitens des VfL der Fanclub-Status entzogen worden sein soll, wollte der Verein am Sonntag allerdings nicht bestätigen(…) Man werde die Situation weiter beobachten, weitere Informationen bei Staatsschutz und Polizei einholen und gegebenfalls handeln, hieß es von Vereinsseite.
Anhänger des VfL-Bochums waren an der Organisation der Nazi-Krawalle am vergangenen Sonntag in Köln beteiligt. Ein Beispiel ist Andreas Kraul, der Veranstaltungsleiter der Hogesa-Demonstration in Köln. Zudem sollen zahlreiche Hooligans der „Brigade Bochum“ an den Ausschreitungen beteiligt gewesen sein, was ein Mitglied der Brigade Bochum gegenüber diesem Blog bestritt. Schon in der vergangenen Woche hatten Nazi-Gegner die
Hat auch schon mal erfolgreicheren Fußball gesehen: Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
In Zeiten in denen viele Medienmacher nicht nur nach jedem Spieltag einen kontrollierenden Blick auf die Tabelle der Fußball-Bundesliga werfen, sondern bereits vom Eröffnungsspiel des ersten Spieltags an ständig Live- und Blitztabellen unters Volk gebracht werden, verliert man diesbezüglich ja schon mal leicht den Überblick.
Früher hieß es einmal die Tabelle gewinnt erst nach den ersten zehn Spieltagen an Aussagekraft. Den zehnten Spieltag haben wir jetzt aktuell gerade erreicht. OK, streng genommen spielen sechs der achtzehn Teams ihr zehntes Bundesligaspiel ja auch erst noch heute, doch möchte ich hier an dieser Stelle heute Vormittag schon einmal die Gelegenheit nutzen und eine kurze Bestandsaufnahme der Bundesliga aus Sicht der beiden größten Ruhrgebietsvereine zur Diskussion zu stellen, denn deren Saisonverlauf lässt sich jetzt schon ganz gut einordnen.
Nachdem das Ruhrgebiet seit ein paar Jahren mit dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund ‚nur‘ noch zwei Erstligisten stellt, haben beide Teams ihre Fans in den letzten Spielzeiten ja überwiegend mit Top-Platzierungen verwöhnt. In diesem Jahr droht es nun wieder ganz anders zu kommen.
Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de
NRW: Minister verstoßen gegen eigenen Kodex…RP Online NRW: Warhol-Verkauf – Wurde die Ministerin getäuscht?…Welt NRW: Das Spiel ist aus…FR-Online NRW: Groscheks Furcht vor der „Rache-Maut“…Welt Debatte: Die Jugend von heute…FAZ Debatte: IS verheißt eine einzige Deutung…Tagesspiegel Ruhrgebiet: BILD-Reporter mit dem „Lorry“ geehrt…Bild Bochum: Hilfe für syrische Flüchtlinge verstärken…Bo Alternativ Dortmund: Unterwelten auf der Zeche Zollern…Radio9.12 Duisburg: Freiheitlichen Grundwerten verpflichtet…RP Online Duisburg: So grün soll Duisburg werden…Der Westen Essen: „Ich bin der Wulff und der Hoeneß für Arme“…Der Westen
Seit dem Frühjahr lebt eine Gruppe nordafrikanischer Flüchtlinge in Hamburg. Sie kamen nach Lampedusa. Da die italienische Verwaltung keine Möglichkeit zur Unterkunft mehr sah, hat sie diese Gruppe gegen geltendes EU-Recht nach Deutschland geschickt. Mit einem Zelt vor dem HH Hbf machen die Flüchtlinge auf ihre Situation aufmerksam. Foto: J. Klute (Juli 2013)
Am heutigen 1. November startet das neue Frontex-Programm Triton. Es löst das italienische Programm Mare Nostrum ab. Letzteres war eine Antwort auf die Flüchtlingstragödie vom 3. Oktober 2013 vor der italienischen Insel Lampedusa. Über 360 Flüchtlinge aus Nordafrika ertranken bei der Tragödie vor gut einem Jahr. Unter anderem auch deshalb, weil die italienische Marine bis zu dem Zeitpunkt keine Flüchtlinge retten durfte, sondern die Landung an italienischen Küsten von Booten mit Flüchtlingen an Bord verhindern sollte. Nach dem Tod der über 360 Flüchtlinge änderte die italienische Regierung diese Politik und initiierte das Programm Mare Nostrum. Damit wurde die italienische Marine beauftrag, weit vor der Küste Italiens nach Flüchtlingsbooten zu suchen und die Flüchtlinge an Bord zu nehmen, um sie sicher ans italienische Festland zu bringen. Dieses Programm, das von Italien finanziert wurde, wird nun eingestellt. An seine Stelle tritt das von Frontex koordinierte Programm Triton. Allerdings steht bei Triton der Schutz der italienischen Küsten im Vordergrund. Das heißt, es soll so genannte illegale Einwanderung verhindern. Die Rettung von Flüchtlingen aus Seenot steht damit nicht mehr im Fokus. Zudem konzentriert sich Triton auf die Küstenregionen und nicht auf das offene Meer, wie es bei Mare Nostrum der Fall war.
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