Der Ruhrpilot

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NRW: Rot-Grün will Beamtenbezüge um je zwei Prozent anheben…RP Online

NRW: Schulpolitik in NRW – Schlechtes Zeugnis…General Anzeiger

NRW: Land rutscht bei Bildung weiter ab…Der Westen

NRW: Kleine Fraktionen bangen um Status…Kölner Stadtanzeiger

Debatte: Der Islamische Staat und die Ästhetik des Wahnsinns…Welt

Ruhrgebiet: So teuer sind die Kitas im Revier…Bild

Bochum: FKT-Abschied mit Wurst und Durst!…Bo Alternativ

Bochum: Freifunk Bochum will kostenfreies WLAN im Bermuda3eck…Pottblog

Bochum: Kunst mit poetischer Aura – Sara Dietrich in der Galerie Januar…Der Westen

Dortmund: Neonazis provozieren mit „Stadtschutz“…Der Westen

Duisburg: Gefährliche Fahrt durch die Verlustzone…RP Online

Duisburg: Konzerne bekennen sich mit einer Milliarde Euro zur Stahlstadt…Der Westen

Duisburg: CDU nennt Zelte für Asylbewerber „blamabel“…Der Westen

Essen: Im Zentrum des Bus-Booms…Der Westen

Der VfL Bochum sucht Fans die Profil zeigen


Neue Wege die eigenen Fans näher ans Team rücken zu lassen geht man jetzt beim Fußball-Zweitligisten VfL Bochum. Bei einer neuen Facebook-Aktion können die Fans der Bochumer Kicker ihrer Mannschaft zeigen, dass sie hinter ihr stehen. Und zwar dort, wo sonst nur die Mannschaft selbst Zutritt hat: Im Spielertunnel zwischen Kabine und Rasen soll eine riesige Collage aus den Fotos der Fans entstehen.

Bereits kurz vor dem Anpfiff des DFB-Pokalspiels gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Samstag ist auch die entsprechende Facebook-Applikation an den Start gegangen.

Mit nur wenigen Klicks kann jeder VfL-Fan mit seinem Facebook-Profilbild oder aber mit einem anderen Foto von sich daran teilnehmen.

Hier der Link zur Facebook-aktion: https://www.facebook.com/MEINVfL/app_611574018960885

Christoph Kramer und die offenbar sinkende Bedeutung von Verträgen im Profifußball

Das Stadion von Borussia Mönchengladbach. Quelle: Wikipedia, Foto: Marcel Meier, Lizenz: CC BY-SA 2.0
Das Stadion von Borussia Mönchengladbach. Quelle: Wikipedia, Foto: Marcel Meier, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Jüngste Äußerungen des 23-jährigen Fußball-Nationalspielers Christoph Kramer lassen einen mal wieder über Sinn bzw. Unsinn der aktuell üblichen Verhaltensweisen von Profikickern und Vereinen in diesem Lande in Sachen Vertragstreue und -wirksamkeit nachdenken.

Kramer, aktuell von Bayer 04 Leverkusen an den Konkurrenten Borussia Mönchengladbach ‚ausgeliehen‘, möchte nämlich seinen bei den Werkskickern unterschriebenen Vertrag, der aktuell noch bis 2017 läuft, dort wohl nicht (mehr) erfüllen. Dies legen zumindest jüngste Äußerungen des Spielers nahe.

Der gebürtige Solinger widerspricht in einem aktuellen Interview mit dem ‚Spiegel‘ Darstellungen, wonach er 2015 auf jeden Fall vereinbarungsgemäß wieder für Leverkusen spielen werde: „Wenn ich irgendwo nicht spielen möchte, spiele ich da nicht. Da kann ein Vertrag aussehen, wie er will.“

Und er legt nach: „Ganz generell“ fühle er sich im Fußballgeschäft „manchmal wie in einem modernen Menschenhandel. Doch am Ende entscheide immer noch ich“.

Das sitzt! Und die selten klaren Aussagen des Überraschungsweltmeisters fachen aktuell die Diskussionen in der Fußballlandschaft wieder neu an. Was ist von den in der Regel hochdatierten Verträgen im Fußball aktuell überhaupt noch zu halten?

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Ruhr Nachrichten: Ab November eine Seite Bochum für Abonnenten

Niemals geht man so ganz: Wenn die Ruhr Nachrichten am 31. Oktober dichtmachen, werden die Abonnenten in Bochum weiter beliefert – sogar mit Nachrichten aus ihrer Stadt.

Am 31. Oktober wird die Lokalredaktion in Bochum geschlossen – aber in einem Brief an die Abonnenten verspricht nun Ruhr Nachrichten Chef Hermann Beckfeld immerhin eine Seite mit Meldungen aus Bochum:

RN_Brief

Ob das zusammengestoppelte Pressemitteilungen sein werden oder sich die Ruhr Nachrichten bei der WAZ bedienen, ist noch offen.

Update: Dortmund: Nazis gründen „Stadtschutz“ – Polizei prüft Strafbarkeit

nazis_affenEine neue Provokation, ein neuer PR-Trick: Als Teil ihrer Öffentlichkeitsarbeit hat die Dortmunder Nazi-Partei Die Rechte einen Stadtschutz gegründet.

Dortmunder Nazis laufen nun mit gelbe T-Shirts mit dem Aufdruck „Stadtschutz Dortmund“ über Friedhöfe um angeblich „nationale Solidarität zu zeigen. Dass es damit nicht weit her ist, schreiben die Nazis selbst:

Zeit für DIE RECHTE, neben der regulären, herkömmlichen Öffentlichkeitsarbeit auf einem zusätzlichen Terrain aktiv zu werden – mit dem „Rechten Stadtschutz!“.

Die Dortmunder Nazis spielen Bürgerwehr, wohl auch, um gelangweilte Mitglieder zu beschäftigen, denen das Partei-Spiel zu langweilig wird. Und natürlich um zu provozieren: Stadtschutz lässt sich mit SS abkürzen. Ähnliche Aktionen gab es schon während des Wahlkampfes, als die Nazis ihre Plakate bewachten und Nazi-Gegner jagten, die sie beschädigen wollten. Die Polizei prüft, ob nach Versammlungsrecht eine Straftat vorliegt, da es sich beim „Stadtschutz“ um eine uniformierte Gruppe handelt, die öffentlich auftritt.

Der Ruhrpilot

karstadt_protestRuhrgebiet: Karstadt steht vor harten Einschnitten…General Anzeiger

Ruhrgebiet: Ein vorbestrafter Aufsteiger will Karstadt retten…Welt

Ruhrgebiet: Berggruens Rendite…FAZ

NRW: Wie kreativ die Städte beim Erfinden neuer Steuern sind…Der Westen

Debatte: Britische Institution in Gefahr – Immer mehr Pubs machen zu…Der Westen

Ruhrgebiet: Schlaf, Hörer, schlaf, das Luftschiff hütet die Schaf’…Welt

Ruhrgebiet: Sechs Tonnen Knochenmehl „tanzen“ zu Strawinsky…RP Online

Ruhrgebiet: Aluminium in Duisburg, Videos in Essen – die Installationen der Ruhrtriennale…Revierpassagen

Bochum: Jesiden mobilisierten 1000 Demonstranten…Der Westen

Bochum: Annäherung an Künstler Fred Deux…Der Westen

Dortmund: „Ich habe zwei Hörner. Das ist in Dubai ein Problem“…Welt

Duisburg: Feuerwerk begeistert Besucher beim Hafenfest…RP Online

Duisburg: CDU verteidigt Delfin-Haltung im Duisburger Zoo…Der Westen

Duisburg: Alte Schulen als Not-Unterkünfte ungeeignet…Der Westen

Essen: Kurzfilm-Regisseur versteht sich als Dirigent großer Gefühle…Der Westen

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DFB-Elf nach Titelgewinn nun vor größeren personellen Herausforderungen

Philipp Lahm in Brasilien. Quelle: Wikipedia, Foto: Agência Brasil, Lizenz: CC BY 3.0
Auch Philipp Lahm wird der DFB-Elf demnächst fehlen. Quelle: Wikipedia, Foto: Agência Brasil, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Erst Phillip Lahm, dann Miroslav Klose und nun also auch noch Per Mertesacker. Drei prominente Spieler der Weltmeistermannschaft ziehen sich ab sofort auf ihr ‚Altenteil‘ zurück, wollen sich zukünftig ganz auf ihre Aufgaben im Verein konzentrieren. Der Titel in Brasilien hat sie für sich persönlich erkennen lassen, dass der Zeitpunkt für einen Rücktritt mit dem begehrtesten Pokal der Fußballwelt in der Hand, ideal für einen Abschied auf dem Zenit des möglichen Erfolges als Nationalspieler ist.

Die Deutsche Auswahl wird nun also, ob man beim DFB will oder nicht, zwangsweise vor einige Probleme gestellt, wenn altgediente Eckpfeiler der Mannschaft ab sofort wegbrechen, die ohnehin recht junge Mannschaft zukünftig somit wohl noch weiter verjüngt werden wird. Die Truppe, welche die Qualifikation für die Europameisterschaft im Jahre 2016 angehen wird, wird zwangläufig ein anderes Gesicht haben als die Mannschaft, welche vor wenigen Wochen in Berlin mit den Massen den Triumph von Brasilien  gefeiert hat.

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„Le Sacre du Printemps“ – Ein unfertiges Gedankengerüst

© Wonge Bergmann für die Ruhrtriennale, 2014
© Wonge Bergmann für die Ruhrtriennale, 2014

Manchmal ist es besonders berührend, wie wenig etwas berührt. Zum Auftakt zeigt die Ruhrtriennale 2014 mit Romeo Castelluccis Inszenierung des Ballettklassikers gleich die Produktion, die im Vorfeld für die größte Neugier sorgte und mit Spannung erwartet wurde.

40 an der Bühnendecke hängende Maschinen übernehmen die Rollen der Tänzer. Sie bedecken rotierend, schwingend oder an Schienen entlang fahrend den Bühnenboden mit dem Düngemittel Knochenstaub. In kaltem, zeitweilig weichgezeichneten Neon- und Stroboskop-Licht wird so die Geschichte eines Jungfernopfers zur Frühlingsweihe in neuen Bildern erzählt. Diese ähneln einem Wasserfontänenspiel, nur wird Wasser nun mal eher als lebensspendend betrachtet als Staub, der mit Tod und Vergänglichkeit in Verbindung gebracht wird. Daneben unterstreicht die Abwärtsbewegung die brodelnde Aggressivität von Strawinskys oft elementar-ritueller Rhythmik, die in der Einspielung des MusicAeterna Orchester unter der Leitung von Teodor Currentzis besonders betont wird.

Die Menschenleere führt dabei allerdings zu einer erstaunlichen Versachlichung des Opferthemas. Ein Mitleiden würde einen Bezugspunkt voraussetzen, den weder die Staubsäulen und -kaskaden noch die bedrohlichen Klänge bieten. So kann das Publikum das Geschehen lediglich passiv auf sich wirken lassen. Eine kühle Mondlandschaft beherrscht von Technik, die steril wirkt und fremd: Man sieht zu, wie sich der gedüngte Boden weiß leuchtend, ähnlich dem Bauch einer Schwangeren, langsam wölbt, und zuckt kurz zusammen, als sich die Staubdüsen gegen einen richten und zu feuern beginnen.

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