Essen: Türkische Opposition in der Grugahalle

CHP Fahnen im Wahlkampf 2009(Quelle: Wikipedia Lizenz:CC)
CHP Fahnen im Wahlkampf 2009 (Quelle: Wikipedia Lizenz: CC)

Nach dem Auftritt von Recep Tayyip Erdogan vor knapp zwei Wochen in Köln findet am Samstag das nächste Großevent des Präsidentschaftswahlkampfes statt. In Essen wird der Vorsitzende der größten Oppositionspartei Kemal Kilicdaroglu auftreten. Kilicdaroglu ist der Chef, der kemalistischen CHP, der ältesten Partei im türkischen Parlament. Die CHP (Cumhuriyet Halk Partisi; Deutsch: Republikanische Volkspartei) ist Teil der „Sozialistischen Internationale“ und eng mit der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) verbunden. Trotzdem wird die Partei vermutlich bei den anstehenden Wahlen einen gemeinsamen Kandidaten mit der faschistischen MHP (Milliyetçi Hareket Partisi; Deutsch: Partei der Nationalistischen Bewegung) aufstellen. Die MHP, auch Graue Wölfe genannt, werden unter anderem vom Verfassungsschutz des Landes Nordrhein-Westfalen beobachtet.

 

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Der Dattelner ‚NewPark‘ noch immer zwischen Leben und Tod

newparkEs gibt Projekte die begleiten einen als Beobachter scheinbar über das halbe Leben hinweg. So auch der sogenannte ‚NewPark‘ in Datteln.

Über Sinn oder Unsinn des geplanten gut 500 Hektar großen Industrieparks im Kreis Recklinghausen wird bereits seit gefühlten Ewigkeiten diskutiert.

Nachdem die Landesregierung im Vorjahr einer notwendigen 17 Mio. Euro-Landes-Bürgschaft endgültig eine Abfuhr erteilte, kamen Lokalpolitiker im Kreis Recklinghausen auf die Idee das Projekt selber realisieren zu wollen. Und das trotz der bekannt katastrophalen Finanzlage des Kreises.

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Der Ruhrpilot

Ralf Jäger besichtigt seine Spezialeinheiten Foto: Innenministerium NRW
Ralf Jäger besichtigt seine Spezialeinheiten Foto: Innenministerium NRW

NRW: Polizei bei Aufklärung weit hinten…Der Westen

NRW: Studenten wehren sich gegen Zwangs-Exmatrikulation…RP Online

NRW: Mit Fracking-Verbot allein auf weiter Flur?…Ruhr Nachrichten

NRW: Sprachförderung in Kitas wird neu ausgerichtet…Welt

Debatte: Fairtrade – Offiziell als schädlich zertifiziert…Novo Argumente

Debatte: Angst frisst Freiheit…FAZ

Ruhrgebiet: Gotscheff in den Genen, Gliedern, Gedanken…Welt

Ruhrgebiet: Theater-Projekt zeigt das Ende der Zukunft…Der Westen

Ruhrgebiet: Die Entdeckung des Ruhrgebiets…RP Online

Bochum: „Bochum Perspektive“ ist gut gerüstet…Der Westen

Dortmund: Der feine Phoenix-See bedeutet Verdrängung der kleinen Leute…Der Westen

Duisburg: WDR-Intendant Tom Buhrow stellt sich in Duisburg im “WDR Check”…Pottblog

Duisburg: Neuer DU-Pass ermöglicht Tiger und Theater mit Rabatt…Der Westen

Essen: Munteres Geschiebe im Rat der Stadt…Der Westen

Essen: „Ruhr Dialog“ in Essen streckt die Hand aus…Der Westen

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No Risk, No Fun: Moers Festival 2014 in neuer Festivalhalle

Frith Glennie 2013.jpg - Auch 2014 in Moers wieder dabei: Fred Frith 2013 mit Evelyn Glennie. Bild: Markus Meiser
Frith Glennie 2013.jpg – Auch 2014 in Moers wieder dabei: Fred Frith 2013 mit Evelyn Glennie. Bild: Markus Meiser

Weil die kommunalen Zuschüsse für ein Festivalzelt nicht ausreichten, findet das pfingstliche Moersfestival erstmals in einer eigens dafür hergerichteten Halle statt. Verheissen wird die brilliante Akustik eines Clubs. Optimale Sicht für alle. Und Kontemplation und Extase wie üblich. Doch das neue Veranstaltungskonzept birgt Risiken. Von unserem Gastautor Thomas Meiser

Moers. Pfingstsamstag 2013. Vormittags, draussen. Eine mild hangoverte Gruppe mittelalter Menschen trifft sich vor dem Grafenschloss zu einer Fahrradtour. Der kölsche Impresario des Moers Festivals, Reiner Michalke, lud zur Kurzstrecke: Ziel ist eine Baustelle, verbunden mit einer Sportstätten-Ruine, drei Kilometer südwestlich. Der Trip soll in die Zukunft führen, vorbei am grössten Zirkuszelt Europas, dem Mittelpunkt des Moers Festivals seit langen Jahren. Weg vom riesigen Campingareal im Freizeitpark, wo bis in den Morgen hinein gefeiert wurde.

Am Parkplatz eines stillgelegten Freibads liegt die Baustelle, auf der die Zukunft des Festivals errichtet werden soll. Mit einem Aufwand von mehr als zwei Millionen Euro wird hier eine Tennishalle umgemodelt. Der Inneneindruck ist schwer enttäuschend, Gerüste und Bauholz plastern die Courts. 

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Der Ruhrpilot

nazi_moerderNRW: Landtag soll NSU-Mordserie untersuchen…Zeit

NRW: Hatte NSU Unterstützer im Land?…Der Westen

NRW: Es geht um mehr als Mord und Terror…WZ

NRW: Beamtinnen sollen keine bessere Mütterrente erhalten…Welt

Ruhrgebiet: Auch die Loveparade ist „Erinnerungsort“ in neuem Projekt…Ruhr Nachrichten

Debatte: Komplette Wärmedämmung, total unwirtschaftlich…Welt

Bochum: Protest-Frühstück bei Johnson Controls…Bo Alternativ

Bochum: Verhandlungen bei Johnson Controls stocken…Der Westen

Bochum: Neuer Anlauf für den Rundlauf…Der Westen

Dortmund: Schutz vor Nazis für Dortmunder Rat…Der Westen

Duisburg: Alles läuft auf Rot-Rot-Grün hinaus…RP Online

Duisburg: Große Koalition für  Outlet-Center…Der Westen

Duisburg: Bahnhofsplatz – Es geht weiter…Der Westen

Essen: Ausbau der Autobahn 52 wird wieder geprüft…Der Westen

Essen: Wiebold TV – Tag und Nacht dem Verbrechen auf der Spur…Der Westen

Umland: CDU – Der Landeshauptstadt nicht gewachsen…Post von Horn

Update: NSU-Untersuchungsausschuss in NRW – Grüne und SPD folgen Piratenvorschlag

Gedenkveranstaltung zum Mord an Mehmet Kubaşik Foto: Indymedia Lizenz: CC
Gedenkveranstaltung zum Mord an Mehmet Kubaşik Foto: Indymedia Lizenz: CC

Der von den Piraten geforderte Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags kommt. Nach der CDU haben nun auch die Grünen und SPD Zustimmung zu der Piraten-Idee signalisiert.

Die Grünen in NRW haben ihre Haltung zu einem  NSU-Untersuchungsausschuss in NRW geändert. Noch im Mai wollten die Grünen einen solchen, von den Piraten geforderten, Ausschuss nicht mittragen.  Nachdem die CDU ihre Unterstützung  für den Vorschlag signalisiert hat, jetzt aber einen eigenen Antrag für einen Ausschuss stellen wird, war klar, es wird einen NSU-Untersuchungsausschuss im Landtag geben. Nun haben auch  die Grünen ihre Haltung geändert. Verena Schäfer, die innenpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Landtag teilte gerade in einer Presseerklärung mit:

„Wir Grüne stehen für eine umfassende Aufklärung des Behördenversagens der NSU-Morde und haben daher im Bundestag für die Einrichtung des Untersuchungsausschuss gesorgt. Auch in Nordrhein-Westfalen hat es Fehler der Sicherheitsbehörden gegeben. Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss in Berlin hat auch diese Fälle aufgearbeitet. Klar ist nach dem Abschlussbericht: Es sind Fragen ungeklärt geblieben. Deshalb werden wir einen Untersuchungsausschuss nutzen, um zur weiteren Aufklärung der NRW-Fälle beizutragen.

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WM: Joachim Löw setzt bei Kaderreduzierung die Demontage des Marcel Schmelzer fort



Am gestrigen Montag hat Joachim Löw nach wochenlangen Spekulationen endlich bekanntgegeben welche 23 Spieler tatsächlich mit im Flieger zur WM nach Brasilien sitzen sollen. Bekanntermaßen musste sein zuletzt noch in Mönchengladbach vor Ort befindlicher Kader hierzu noch um drei Spieler reduziert werden.

Es traf erwartungsgemäß Shkodran Mustafi. Etwas überraschender verzichtet Löw nun aber auch auf Stürmer Kevin Volland, vor allem aber auch auf Verteidiger Marcel Schmelzer. Gerade über die Fälle Volland und Schmelzer könnte demnächst noch ernsthafter zu diskutieren sein, wenn Löws WM-Plan in den nächsten Wochen doch nicht so umgesetzt werden sollte wie von ihm selbst und von weiten Teilen der Öffentlichkeit im Lande gewünscht.

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Linke NRW: Mit Michalowsky auf dem Weg zur Sekte

ralf-michalowskyDer ehemalige Linke-Landtagsabgeordnete und Pressesprecher der Landespartei Ralf Michalowsky will nach einem Bericht der WAZ gegen den jetzigen Vorsitzenden Rüdiger Sagel antreten.

Ralf Michalowsky ist kein Heißsporn. Ob politisch oder beruflich: Jeder Schritt von ihm war immer gut überlegt, unnötige Risiken wusste er zu vermeiden. Nach wohlproportioniertem Ärger mit der SPD erhielt das damalige Ratsmitglied einen Posten in der Stadtverwaltung. Obwohl mit seiner Partei hadernd, wechselte Michalowsky erst zu den Grünen, als er bei der Stadt unkündbar war und die Grünen 1994 in NRW erstmals zu einer politischen Größe wurden – die auch über die Koalitionen plötzlich Zugriff auf Verwaltungsposten in zahlreichen Städten hatte.

Schon ein Jahr nach seinem Eintritt bei den Grünen kandidierte der Gladbecker in seinem Wahlkreis für den Landtag. Die Grünen verließ er 2000 wegen des Afghanistankrieges, ab 2004 baute er die WASG mit auf und machte schließlich Karriere bei der Linkspartei: Von 2010 bis zur Wahlniederlage 2o12 war er Landtagsabgeordneter.

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