
Das Wahlwerbung häufig nicht so ganz ernst zu nehmen ist, das sollte ja jedem klar sein. Häufig werden einem als Wähler hierbei Dinge versprochen, welche man dann seitens der darauf um Zustimmung werbenden Partei gar nicht zu realisieren in der Lage ist. Die berühmten ‚Leeren Versprechungen‘ halt. Auch das ist sicherlich den allermeisten Wählern klar.
Richtig ärgerlich wird es aber aus meiner Sicht dann, wenn man das Gefühl bekommt von Wahlwerbung regelrecht ‚für dumm verkauft‘ zu werden.
Ich wohne aktuell in Waltrop, im Kreis Recklinghausen. Meine Heimatregion ist in den letzten gut 20 Jahren regelrecht zu einer Armutshochburg in NRW verkommen. Das ehemals recht gepflegte Waltrop zählte z.B. bis in die 1990er-Jahre hinein noch zu den echten ‚Perlen‘ im nördlichen Ruhrgebiet.
Inzwischen vergammelt die Stadt, so wie viele andere in der Region auch, quasi vor den Augen der Bürger. Dreck und Gammel überall. Diesbezügliche Fortschritte sind aktuell kaum noch vorstellbar, wenn man einen Blick auf die dramatische Kassenlage der Stadtfinanzen wirft.


Duisburg: „Die Partei“-Kandidat kann auch mal ernst sein…


