Fanatische Fußballfans, Emotionsgeladene Menschen, politisch aktive Teenager. Man könnte viele Begriffe nutzen, um einen Ultra zu beschreiben, doch so richtig kann man ihm kein Etikett verpassen.
Trotzdem sind es immer wieder die „Ultras“, wenn nach dem Spiel eine Schlägerei stattfindet oder Menschen Stadionverbot ausgesprochen bekommen.
Ultras, die „Taliban der Fußball Fans“, wie es Sandra Maischberger einmal so unvoreingenommen sagte, sind und bleiben ein relevantes Thema für die Presse.
Allerdings scheinen mittlerweile einige Medien erkannt zu haben, dass Ultras eben nicht die Randalen, Chaoten und Hooligans sind, als die sie vom DFB nur zu gerne dargestellt werden, sondern Fans, die aktiv Fankultur mitgestalten und sich oft auch gegen Nazis und Rassismus engagieren.
Warum sind sie also so unbeliebt, diese Ultras? Da wäre zum Einen die Pyrotechnik. Zwar bestreitet kaum einer das beeindruckende Bild, das rote bengalische Feuer im Fanblock hinterlassen, doch selbst in so einem qualmenden Block stehen wollen dann doch wenige.
Zum anderen ist es so, dass Ultras oft eine sehr gewichtige Rolle bei den Fangesängen in der Kurve und auf Mitgliederversammlungen einnehmen. Bedeutet: Es geht wie so oft um Macht.
Normale Malocher, die jedes 2. Wochenende im Stadion sind und ihre Bratwurst essen, sind genervt von Teenagern, die auf den Zäunen stehen und ihnen vorgeben, was sie zu rufen haben. Und dann sehen sie auch noch so alternativ aus, diese Ultras…
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Alltagssplitter (17): Schwarmdummheit – systemisch, sibyllinisch
Blinde Seherin
Der Name ‚Sibylle‘ steht bekanntlich für ‚Prophetin‘, ‚Seherin‘ – und am 27.2. habe ich auf meiner Facebook-Seite über Meldungen zu Sibylle Lewitscharoffs Auftritt bei einer Festveranstaltung des Liturgiewissenschaftlichen Instituts der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands in Leipzig geschrieben:
„O Gottogott: Dass auch kluge Leute beim Thema ‚Religion‘ und (fiktiver) ‚Gott‘ so hurtig ihren Geist aufgeben. Nun schwätzt Sibylle Lewitscharoff dumpfes Zeug: ‚Zwar sei die Lehre, dass der Mensch Sünder ist, aggressiv, aber auch zutreffend…‘ usw. usf.
Eine Büchner-Preisträgerin!
Und die ‚Kulturbeauftragte‘ (Jesses!) der EKD, Bahr, setzte laut www.idea.de noch einen drauf: „Die Sprache im Gottesdienst sei häufig ‚kolossale Wortverschwendung‘. Nötig sei mehr Furcht und Erschrecken im Gottesdienst. Bahr: ‚Furcht ist der Anfang der Liturgie.’‘“
Ach was, meine Damen! Furcht ist vor allem der Anfang großer Dummheit.“
Gottloser Hitler und all die anderen Teufel
Bochum: Antifa schreibt Offenen Brief an das Kolpinghaus
Die Bochumer Antifa hat einen Offenen Brief an das Kolpinghaus verfasst. Hintergrund des Briefes ist der vierte Kreisparteitag der „Alternative für Deutschland, der am kommenden Mittwoch stattfinden soll. Die Antifaschisten bezeichnen die Programmatik der AfD u.A. als nicht-vereinbar mit der katholischen Soziallehre. Nicht aufgefallen ist der Antifa offenbar, dass im Kolpinghaus schon mehrere Veranstaltungen der europakritischen Partei stattfanden. Abseits davon macht der stellvertretende AfD-Sprecher Alexander Gauland, im Bund, gerade Schlagzeilen da er die Bundesregierung davor warnt, „berechtigte russische Interessen“ in der Ukraine-Krise zu vernachlässigen.
Neben dem Offenen Brief kündigen die Bochumer Antifaschisten an, gegen den Parteitag, sollte er denn stattfinden, zu protestieren. Wir bleiben am Thema und werden gegebenenfalls berichten.
Hier der Brief im Wortlaut:
Offener Brief An:Kolpinghaus Gaststätte GmbH Bochum Liebe Mitglieder der Kolpingfamilie in Bochum, Mit einigem Erstaunen haben wir gelesen, dass am kommenden Mittwoch (12.03.2014) in Ihrer Einrichtung in der Maximillian-Kolbe-Straße der Kreisparteitag der „Alternative für Deutschland“ (AfD) stattfinden soll. Die „Alternative für Deutschland“ steht für eine neu-rechte Politik, sie fordert die Abschaffung des Euros, und propagiert eine Trennung von wirtschaftlich starken und schwachen Ländern in Europa. Eine Unterstützung der armen südeuropäischen Länder wie Griechenland, Spanien oder Italien lehnt die selbsternannte Alternative ab. Auch im Themenfeld Migration steht die Partei für einen rigiden Kurs, sie fordert ausschließlich „hochqualifizierte“ Einwanderer für Deutschland und in diesem Zusammenhang eine weitere Aushöhlung des Asylrechts.
Wir stehen auf!
Bereits mehrfach haben wir hier bei den Ruhrbaronen in den letzten Monaten auf die Aktionen ‚Wir stehen auf!` und die ‚Internationalen Wochen gegen Rassismus‘ aufmerksam gemacht.
In den kommenden Tagen werden in diesem Zusammenhang erneut einige Aktivitäten für Aufmerksamkeit sorgen, auf die wir hin und wieder auch hier im Blog hinweisen werden.
So kurz vor den Veranstaltungen wenden sich die Veranstalter heute vorab mit einem Video an die Öffentlichkeit, welches auch wir hier nicht unerwähnt lassen wollen.
Lynx Lynx
Der Ruhrpilot

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