Der Ruhrpilot

Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de
Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de

NRW: Lehrer und Polizisten klagen gegen Nullrunden…Welt

Bochum: Ruhr-Uni plant nach Tumult um Neonazi Kampagne gegen Rechts…Der Westen

Bochum: Anwältin sieht Menschenrechtspreis als Rettungsanker…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Auch 2014 soll es ein Festi Ramazan geben…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Duisburg hat kein Geld für neue U-Bahn-Technik…Der Westen

Duisburg: „Sozialer Friede gefährdet“ – Jobcenter im Personalchaos…Der Westen

Duisburg: Ein Plädoyer für die Abgewiesenen…RP Online

Essen: Ruhrtriennale bringt Leinwand-Oper von Matthew Barney nach Essen…Ruhr Nachrichten

Essen: Ein oftmals vergessenes Baudenkmal…Der Westen

Umland: Piraten unterstützen Volksbegehren gegen Rauchverbot…Solinger Bote

Nazipartei darf nicht mit BVB-Farben werben

Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC
Siegfried Borchardt Foto: Indymedia Lizenz: CC

Die Nazi-Partei Die Rechte will im kommenden Jahr in Dortmund in den Rat einziehen. Spitzenkandidat ist Siegfried „SS-Siggi“ Borchardt, einer der führenden Köpfe der Borussenfront. Und daraus wollte Die Rechte politisches Kapital schlagen. Mit dem Slogan  „Von der Südtribüne in den Stadtrat!“ auf schwarz-gelben Grund warb die Partei für sich und Borchardt. Der BVB ging dagegen vor und setzte sich heute vor Gericht durch, wie der Club in einer Pressemitteilung bekannt gibt:

Das Oberlandesgericht Hamm hat heute Borussia Dortmunds Rechtsauffassung geteilt und eine Einstweilige Verfügung gegen den Dortmunder Kreisverband der Partei „Die Rechte“ erlassen. Diese beabsichtigte, auf einem Wahlplakat ihres Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl 2014 – auf schwarzem und gelbem Grund – mit dem Slogan „Von der Südtribüne in den Stadtrat!“ zu werben.

Dies ist dem Kreisverband nunmehr gerichtlich untersagt worden.

Borussia Dortmund unterstreicht abermals und ausdrücklich, dass Toleranz und Vielfalt zentrale Werte im Selbstverständnis unseres Klubs sind. Der BVB ist stolz darauf, von der U9 bis zur Profimannschaft Spieler unterschiedlichster Nationalitäten, Ansichten und Glaubensrichtungen zu vereinen und zu integrieren. Borussia Dortmund lässt sich politisch durch niemanden instrumentalisieren.

Die Nazis wollen nun vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.

Trainerdiskussion auf Schalke – Manager Horst Heldt unter Druck

S04-Trainer Jens Keller. Quelle: Wikipedia; Foto: DerHans04; Lizenz: CC
S04-Trainer Jens Keller. Quelle: Wikipedia; Foto: DerHans04; Lizenz: CC

Da ist sie mal wieder, die scheinbar endlose Trainerdebatte beim FC Schalke 04! Nach der jüngsten 1:2-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach vom Wochenende spekulieren breite Teile der Medien erneut laut über die drohende Entmachtung von Cheftrainer Jens Keller in Gelsenkirchen.

Nach den Misserfolgen der letzten Woche ist die Tatsache an sich auch nicht wirklich überraschend. Keller hatte in Schalke im zurückliegenden Jahr allerdings auch nie die Gelegenheit in Ruhe und kontinuierlich zu arbeiten. Sein Posten stand seit Amtsantritt Ende 2012 scheinbar alle paar Wochen wieder zur Diskussion. Dabei sind seine fachlichen Qualitäten weitestgehend unbestritten. Es sind schlicht Ausstrahlung und Charisma an denen es dem 43-jährigen Ex-Stuttgarter mangelt. Dies hätte aber eigentlich schon bei seinem Amtsantritt bei den Schalker Verantwortlichen bekannt sein müssen. Sollte Jens Keller also nun ausgerechnet daran scheitern, dann sind in der Angelegenheit wohl auch Manager Horst Heldt und Clemens Tönnies irgendwie mit im Boot.

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Nazi-Outing an der RUB: Ein Kommunikationsdesaster

Brueck_rub2Die Ruhr Universität Bochum (RUB) hat es geschafft in den Ruf zu kommen einen Schutzraum für Neonazis zu bieten. Daran ist sie selbst Schuld und nur sie kann das ändern. Dafür braucht es aber Mut – und der ist nicht zu erwarten. Von unserem Gastautor Daniel Lucas.

Die Lesart der Ruhruniversität Bochum ist einfach. Ein Professor wurde von einem linken Mob attackiert und das muss Konsequenzen haben. Etwas vorschnell war diese klare Positionierung, denn wie sich zeigte langte der Juraprofessor Georg Borges auch gut zu. In dem, von den Ruhrbaronen dokumentierten, Video, welches die Auseinandersetzung zeigt, sieht es gar so aus, als würde der Hochschullehrer die physische Auseinandersetzung gezielt suchen. Ein vollkommen unangebrachtes Verhalten, das auch die Diskussion provoziert, ob Borges überhaupt noch als professorabel gelten kann. Äußerst fragwürdig ist auch, inwiefern er sich überhaupt auf das Hausrecht stützen konnte, wie bo-alternativ dokumentierte.

Abgesehen von der vorzeitigen Verteidigung des Juristen begab sich die Universität auch auf den unglücklichen Weg einer Extremismusdebatte. Im Endeffekt führte das zu einer einfachen Sicht: Auf der einen Seite die böse Antifa, auf der einen Seite der unschuldige, an den Pranger gestellte Student. Somit wurde ein Schutzraum für Michael Brück aufgebaut. Er selbst ist darüber sichtlich erfreut. Gegenüber dem rechtsradikalen DortmundEcho etwa äußerte er: „Ich begrüße die entschiedene, spontane Reaktion auf die Eskalation der linken Gewalt und hoffe, dass die vermummten Chaoten zur Rechenschaft gezogen werden.“ 

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Der Ruhrpilot

landtagNRW: Kraft sucht neue Staatssekretäre…RP Online

NRW: Dem Tod entflohen, im Leben nur geduldet…Welt

NRW: Jammern – ohne Plan…Post von Horn

NRW: Bürgerbeteiligung am Klimaschutzplan beginnt…Westfälische Nachrichten

Ruhrgebiet: Ermöglichen, was man verhindern will…FAZ

Bochum: Schwere Geburt der Zukunftsakademie…Der Westen

Bochum: Schauspielhaus Bochum beteiligt sich an Twitter-Theater-Woche…Ruhr Nachrichten

Bochum: “Die Utopie Leben”…Bo Alternativ

Dortmund: Jede zehnte Apotheke hat seit 2012 zugemacht….Ruhr Nachrichten

Duisburg: Für den Grüngürtel in Duisburg fallen insgesamt 169 Häuser…Der Westen

Essen: Warum 16 Grundschulen keine Schulleiter finden…Der Westen

Essen: Motor Show erzielt Besucherzuwachs…Bild

Der Ruhrpilot

landtag_frontNRW: Teuflische Taler…Welt

NRW: Die vergiftete Partei…FAZ

Ruhrgebiet: Chance für Datteln IV…RP Online

Bochum: Kaiserliche Zustände an der Ruhr-Uni…Bo Alternativ

Dortmund: Die Kilians nehmen lautstark Abschied von der Bühne…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Stadt verkauft Bibliotheks-Komplex zum zweiten Mal…Der Westen

Duisburg: Sparaxt im Jobcenter sorgt für Unmut…Der Westen

Essen: Arbeitskreis 2030 feiert 25-jähriges Bestehen…Der Westen

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Reminder: Blog House II: Steiger, Punks und Volkserzieher

kaysh

Nach dem furiosen Auftakt im November setzen wir in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Dortmund unsere Lesereiher Blog House am morgigen Samstag, den 7. Dezember um 22.oo Uhr fort. Diesmal lesen: Andrej Reisin, Mitherausgeber des Blogs Publikative aus dem Buch  „Der Präventivstaat„, das er zusammen mit Patrick Gensing geschrieben hat –  Abrechnung und Analyse der Volkserzieher. Die beiden Ruhrpott-Punks Dennis Rebmann und Philip Stratmann lesen aus ihrer neuesten Veröffentlichung über eine der widerständigsten Subkulturen überhaupt: „Mit Schmackes – Punk im Ruhrgebiet“. Ebenfalls mit von der Partie: Der Ruhrgebiets-Dauerbrenner Martin Kaysh, bekannt und geschätzt als Kolumnist für „Bodo – Das Straßenmagazin“ ebenso wie für seine Rolle als „Steiger“ im Geierabend. Moderation: Stefan Laurin.