The Fog Joggers, Freitag, 13. Dezember, 20.00 Uhr, Weststadthalle, Essen
Der Ruhrpilot
Debatte: Haben wir wirklich kein Talent zur Freiheit?…Welt
NRW: Sie sagen Zukunft, sie meinen Steuerung…FAZ
NRW: Land will Kitas nach sozialem Milieu fördern…Welt
NRW: Wie viel Schulunterricht fällt eigentlich aus?…RP Online
Ruhrgebiet: Ruhr-Museum begrüßt millionsten Besucher…Bild
Ruhrgebiet: Die Finanzierung der Extraschicht ist erst einmal gesichert…REL
Bochum: Fragezeichen um Steag bleiben…Der Westen
Bochum: Ehemaliger Asta-Chef soll für Pleite-Party 180.000 Euro Schadensersatz zahlen…Der Westen
Dortmund: Stadtrat berät heute über Haushalt und Kita-Beiträge…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Brandschutz führt zu Tristesse an Duisburger Schulen…Der Westen
Duisburg: Düsseldorfer Airport-Chef wirbt für mehr Flüge über Duisburg…Der Westen
Essen: Pro NRW missbraucht Essens Wappen…Der Westen
Essen: NPD feiert verprügelten Ratsherrn Haliti – Polizei bestätigt Widersprüche…Der Westen
Mülheim: Stadt zockte laut Gutachten mit höherem Risiko als nötig…Der Westen
Isis-Kugeln und Feng-Shui: Das Irrenkreishaus von Recklinghausen

Isis-Kugeln, Feng Shui Bücher und weitere wunderliche Waren für fast 30.000 Euro schaffte der Arbeitsschutzbeauftragte Michael F. bis 2009 als Arbeitsschutzbeauftragter des Kreises Recklinghausen an. Der wollte das Geld gestern von K. vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen zurück erstreiten und scheiterte damit. Denn K. war nur ein kleines Rädchen im Getriebe des Irrenkreishauses von Recklinghausen.
Die Leistung der Weber-Isis-Kugel beeindruckt: Sie kann den Zugang zu höheren Dimensionen ermöglichen, die Gedankenkraft erhöhen und erschafft ein externes „Mer-Ka-Ba-Feldes, eines sich gegeneinander drehenden Lichtkraftfeldes“, was immer das auch sein mag. Der Hersteller empfiehlt den Einsatz in „Heil- und Meditationszentren“ – letzteres ist das Kreishaus Recklinghausen nur indirekt, doch auch hier setzte man bis 2009 auf kosmische Energien. „Landrat Jochen Welt war ein ganzheitlich denkender Mensch“, sagte dann auch Michael K. gestern vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen und niemand mochte ihm widersprechen.
K, Typ sensibler Zopfmann, war bis 2009 Sicherheits- und Arbeitsschutzbeauftragter, klagte gegen seinen Arbeitgeber, den Kreis Recklinghausen. Nicht nur, dass der ihn 2009 mit dem Machtwechsel des ganzheitlich inspirierten Jochen Welt (SPD) zum eher spröden Cay Süberkrüp (SPD) vom Dienst suspendierte, der Kreis will auch Geld von K.: Fast 30.000 Euro, ausgegeben für Isis-Kugeln, Feng-Shui-Bücher und andere Wundermittel. Nach Aktenlage sei das alles, so Richter Bernd Andrick, Hokuspokus.
Grüne: ‚Datteln 4‘- Kritiker treffen sich in Castrop-Rauxel
Nachdem die Ampeln auf politischer Ebene in Düsseldorf und beim RVR in Essen für das juristisch gestoppte Kohlekraftwerk ‚Datteln 4‘ gerade auf ‚grün‘ gestellt werden, will sich die Basis der Grünen im Kreis Recklinghausen damit so noch nicht abfinden.
Der OV Castrop-Rauxel z.B. lädt für den kommenden Dienstag alle Interessierten zu einer Infoveranstaltung nach Castrop-Rauxel ein. Am 17. Dezember 2013, um 19 Uhr, will man sich mit Gleichgesinnten im Kulturzentrum AGORA, Zechenstr. 2a, 44581 Castrop-Rauxel treffen um die aktuelle Lage und das weitere Vorgehen abzusprechen.
„Datteln IV ist und bleibt eine gigantische Fehlplanung ohne energiepolitischen Nutzen aber mit großen klimapolitischen Gefahren. Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, warum die Landesgrünen, unter Verweis auf den geltenden Koalitionsvertrag, dieser Fehlentwicklung eine neue Chance auf Realisierung eingeräumt haben.
Joan of Arc
Joan of Arc, Donnerstag, 12. Dezember, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Der Ruhrpilot
Ruhrgebiet: Oberhausen, Hagen und Dortmund – die armen Schlucker von NRW…Der Westen
Ruhrgebiet: Ruhr Nachrichten ab jetzt mit Paywall…Pottblog
NRW: Land lockert die Lateinpflicht an Universitäten…Der Westen
NRW: Piraten wollen Klarheit über „Zombie-Bügeleisen“…RP Online
NRW: Kommunen müssen hohen Millionenbetrag zurückzahlen…Welt
Ruhrgebiet: Altlasten in der Tiefe…Frankfurter Rundschau
Ruhrgebiet: Kraftwerkbauer sollen 600 Mio. Euro Schadensersatz zahlen…Der Westen
Bochum: Ruhr-Uni will Antifa von Aktionen gegen Neonazi abbringen…Der Westen
Bochum: Studenten-Chef verprasste 220 000 Euro!…Bild
Dortmund: Stadt will vorzeitig mit Schauspiel-Chef Kay Voges verlängern…Der Westen
Essen: Die ersten fordern den Rücktritt von Oberbürgermeister Paß…Der Westen
Essen: Margarethe von Trotta hielt ihre erste Vorlesung als Mercator-Professorin…Der Westen
Mandelas Lehre: „The whole world’s watchin‘ „

Gestern habe ich hier über den speziellen deutschen Blinden Fleck in den Mandela-Nachrufen geschrieben. Etwas besser ist es um das wichtige Mandela-Konzert 1988 im heiligen Londoner Wembley-Stadion bestellt.
Hierzu ist Spiegel-online dank seines Mitarbeiters Christoph Twickel eine ausgezeichnete Würdigung gelungen, die ich erst gar nicht zu übertreffen versuchen will. Auch Joachim Deickes akustische Würdigung habe ich auf Funkhaus Europa aufgeschnappt, an der nur zu kritisieren wäre, das sie zu kurz und knapp war.
Richtig würdigen täte man dieses Ereignis nämlich, wenn es nun noch mal in voller Länge gesendet oder ins Netz gestellt würde. Aber da wachen wahrscheinlich die Urheberrechtszombies vor.
Warum war das Konzert damals so bedeutend? Es gelang wirklich die ganze Welt – außer Bayern – damit zu besenden, wie es sonst nur der FIFA-Mafia gelingt. Der ANC war eine einzigartige strategische Verbindung mit der damals aktuellen Pop-Elite eingegangen. Und beide zusammen waren voll auf intellektueller Ballhöhe, um den damaligen Stand der Medienglobalisierung zu begreifen und zu nutzen.
Als Special AKA, die auch organisatorische Strippenzieher des Ereignisses waren, nach ihrem Gig mit dem Stadion den Sprechchor „The whole world’s watchin'“ anstimmten, wussten die vielen Millionen, die dabei waren: sie, die Rassisten, werden nicht durchkommen. Es dauerte dann tatsächlich nicht mehr lange.
Newpark: Platz für Jobs im armen Norden des Ruhrgebiets

Der Kreis Recklinghausen will auf einer 500 Hektar großen Fläche Industrieunternehmen ansiedeln. Es geht um das wirtschaftliche Überleben des nördlichen Ruhrgebiets.
Es sind drei Zahlen, die das ganze Elend des Ruhrgebiets deutlich machen und Petra Bergmann, die Geschäftsführerin der Dattelner newPark Planungs- und Entwicklungsgesellschaft zeigt sie jedem Besucher: 47 117 Arbeitsplätze fehlen dem Ruhrgebiet, um die gleiche Arbeitsplatzversorgung zu erreichen wie Brandenburg, das Land mit den wenigsten Jobs in Deutschland. 111 778 Arbeitsplätze fehlen, um das Niveau Nordrhein-Westfalens zu erreichen und 124 860 um im Bundesschnitt zu liegen. „Das Ruhrgebiet“, sagt Bergmann, „braucht jeden Arbeitsplatz, den es bekommen kann und jede Fläche, um Unternehmen anzusiedeln.“
Die Partei tritt in Essen an!

Der Kommunalwahlkampf in Essen könnte spannender werden – aber ganz sicher wird er lustiger: Die Partei tritt in Essen an. Die Partei war einmal ein Projekt des ehemaligen Titanic-Chefredakteurs Martin Sonneborn und schwankt heute zwischen richtiger Politik und Satire. In Essen wird Die Partei flächendeckend mit zwei Kernforderungen antreten:
1. Die Einrichtung eines kulturellen Zentrums in der Bärendelle sowie
2. Im Zuge der Gleichberechtigung! Fußball-Eintrittskarten von der EBE für alle Essener Bürger.
Damit greift Die Partei zwei aktuelle Themen auf: Zum einen den Konflikt um die im Sommer besetzte und geräumte Schulen in der Bärendelle, zum anderen den Filz-Skandal um das Entsorgungsunternehmen EBE.
Beide Forderungen sind Teil der „Veranda 2020“, dem auch mittelfristig angelegten Programm der Partei Die Partei. In Essen, das steht jetzt schon fest, könnte sich alles ändern.
Mehr Infos auf der Facebook-Seite der Partei Die Partei in Essen.
‚Datteln 4‘: Harte Kritik an Grünen-Chef Sven Lehmann von der eigenen Parteibasis
Dass die jüngsten politischen Entwicklungen rund um das 2009 juristisch gestoppte Kohlekraftwerk Datteln 4 an der Basis, vor allem im Kreis Recklinghausen, für einige Furore sorgen würden, das war wohl zu erwarten. Doch dass die dazugehörigen Rechtfertigungsversuche vom Grünen NRW-Landeschef Sven Lehmann auf Facebook gleich so barsch und öffentlich von einigen Parteifreunden der Basis kritisiert werden würden, das hat dann sicherlich doch nicht jedermann in dieser Heftigkeit erwartet.
Klar, die Basisgrünen im direkten Umkreis des fast fertigen E.On-Meilers sehen nach den nichteingehaltenen Wahlkampfaussagen aus dem Jahre 2010 natürlich mit Sorge auch dem nahenden Kommunalwahlkampf in wenigen Monaten gegenüber, doch die harten und eindeutigen Formulierungen wie ‚dummes Geschwätz‘ und der Vorwurf an die Landesspitze auf Landesebene die ‚gerühmte Glaubwürdigkeit verspielt‘ zu haben, das liest man in öffentlich ausgetragenen, innerparteilichen Auseinandersetzungen so wohl eher selten. Das Ganze gipfelt in der Formulierung ‘Es scheint so, dass man als Konzern wohl alles kaufen kann, auch grüne Unterstützung‘. Wahrlich harter Tobak für öffentliche Kritik unter grünen Parteifreunden!
