Der Ruhrpilot

reiner_priggenRuhrgebiet: Grünen-Politiker warnt vor „Glücksspiel“ in Sachen Bergschäden…Der Westen

NRW: CDU-Unternehmer entsetzt über Koalitionspläne…Welt

Debatte: Die SPD zerlegt sich ohne Merkels Hilfe…Post von Horn 

Ruhrgebiet: Strukturwandel ist laut neuem Wirtschaftsförderer Beck noch nicht vorbei…Der Westen

Ruhrgebiet: Neues Projekt im Gasometer Oberhausen zum Thema Schönheit…Bild

Bochum: Unbekannte beschmieren Werbung der Band Freiwild…Ruhr Nachrichten

Bochum: Kasse zahlt nicht für todkranken Jungen  – Familie braucht Unterstützung…Der Westen

Bochum: Weihnachtsmarkteröäffenung 2013…Pottblog

Dortmund: Sanierung des Envio-Geländes kann starten…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Mercatorstraße: alles zurück auf Anfang…RP Online

Essen: AStA findet auch Unisex-Werbetüten auf Campus sexistisch…Der Westen

Umland: OB Elbers wird für First-Class-Flüge kritisiert…Welt

Kino: Malavita – The Family…Pottblog

„Alles muss frisch bleiben“

Kay VogesDie Eröffnungsproduktion der Spielzeit „Das Goldene Zeitalter – 100 Wege dem Schicksal die Show zu stehlen“ ist das neue Kultstück am Schauspiel Dortmund. Zuschauer reisen aus der ganzen Republik dafür an. Aber der Abend ist auch umstritten: Immer wieder verlassen wütende Zuschauer das Stück vor dem Ende. Nach den ersten fünf Vorstellungen ziehen Regisseur Kay Voges und Dramaturg Alexander Kerlin für Ruhrbarone ein Zwischenfazit. Die nächste Vorstellung findet am morgigen Freitag, 22. November ab 19.30 Uhr statt. Ein Gespräch mit Kay Voges und Alexander Kerlin

Warum löst das Stück so heftige Emotionen bei den Zuschauern aus?

 Kay Voges: Das Stück verlangt viel ab: es ist lang, mitunter laut, und es geht ans Eingemachte. Man braucht Durchhaltevermögen, wird am Ende aber dafür belohnt. Viele Zuschauer haben gesagt, es sei ein wunderschönes Kommentar auf das Mensch-Sein, auf unsere Lebens-Kampf zwischen Wiederholung und Einzigartigkeit.

Alexander Kerlin:  Das Publikum ist im Konflikt mit sich selbst, das spüren wir immer. Die Leute fragen sich: Ist das mein Leben, das ich da sehe? Bin ich auch nur eine Puppe, die im Alltag unfrei ist? Wir wünschen uns, dass die Leute eine Erfahrung machen, mit offenen Herzen und Hirnen.

Sie sitzen immer im Publikum, machen Live-Regie und Live-Dramturgie.kerlin

Voges:  Wir bleiben dadurch besonders in Kontakt mit dem Abend, weil er jedes Mal anders ist. Vor der Vorstellung überlegen wir, welche Figuren auftreten sollen, welche Bezüge zum aktuellen Weltgeschehen wir heute einbauen – und dann improvisieren wir im Moment, damit alles frisch bleibt.

Kerlin:  Die Vorstellung an Allerheiligen etwa war sehr besonders. Wir haben sie ganz auf den Feiertag bezogen, auf das Totengedenken. Der leibhaftige Tod hat staubgesaugt, und Zombies sind vermehrt aufgetreten. Am Ende wurde die Vorstellung trotzdem ein Hohelied auf das Leben in all seinen Widersprüchen. Da hätte man eine Stecknadel fallen hören können.

Wie entwickeln Sie den Abend denn jetzt weiter?

 Kerlin:  Das können wir zum Glück nur zum Teil steuern. Die Schauspieler werden mit ihren eigenen Überraschungen kommen, wie zum Beispiel Eva Müller, als sie in der dritten Vorstellung plötzlich ungefragt als Supergirl in der Bühnenmitte auftauchte und uns zum Reagieren zwang. Das gleiche gilt für Video-Künstler Daniel Hengst und Musiker Tommy Finke, die immer wieder neu und kreativ zusammen jammen.

Voges: Für die Weihnachtsvorstellung am 15. Dezember hat sich das Christkind angekündigt, aber ein scharfer Widersacher hat noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. Da kommt es vielleicht zu einem Box-Kampf der Giganten. Und wir haben immer noch nicht alle Szenen gezeigt, die wir in den Proben entwickelt haben. Wiederkommen lohnt sich immer, jede Vorstellung entwickelt ihre eigene Qualität. So viel können wir versprechen!

B 474n zwischen Dortmund und Datteln: Wohl kein Baubeginn vor 2019

Straßenbelag WaltropIm Jahre 2008 stimmten die Waltroper Bürger offiziell darüber ab, ob sie den Bau der seit den 1970er-Jahren vieldiskutierten, aber nie gebauten B474n, zwischen dem Ende der Autobahn A 45 in Dortmund-Mengede und der Stadt Datteln, nun befürworten, oder aber ablehnen.

Mit überraschender Klarheit votierten damals knapp 80% der an der Befragung teilnehmenden Bürger für die umstrittene Umgehungsstraße. Besonders die Anlieger der bisher tagtäglich überlasteten Hauptstraßen, auf denen sich zur Rushhour die Autos zwischen dem Münsterland und dem Dortmunder Norden kilometerlang aufstauen, freuten sich damals über eine scheinbar nahende Ortsumgehung, für welche sie sich seit Jahren einsetzten.

Getan hat sich in den seither auch bereits wieder vergangenen fünf Jahren aber dann auch nicht viel.

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Die Steag-Akte und die Klage

steagDer Bochumer CDU-Ratsherr Lothar Gräfingholt klagt vor Gericht auf sein  Recht auf eine Kopie des Vertrages zwischen den Stadtwerken und der Steag. 

Die Entscheidung über den Kauf der Steag war eine der wichtigsten der Stadträte im Ruhrgebiet in den vergangenen Jahrzehnten: Über eine Milliarde Euro kostet die Stadtwerke Bochum, Dortmund, Essen, Duisburg, Oberhausen und Dinslaken der Kauf des Energieunternehmens Steag – zum größten Teil finanziert über Kredite. Städte und Kommunalpolitiker, die noch nicht einmal in der Lage sind dafür zu sorgen, dass sich die Bürger  bei der Benutzung der Gehsteige nicht die Knöchel brechen, berauschten sich an der Vorstellung Unternehmen zu spielen – mit dem Geld der Bürger und ganz ohne eigenes, persönliches Risiko.

Bevor die Steag wieder Thema im Rat wird,  will CDU-Ratsherr Lothar Gräfingholt, der den Kauf der Aktien 2010 ablehnte, genau Informationen. Er will den Vertrag nicht nur einsehen, was er sich

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Video aufgetaucht: Jihadistischer Ex-Rapper „Deso Dogg“ tot?

Deso Dogg alias Abu Malik, Foto: Fotodimatti/ (CC BY-SA 3.0)
Deso Dogg alias Abu Malik, Foto: Fotodimatti/ (CC BY-SA 3.0)

Er wurde immer wieder für tot erklärt. Doch dann waren alles nur Gerüchte. Seit gestern allerdings scheint festzustehen: Der ehemalige Berliner Rapper Denis Cuspert alias Deso Dogg alias Abu Malik ist bei Kämpfen in Syrien ums Leben gekommen. Deutsche Salafisten versuchen immer wieder, bekannte (muslimische) Rapper zu radikalisieren.

Es könnte wieder eine Hoax sein. Zu oft schon schossen die Gerüchte ins Kraut, Denis Cuspert könnte bei Angriffen der syrischen Armee zu Tode gekommen sein. Doch seit gestern kursiert ein Video, auf dem ein (angeblicher) Leichnam präsentiert wird, der dem Ex-Rapper zumindest verdammt ähnlich sieht. Als Quelle dient

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Der Ruhrpilot

Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de
Kabinett Kraft 2 Foto: Ralph Sondermann Copyright: nrw.de

NRW: Mehr Langzeitarbeitslose…RP Online

NRW: Theatermacher Roberto Ciulli erhält Staatspreis…RP Online

NRW: Land fördert Pläne für fünf Radautobahnen…Bild

Ruhrgebiet: Nachwuchs in der Region halten…RP Online

Ruhrgebiet: Einsturzgefährdeter Bergbaustollen behindert Bahnverkehr…Spiegel

Bochum: RUB-Rektor Weiler kritisiert geplantes „Hochschulzukunftsgesetz“…Der Westen

Bochum: CDU-Politiker will vor Gericht Recht auf Steag-Akte erstreiten…Der Westen

Dortmund: So soll das Bahnhofs-Umfeld der Zukunft aussehen…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Baugrube Altstadt-Süd…Xtranews

Duisburg: Geldregen durch die „Hundepolizei“…Der Westen

Essen: An der Parteibasis der SPD in Essen rumort es…Der Westen

Kino: Getaway – der Titel könnte wörtlich bei diesem Kinofilm gemeint sein!…Pottblog

Der Ruhrpilot

Raubkopierertreff: Essens Rathaus Foto: Tuxyso Lizenz: GNU/CC
 Essens Rathaus Foto: Tuxyso Lizenz: GNU/CC

NRW: Das große Strippenziehen in den Rathäusern…Der Westen

NRW: Rot-Grün reformiert Sprachtests für Vierjährige…Bild

NRW: Rot-Grün weist Linken-Schelte für Roma-Abschiebung zurück…Der Westen

Ruhrgebiet: Südwestfalen lehnt Spezialhilfe Ruhr ab…Come On

Ruhrgebiet: ThyssenKrupp zahlt Millionen für Schienenkartell…Bild

Bochum: „Bochum Perspektive 2022“ beginnt im Januar…Der Westen

Dortmund: Umbau des Hauptbahnhofs startet erst 2017…Ruhr Nachrichten

Bochum: Aus Amt für Wirtschaftsförderung wird GmbH…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Wie es im Duisburger Bauskandal Mercatorhalle weitergeht…Der Westen

Duisburg: Platanen-Retter in Duisburg haben einen Grund zum Feiern…Der  Westen

Essen: Kopfschütteln an der SPD-Basis…Der Westen

Essen: Preise für Gas, Strom und Wasser bleiben in Essen stabil…Der Westen

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Barbara: bald Brettträgerin?

Lauschen wir Barbara Steffens (Quelle: Wikipedia.de)
Fürs „Goldene Brett“ nominiert: NRW- Ministerin Steffens (Quelle: Wikipedia.de)

Im dritten Jahr verleiht die Österreichische Gesellschaft für kritisches Denken (GkD) ihren Negativ-Preis, das „Goldene Brett vorm Kopf„.

Damit wird nach eigenen Angaben der „herausragendste Unfug des Jahres“ prämiert.

Im ersten Jahr ging das Brett an den Filmemacher P.A. Straubinger, für einen Film, in dem nahe gelegt wurde, dass Menschen sich von Licht ernähren könnten. Und von sonst nichts.

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„Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ am 22. November 2013 im Stadion Essen

Flutlichtmast. Quelle: Wikipedia Lizenz: gemeinfrei
Flutlichtmast. Quelle: Wikipedia Lizenz: gemeinfrei

Nachdem die Vorführung des Dokumentarfilms „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ am 16. Oktober unter Androhung von Gewalt verhindert wurde, startet nun am kommenden Freitag ein neuer Anlauf im Essener Stadion an der Hafenstraße.

Als deutlich sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung haben sich die betroffenen Parteien, das AWO-Fanprojekt Essen, der Verein Rot-Weiss Essen sowie die GVE Grundstücksverwaltung Stadt Essen nach dem Ausfall der Vorführung im Oktober entschieden, die Dokumentation zum Thema Rechtsradikalismus nun in einem größeren Rahmen im Stadion öffentlich zu zeigen.

Die Dokumentation von Regisseur Peter Ohlendorf zeigt den deutschen Journalisten

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