Tim Neuhaus & Max Prosa, Mittwoch, 27. November, 20.00 Uhr, Zeche, Bochum
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Kreis Recklinghausen will New-Park
Seit fast 20 Jahren wird im nördlichen Ruhrgebiet über das 300 Hektar großes Gewerbegebiet gestritten. Jetzt soll der Kreis Recklinghausen die Fläche kaufen.
Heute um 9.00 Uhr wird der Kreistag Recklinghausen nach Informationen dieser Zeitung eine weitgehende Entscheidung treffen: Für insgesamt 17 Millionen Euro soll der Kreis auf Antrag von CDU und SPD den Kauf einer 500 Hektar großen Fläche in Datteln beschließen. Zur Zeit gehört die Fläche einer Immobilientochter des Energiekonzerns RWE .
CDU und SPD wollen damit doch noch das Gewerbegebiet New-Park retten, über das im nördlichen Ruhrgebiet seit Mitte der 90er Jahre gestritten wird.
Auf einem Teil der Fläche der ehemaligen Rieselfelder soll ein Gewerbegebiet entstehen, das vor allem Industriebetrieben offen stehen soll. Bevorzugt Ansiedlungen mit einem Flächenbedarf von 10 Hektar sollen den Kern stellen.
Das Land NRW hat im Sommer die Übernahme einer Bürgschaft zur Finanzierung des Projektes abgelehnt. Ein Gutachten der Unternehmensberatung PWC kam zu dem Ergebnis, dass New-Park am Markt nur geringe Chancen hätte und finanziell riskant wäre: Wegen seiner Größe, der unsicheren Verkehrsanbindung aber auch wegen der zu erwartenden Klagen gegen das Projekt.
Die New-Park GmbH, die das Projekt entwickeln soll, hat in einer dieser Zeitung vorliegenden Stellungnahme dem Gutachten von PWC widersprochen. CDU und SPD folgen der Argumentation der New-Park GmbH und hoffen auf die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region. Die kann das nördliche Ruhrgebiet dringend brauchen: Selbst nach Maßstäben des Ruhrgebiets gilt der Norden als wirtschaftlich unterentwickelt. Hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung und ein relativ niedriges Bildungsniveau sind Kennzeichen der Region. New Park soll das Signal zum wirtschaftlichen Aufbruch sein – seit 20 Jahren.
Der Text erschien in einer ähnlichen Version bereits in der Welt am Sonntag.
Moop Mama
Moop Mama, Dienstag, 26. November, 19.30 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
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Von der (Sehn-)Sucht nach Verboten. Teil 2: „Sugar – the next Tobacco“ – vom Tabak zu Fett und Zucker

Neues aus der wahnsinnigen Welt der Volkserzieher. Von unserem Gastautor Nansy.
„Passivrauch tötet einen Baum, weil sich so viele Leute daneben eine Zigarette anzünden“ so titelte die Zeitung „Mirror“ in der Überschrift – (erst im weiteren Text wird die Vermutung geäußert, dass die Zigaretten-Kippen am Fuß des Baumes – und nicht der ominöse Passivrauch – für seinen schlechten Zustand verantwortlich sein könnten):
Schon vor zwei Jahren versuchte Dr. Anthony Youn, plastischer Chirurg aus Detroit mit einer Horrormeldung die Panik vor dem Rauchen weiter anzuheizen – In einem CNN-Artikel berichtet Youn, wie er eine rauchende Patientin schockte. Als die Patientin zum Operationstermin kam, “roch sie wie ein Aschenbecher”, so der Chirurg. Also sagte er ihr, dass ihr deshalb nach der Brustoperation die Brustwarzen abfallen könnten, wenn sie weiter rauchen würde: “Keine Brustwarzen, das ist es, was Rauchen anrichten kann“. Die Brustwarzen könnten erst violett werden, dann schwarz und schließlich abfallen.
Übertreibungen? Einzelfälle? – Üblicherweise geht man bei Maßnahmen zur „Denormalisierung“ des Rauchens (WHO-Sprachgebrauch) etwas subtiler vor – trotzdem, das Ziel der „Denormalisierung“ ist die Ächtung und vollkommene gesellschaftliche Isolierung von Rauchern und der Tabakindustrie – manchmal eben auch mit plumpen Horrormeldungen. Aber alle diese Bemühungen laufen immer darauf hinaus, anderen Menschen Angst vor Rauch und Rauchern zu machen bzw. den Rauchern das Auftreten in der Öffentlichkeit immer mehr zu erschweren.
Das imaginäre Programm der Großen Koalition

Was man bislang über das Programm der Großen Koalition weiß, klingt nach einem Sieg der SPD auf ganzer Linie: Mindestlohn, Quotierungen und noch radikalere Ziele bei dem Ausbau der hochsubventionierten Erneuerbaren Energien. Was Hoffnung macht, ist ein Blick in die Vergangenheit.
Nicht wenige Wähler der CDU dürften sich angesichts der Agenda der bevorstehenden Großen Koalition verwundert die Augen reiben: Welcher der beiden Partner hat eigentlich bei der Bundestagswahl nur knapp die absolute Mehrheit verfehlt, welcher gerade einmal gut ein Viertel der Stimmen gewonnen? Die Große Koalition ist sozialdemokratisch geprägt, die unter Merkel nach links gerückte Union hat in vielen Punkten auf Rücksicht auf eine um ihre Identität ringende SPD nachgegeben. Oft wieder besseren Wissens: Die Einführung des Mindestlohns wird uns in den kommenden Jahren eine Automatisierungswelle im Dienstleistungsbereich bescheren. Selbstzahlerkassen, Reinigungsroboter und Abholstationen für Pakete werden sich nun ein wenig flotter durchsetzen, als sie es ohnehin getan hätten. Und die Haare werden sich künftig viele häufiger von einer Bekannten schneiden lassen – das Gesetz zum Mindestlohn wird sich zu einem Schwarzarbeitsbooster entwickeln.
Wenn der Staat es mit der Regulierung übertreibt, finden die Menschen immer Auswege.
In vielen Punkten muss man sich aber auch keine großen Gedanken machen. Ein Koalitionsvertrag ist ein Stück Papier. Und an das, was auf einem Stück Papier steht, glauben vor allem Sozialdemokraten: Sie glauben, dass auf eine nahezu magische Weise Papiere die Welt verändern. Zum Teil tun sie es auch, aber viel stärker ändert die Realität die Welt: Die Schuldenkrise, größer werdender Ärger um steigende Energiekosten, Abwanderungen von Unternehmen.
