Herne: Mahnwache am Donnerstag nach erbärmlichen rassistischen Angriff geplant

Polizeiwagen in NRW (Symbolbild) Foto: Peter Hesse

Ein brutaler Angriff auf eine junge Mutter und ihr zwei Monate altes Baby erschüttert Herne. Der Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag im Park am Erlenweg. Eine 28-jährige Frau war mit ihrem Kind unterwegs, als ein Radfahrer sich ihr von hinten näherte, sie unvermittelt trat und dabei eine ausländerfeindliche Parole äußerte.

Die Frau stürzte mit ihrem Baby auf dem Arm. Das Kind schlug mit dem Kopf auf den Boden. Eine ältere Passantin half der Mutter auf, bevor diese sich zu ihrer Wohnung begab und Polizei sowie Rettungskräfte verständigte. Das Baby wurde zur Überwachung in eine Kinderklinik gebracht.

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Update und Aufruf zu Herne: Autos verschwinden auf der Siepenstraße

Wie die Information auf der Siepenstrasse ablief. (Foto: privat)

Gestern berichteten wir darüber, dass man im Rathaus Herne vielleicht auf das magische Verschwinden von Autos hofft. Dabei benannten wir am Ende des Artikels auch, dass die Stadt trotz Aufforderung nicht auf unsere Anfrage reagiert hat.

Nunmehr liegt eine Stellungnahme vor, und

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Jüdische Erinnerungskultur in Argentinien: Wenn es Volunteers nicht gäbe

Volunteer Artur Fischer im Holocaust Museum Buenos Aires, Foto: Anna Maria Loffredo

Buenos Aires riecht tropisch feucht nach Tango und Asado Feuer. Ein idealer Ort, um an Karneval alles hinter sich und die Füße im Rooftop-Pool baumeln zu lassen. Einfach mal nix tun, leichter gesagt als getan, denn freiwilliges Engagement findet mich immer wieder. Kurz vor Abreise gibt es den entscheidenden Grund, mich doch wieder für Ruhrbarone-Blog an die Tasten zu begeben. Ich treffe im Holocaust Museum Buenos Aires auf Artur Fischer, ein Volunteer, der an dem Tag einen hoffnungsvollen Unterschied macht, für mein Mutterland und für das, in dem ich zu Gast bin. Eine Reisereportage von Volunteer zu Volunteer.

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Neue Kriterien für Gesundheitsprojekte im Ruhrgebiet

Das Dortmunder U. Foto: Adolf Winkelmann

Die GeVoR-Initiative (Gemeinsame Versorgung im Ruhrgebiet) bringt Kommunen, Gesundheitseinrichtungen und soziale Träger zusammen, um Gesundheitsangebote gezielt zu verbessern. Mit Unterstützung des Instituts Arbeit und Technik (IAT) wurden die GeVoR-Kriterien entwickelt, die helfen, erfolgreiche Projekte zu identifizieren und weiterzuentwickeln.

Ein erstes Beispiel ist das Dortmunder Projekt NORDSTARK, das Kinder und Familien in der Nordstadt mit Angeboten zu Bewegung und gesunder Ernährung unterstützt. Ziel ist es, gesundheitliche Prävention alltagsnah zu gestalten und Hürden beim Zugang zu Gesundheitsangeboten abzubauen. In einem Stadtteil mit hohen sozialen Belastungen setzt das Projekt auf praxisnahe Unterstützung, etwa durch gemeinsames Kochen oder Bewegungsprogramme. Die Anwendung der GeVoR-Kriterien zeigt, dass solche Maßnahmen langfristig dazu beitragen können, Gesundheitsförderung gezielt und wirksam umzusetzen. Die Erkenntnisse aus der Analyse sollen helfen, erfolgreiche Ansätze weiterzuentwickeln und in andere Regionen zu übertragen.

Im Sommer 2025 sollen die Kriterien in einem Workshop mit Fachleuten erprobt und optimiert werden, um weitere erfolgreiche Initiativen im Ruhrgebiet zu stärken.

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Ruhrgebiet-Unis – Top-Platzierungen im Gründungsradar 2025

Der Forum und die Bibliothek der Ruhr-Universität Bochum Foto: Alexandru Agache Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Universitätsallianz Ruhr verbessert sich im bundesweiten Gründungsradar 2025 deutlich. Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) steigt von Platz 9 auf Platz 6, die TU Dortmund von Rang 13 auf 8 und die Universität Duisburg-Essen (UDE) von Platz 38 auf 20. Damit zählen zwei der drei Universitäten zu den zehn besten Gründungsstandorten in Deutschland. Der Gründungsradar des Stifterverbands bewertet die Gründungsförderung an Hochschulen und basiert auf der Befragung von 227 Universitäten und Fachhochschulen.

Die RUB erzielt bundesweit die Spitzenposition in den Kategorien Gründungsunterstützung, Netzwerkarbeit sowie Evaluation & Monitoring. Besonders deutlich ist der Zuwachs bei den erfassten Gründungsaktivitäten. Auch die TU Dortmund verbessert ihre Punktzahl erheblich, insbesondere durch die gestiegene Zahl an Ausgründungen. Die Universität konnte ihre Unterstützungsstrukturen in den vergangenen Jahren deutlich ausbauen und erreicht Bestnoten in Gründungsunterstützung sowie Evaluation & Monitoring. Die UDE

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