Religionsstreit an der Uni Duisburg-Essen

Hier kam von linker Seite komischerweise kein Verweis auf zu respektierende religiöse Gefühle: Protest gegen den 1000 Kreuze Marsch in Münster.
Hier kam von linker Seite komischerweise kein Verweis auf zu respektierende religiöse Gefühle: Protest gegen den 1000 Kreuze Marsch in Münster.

An der Uni Duisburg-Essen tobt gerade ein Streit um ein pikantes Thema: Islam und religiöse Gefühle. Hintergrund sind Plakate zu der Graphc Novel „Habibi“, dessen Protagonistin eine junge Muslima ist. Nachgezeichnet wird ihr Leidensweg in einer patriarchalen Gesellschaft voller Ausbeutung.

Dies passt einigen muslimischen Studierenden an der Uni offenbar nicht. Die akduell berichtet:

Was ist geschehen? Am Montag hatten sich etwa zwanzig muslimische Studierende im Vorraum der Bibliothek versammelt und über das Poster diskutiert, das Thompsons Graphic Novel vorstellt. Auf dem Plakat sind drei Bilder aus dem über 600seitigen Wälzer neben einem erklärenden, englischsprachigen Text abgedruckt. Ein Bild zeigt die Vergewaltigung einer Frau durch einen stereotyp arabisch aussehenden Mann, daneben steht in arabischer Kalligraphie „Allah“. Während die anderen in der Gruppe noch diskutierten, was zu tun sei, nahm eine Studentin das Poster von der Wand und

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NRW: Wie profitieren Shisha-Bars vom Rauchverbot?

Serdar Yüksel Foto: Landtag NRW
Serdar Yüksel Foto: Landtag NRW

Für den Bochumer SPD-Landtagsabgeordneten Serdar Yüksel ist das Rauchverbot in NRW ein voller Erfolg – vor allem für die Wirte: Seiner Ansicht nach steigen ihre Einnahmen durch das Verbot.

Ein Mann weiß es besser: Auch wenn der Gastronomieverband DEHOGA schon nach einem Monat Rauchverbot von drastischen Umsatzrückgängen bei seinen Kneipen betreibenden Mitgliedern zu berichten weiß, ist sich der Bochumer SPD Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel sicher, der Vorwurf des Kneipensterbens sei statistisch widerlegt. Viele Gastronomen in NRW profitierten nun vom verstärkten Zustrom der Nichtraucher.

Eine spannende These und ich hatte dazu ein paar  Fragen. Sicher, die Kneipen in NRW können den Vorschlägen der Landesregierung folgen und auf Kekse statt Kippen setzen, aber für eine Form der Gastronomie wird das schwierig: Die Shisha Bars. Ihr Geschäftsmodell beruht darauf, neben zumeist alkoholfreien Getränken den Genuss von Wasserpfeifen anzubieten. Damit ist es in NRW seit dem 1. Mai vorbei und es gibt auch, anders als in Bayern, keinerlei Ausnahmen für Shisha-Bars mehr. Klar, Rot-Grün mag Multikulti, aber nur wenn alle Migranten sich so benehmen, wie ein Fahrradhelmtragender Gesamtschullehrer.

Nun wollte ich gerne von Yüksel wissen, wie die Shisha-Bars vom Rauchverbot profitieren:

1. Die Rheinische Post zitiert Sie mit der Aussage, die Kneipen in NRW würden vom

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Der Ruhrpilot

Marc Jan Eumann
Marc Jan Eumann

NRW: Eumann unter Plagiatsverdacht…FAZ

NRW II: „Ich sehe zu viel Bürokratie und zu wenig Investitionsanreize in NRW“…RP Online

NRW III: Streit um Blitzstart der Piraten in den Wahlkampf…RP Online

NRW IV: Städte testen singende High-Tech-Mülltonnen…Der Westen

NRW V: Haushaltssanierung nach dem Prinzip Hoffnung…RP Online

Bochum: Nokia-Mitarbeiter legten den Grundstein zum Erfolg mit…Der Westen

Dortmund: Westfalenhallen 2012 mit schwarzer Null…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Loveparade – Sauerlands Erinnerungen und saubere Email-Postfächer…WAZ Recherche

Essen: Galerie verkauft Waschlappen mit NSU-Portraits…Der Westen

Umland: „Düsseldorf droht ein Reichen-Ghetto zu werden“…Welt

Umland II: Frau zeigt Kinderpornografie an – und verliert Job…Welt

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Ohne Regierung – geht das?


Regierungen, Staat – muss das unbedingt sein? Die Anarchistische Gruppe Östliches Ruhrgebiet (AGÖR), was ja schon mal ein mächtig bürokratisch klingender Name ist, zeigt Beispiele, wo die Gesellschaft auch ohne Staat funktionierte.

Geht es ohne Regierung? Für die meisten Menschen ist die Antwort klar: Nein. Auch wenn viele es nicht schätzen, von anderen herumgeschubst zu werden, die Vorstellung eines Lebens ganz ohne Regierung geht dann doch zu weit.

Die  Anarchistische Gruppe Östliches Ruhrgebiet sieht das naturgemäß anders und will auf einer Veranstaltung in Witten zeigen, wie Menschen ihr Leben ohne Staat geregelt haben, ohne ins Chaos zu fallen:

Ohne die Kenntnis über theoretische anarchistische Überlegungen haben die meisten der Völker oder Gesellschaften anarchisch gelebt. So waren Gesellschaften der Jäger und

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Der Ruhrpilot

Ramin Laschet. Foto CDU NRW
Ramin Laschet. Foto CDU NRW

NRW: „Thema Innovation wurde unterschätzt“…RP Online

Debatte: Die abschreckende Wirkung der SPD auf den Citoyen…Welt

NRW II: 59 Prozent machen Abitur…RP Online

Ruhrgebiet: Jetzt verhandelt Einigungsstelle über Opel-Werk…Der Westen

Bochum: Jüdische Gemeinde lud zum Tag der Offenen Tür…Ruhr Nachrichten

Bochum: “Türkei – was ist denn da los?“…Bo Alternativ

Dortmund: Zukunft des Privatgymnasiums gesichert…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Dicke Luft vor Kneipentüren…Der Westen

Essen: Rot-Weiss Essen will Stadion selbst betreiben…Der Westen

‚Datteln 4‘ wird im Bundestagswahlkampf 2013 kein großes Thema sein – Dabei wären doch noch viele Fragen zu diskutieren!



Der Bundestagswahlkampf steht schon bald vor der Tür. Das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ wird darin wohl keine nennenswerte Rolle spielen. Und den Verantwortlichen, sowohl bei SPD als auch bei den Bündnisgrünen im Lande, scheint das so auch ganz recht zu sein.

In den letzten Wochen wurden zudem alle Weichen von den handelnden Personen so gestellt, dass die Anhängerschaft des jeweiligen NRW-Koalitionspartners mit den jüngsten Entwicklungen zu diesem Thema auch scheinbar keinen wirklichen Grund zur Unzufriedenheit haben kann. Bei näherer Betrachtung schwelt der Konflikt, der eigentlich die Kraft zum Koalitionsbruch in Düsseldorf und beim RVR hätte, aber unverändert weiter. Er wird aktuell wohl nur mehr oder weniger elegant aus dem Blickpunkt der Öffentlichkeit gezogen.

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Der Ruhrpilot

180px-Frank-Walter_SteinmeierBochum: Frank-Walter Steinmeier demonstriert Siegeswillen…Ruhr Nachrichten

NRW: Ein Park nicht nur für Medien…Kölnische Rundschau

NRW II: „Opfer brauchen Geld, nicht Worte“…Welt

Ruhrgebiet: Eine Nacht im Zelt von Ai Weiwei…Volksfreund

Ruhrgebiet II: „GründerPott“ fördert junge Unternehmensgründer…Der Westen

Dortmund: Buntes, internationales Fest im Hoeschpark…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Traumzeit mit Licht und Schatten…RP Online

Essen: Millionen für Essens Uni-Sportler…Der Westen

Medien: 20 Jahre Bad Kleinen: Warum der „Spiegel“ seine Fehler endlich aufarbeiten muss…Newsroom

„Mich mangeln die Wörter“ (13): Bildungs-Fernweh

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Promotionsferner Ex-Minister

Manchmal ärgern mich nicht nur Phrasendrescher, sondern ich zürne auch der Sprachspreu, die sie ausscheiden. Deshalb würde ich heute nur zu gern einmal dem Wort „bildungsfern“ ordentlich die Silben polieren, diesem aufgeblasenen Adjektiv, das es zu Unrecht längst in den Duden geschafft hat. Kein Wunder: Adjektiv, das kann man aus dem Lateinischen auch mit „das Drangeworfene“ übersetzen und so ein promiskes Adjektiv schmeißt sich wirklich an jeden ran. Die, die es mit ihm öffentlich treiben, können dieses Strichwort für den traurigen Abstieg des gezielt verdooften Menschen in die vollkommene Dummheit sogar noch steigern: bildungsferner, am bildungsfernsten.

Ein Wort, das erst im Duden steht, gewinnt sogleich Realität.
Politiker, die sich gern volksnah, ja am volxnächsten geben, sprechen heute also nicht mehr gern über „Bildungsbenachteiligung“ und deren Ursachen, sondern lieber über „Bildungsferne“ – das hört sich doch gleich ganz weit weg und ganz anders an.

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