
An der Uni Duisburg-Essen tobt gerade ein Streit um ein pikantes Thema: Islam und religiöse Gefühle. Hintergrund sind Plakate zu der Graphc Novel „Habibi“, dessen Protagonistin eine junge Muslima ist. Nachgezeichnet wird ihr Leidensweg in einer patriarchalen Gesellschaft voller Ausbeutung.
Dies passt einigen muslimischen Studierenden an der Uni offenbar nicht. Die akduell berichtet:
Was ist geschehen? Am Montag hatten sich etwa zwanzig muslimische Studierende im Vorraum der Bibliothek versammelt und über das Poster diskutiert, das Thompsons Graphic Novel vorstellt. Auf dem Plakat sind drei Bilder aus dem über 600seitigen Wälzer neben einem erklärenden, englischsprachigen Text abgedruckt. Ein Bild zeigt die Vergewaltigung einer Frau durch einen stereotyp arabisch aussehenden Mann, daneben steht in arabischer Kalligraphie „Allah“. Während die anderen in der Gruppe noch diskutierten, was zu tun sei, nahm eine Studentin das Poster von der Wand und



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