Honig, Mittwoch, 10. April, 20.00 Uhr, Zeche Carl, Essen
Der Ruhrpilot

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Bochum: Venske und Sting als Opa und Enkel im Schauspielhaus…Ruhr Nachrichten
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Bochum III: Gedenken an die Bücherverbrennungen…Bo Alternativ
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Duisburg II: Jahresbericht 2012 über die extreme Rechte…NRWREX
Essen: Evag freut sich über mehr Fahrgäste…Der Westen
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Mutterglück und anderer Wahnsinn 6: Spielverderber

Foto: Nifoto Lizenz: Gemeinfrei
Inzwischen hatte ich ja festgestellt, dass sich hormonmäßig in meinem Körper doch etwas tat. Aber ich war eine gesunde und fröhliche Schwangere. All die Unpässlichkeiten, die mit einer Schwangerschaft einhergehen können, blieben mir erspart.
Was für ein Glück! Wir genossen die Zeit in vollen Zügen.
Wir gönnten uns Aktivitäten, die die Seele streicheln. Waren oft Schwimmen und in der Sauna, oft an der Luft. Und dann sahen wir das Plakat: Harry Rowohlt im Musiktheater im Revier. Klasse. Ich kaufte Karten für Hpunkt und mich, meine Mutter und eine Freundin wollten auch mit.
Ich weiß nicht wie es anderen ergeht, aber ich habe es zu diesem Zeitpunkt der Schwangerschaft geliebt mich zu pflegen, mir schöne Kleider zu kaufen und mich zu verwöhnen. Und so ein Abend würde etwas Besonderes sein. Ich würde viel Spaß haben, mich am Witz Rowohlts erfreuen und vorher richtig chic machen können.
Zwei Wochen vor dem Rohwolt-Abend sollte ich bei meiner Hausärztin noch einen Bluttest durchführen lassen. Als ich an der Praxis ankam, durfte ich mich an der üblichen langen Schlange anstellen. Erst war alles prima, dann wurde mir schwarz vor Augen.
Den ganzen Tag über schlug mein Kreislauf Purzelbäume. Gegen Abend wurde es besser und ich atmete auf. Hatte ich doch schon befürchtet, mit dem Baby könnte etwas nicht stimmen.
Als die Probleme am nächsten Morgen aber massiv wiederkehrten, begleitete mich eine Freundin zum Arzt. Mein Blutdruck war absolut im Keller.
„Frau Ryschawy, Ihre Venen weiten sich durch die Schwangerschaft, dann sackt das Blut in die Beine und verursacht die Kreislaufprobleme“, so der Gynäkologe. „Ich gebe Ihnen nun ein Rezept für Thrombosestrümpfe, die können sie sich dann im Sanitätshaus anpassen lassen.“
Also doch: Aus für Jens Todt und Karsten Neitzel beim VfL Bochum– Peter Neururer übernimmt das Traineramt
Nun also doch! Wie der VfL Bochum soeben in einer Pressemeldung mitgeteilt hat, trennt man sich mit sofortiger Wirkung von Sportvorstand Jens Todt und Cheftrainer Karsten Neitzel.
Die Negativentwicklungen der letzten Wochen mit dem Absturz auf den Relegationsplatz, mit dem ‚Höhepunkt‘ der peinlichen 0:3-Pleite am Freitag gegen den direkten Konkurrenten Erzgebirge Aue, waren dann wohl doch zu gravierend um in der bisherigen Konstellation noch ernsthaft an eine sportliche Trendwende zu glauben.
Aus meiner Sicht ist auch und gerade die Trennung von Jens Todt nun in der Tat folgerichtig, denn dieser ist zuletzt mit mehreren Kurskorrekturen beim VfL klar gescheitert, konnte den einstigen Aufstiegsaspiranten nicht vor dem schleichenden Niedergang in der zweiten Liga bewahren.
Zudem wirkte Todt
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Fußball: Die Bayern werden mit einer Rekordsaison Deutscher Meister 2013 und kaum einen scheint das wirklich zu bewegen
Der FC Bayern München ist seit gestern zum 23. Mal Deutscher Meister und hat ganz nebenbei noch eine historische Bestmarke in der Bundesliga aufgestellt: Die Münchner siegten am Samstag in Frankfurt mit 1:0 und krönten sich damit am 28. Spieltag zum frühesten Meister in der Bundesliga-Geschichte. Daher auch von dieser Stelle aus zunächst einmal: Herzlichen Glückwusch! Ein total verdienter Titelgewinn, nach einer sportlich herausragend gespielten Saison.
Eigentlich doch nun auch ein Grund besonders kräftig zu feiern, mal so richtig vor Freude ‚auszuflippen‘. Das sollte man zumindest meinen. Besonders nachdem der Rekordmeister in den letzten beiden Jahren von Borussia Dortmund doch, nach eigenem Bekunden, so massiv ‚geärgert‘ wurde.
OK, das Team des neuen nationalen Champions durfte gestern noch nicht so wirklich ausgelassen feiern, da für die Münchener nun ausgerechnet in der nächsten Woche das wichtige Champions League-Spiel gegen das Italienische Spitzenteam von Juventus Turin ansteht.
Und wenn die Bayern sportlich in diesem Frühsommer noch mehr erreichen wollen, als ‚nur‘ die Deutsche Meisterschaft, dann feiert man von Seiten des Teams sicherlich besser nun erst einmal nur mit stark ‚gebremsten Schaum‘. Die Bayern-Profis sind also für ihre doch eher geringe Euphorie nach dem gestrigen Sieg in Frankfurt entschuldigt.
Aber wo bitte bleibt/blieb die überschäumende Begeisterung in den Medien und vor allem auch bei den eigenen Fans?
Der Ruhrpilot

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[HIDDEN ORCHESTRA & POPPY ACKROYD sind urban urtyp #28 / Christuskirche Bochum]
>> Wie immer sonntags, wie immer 19 Uhr, wie immer nur 10 Euro.
Morgen das letzte Konzert vor der Urban Urtyp Sommerpause!
Musik, daran muss man in Zeiten des iPod ab und an erinnern, ist nie nur da, sie muss hergestellt werden. Wer sie hören will, muss sie aus dem befreien, was sie gefangen hält, aus Materialien wie Holz, Naturdarm oder Blech. POPPY ACKROYD – kein Künstlername – kommt aus London und hat gerade bei Denovali – dem Bochumer Label – ihr erstes Solo-Album herausgebracht. Ihre Art, Töne aus Materialien zu befreien – den klassisch bürgerlichen: Klavier und Geige – und aus solchen Tönen Musik zu formen, hat ihr allerohren Vergleiche eingespielt mit Hauschka, Nils Frahm, Max Richter.
Große Namen, weil das, was Ackroyd macht, großes Kino ist: Sie ist festes Mitglied im HIDDEN ORCHESTRA, und dieses fünfköpfige Orchester aus Edinburgh kann abendfüllende Filme drehen. Wobei Hidden Orchestra eben nicht bedeutet, dass sich hinter der Leinwand ein Orchester versteckt, es bedeutet: Das Orchester steckt in deinem Kopf. Und dort, im Kopf, spielt sich anderes ab als das, was auf der Bühne passiert. Auf der Bühne sieht man Materialien: Tasten, Saiten, Soundgeräte, dazu zwei voll ausgestattete Drum-Sets. Im Ohr hat man etwas, das an Triphop erinnert und an klassische Musik: langsame Basslinien und entspannte Rhytmen, in organische Sounds gehüllt, von akustischen Instrumenten umflattert. Aus dem, was man sieht und was man hört, entwickelt sich dann aber ein Film, bei dem man bald nicht weiß, wer die Regie führt im eigenen Kopf. Und das ist ja eben, was großes Kino kann: eine Geschichte erzählen, die man nicht kennt, das aber so, als ob es die eigene sei.
Trainwrecked 4 – Danja Atari & Sola Plexus
Trainwrecked 4 w/Danja Atari & Sola Plexus, Samstag, 6. April, ab 22.30 Uhr, Rotunde, Bochum
Penn and Teller – P.E.T.A.
Viel Spaß – Und mehr zu den PETA-Spinnern bei BasicThinking.

