Eels, Dienstag, 14. Juni, 19.00 Uhr, Essigfabrik, Köln
Der Ruhrpilot
NRW: Kraft droht mit Ablehnung der Gesetze zum Atomausstieg…Hamburger Abendblatt
Dortmund: Rechtsgrundlage weg – aber Sierau macht Gemeinschaftsschule in Dortmund zur Chefsache…Der Westen
Duisburg: Cragg-Werke noch bis Pfingstmontag zu sehen…Der Westen
Essen: SPD und CDU empört über Umgang der Schulaufsicht mit der Schirrmann-Realschule…Der Westen
Bochum: Erster privater Investor im BioMedizinPark…Ruhr Nachrichten
Umland: Düsseldorf zahlt Putzfrauen Hungerlöhne…Der Westen
Kultur: „And that is dying“…Zoom
Debatte I: Warum der Kino.to-Bust gut und richtig ist…F!XMBR
Debatte II: Gehört Deutschland noch zum Westen?…Welt
Moers 2011: „Kulturell überhaupt ganz weit vorne…“
An Selbstbewusstsein hat es den wirklichen und selbsternannten Protagonisten Moers Festival noch nie gemangelt. Nicht, als Burkhard Hennen die Veranstaltung mehr als 30 Jahre steuerte und entwickelte und auch nicht nach seinem Ausscheiden im Jahr 2005, als Reiner Michalke die Federführung über das Programm übernahm. Beim offiziellen Bürgermeisterempfang am Sonntag jedoch übertrafen sich die Akteure in Superlativen: Von der Hauptstadt des Jazz war die Rede, Moers sei kulturell überhaupt ganz weit vorne. Jazz, Schlosstheater, Comedy – etwas vergleichbares gebe es in ganz NRW nicht. Noch nicht einmal in Deutschland. Wer den Worten von Bürgermeister Norbert Ballhaus (SPD) und Co unbefangen zuhörte, der konnte meinen: Alles bleibt gut. Als dann noch NRZ-Chefredakteur Rüdiger Oppers mit tiefer Stimme und ohne roten Kopf davon erzählte, wie er zu Pfingsten im Freizeitpark das erste Mal im Leben die Vorzüge der freien Liebe kennenlernte, herrschte im kleinen Pressezelt eine Stimmung wie auf dem Oktoberfest – Freibier und Fingerfood inklusive. Von unserem Gastautoren Holger Pauler.
Wenn wirklich alles so toll ist am linken Niederrhein: Warum wird dann an jeder kulturellen Ecke gespart? Warum werden Institutionen gegeneinander ausgespielt, wird das Festival mal eben um einen Tag verkürzt, steht, wie so häufig in der Vergangenheit, sogar dessen Existenz auf dem Spiel? Antworten darauf gab es nicht. Auch weil die Fragen ausblieben.
Killing Tofu
Killing Tofu, Montag, 13. Juni, 20.00 Uhr, Unperfekthaus, Essen
Der Ruhrpilot
NRW: Ich, Hannelore, die Erste…Welt
NRW II: …zur Gesetzänderung gezwungen…Welt
NRW III: Feinstaub-Schonfrist ist abgelaufen…Der Westen
Bochum: Spekulationen über Opel-Zukunft reißen nicht ab…Ruhr Nachrichten
Dortmund: Feinstaub-Schonfrist für NRW-Kommunen ist abgelaufen…Der Westen
Duisburg: Loveparade-Aktivisten errichten Steinhügel der Erinnerung…Xtranews
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Moers: Security tritt auf wehrlosen Mann ein…RP Online
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Debatte II: Deutschland lebt bald nur noch von seiner Substanz…Welt
Bildung: Computerräume an Schulen – seit gestern veraltet und heute schon überflüssig?…Zoom
Sport: Allan McNish und der neue LeMans Audi R18…Frontmotor
Moers 2011 Update: Ornette Coleman bestätigt

Ornette Coleman soll auf dem Weg nach Moers sein. Sagt unser Gastautor Holger Pauler.
In der Programmvorschau tauchte er nur für ein paar Wochen auf: Ornette Coleman, Freejazz-Pionier, Erfinder der Harmolodics und, ausnahmsweise sind Superlative erlaubt, die letzte tatsächlich noch lebende Legende des alten und neuen Jazz sollte nach Moers kommen, zur 40. Auflage des Jazz Festivals. Die Macher des Moers Festivals gingen hohes Risiko. Die Auftritte des mittlerweile 81-jährigen Altsaxofonisten sind beinahe so selten wie Meisterfeiern auf Schalke. Im April kam dann die von Vielen befürchtete Nachricht: Ornette Coleman kommt nicht nach Moers, andere Arbeiten hätten Vorrang. Zu hoch gepokert: Im Laufe dieser Woche gab es dann erste Gerüchte – ausgelöst von durch einen Eintrag auf Colemans Website. Als einziger Termin für das Jahr 2011 steht dort: Moers Festival Germany June 10 to 12. Fans schwören, dass der Eintrag vor einigen Wochen dort noch nicht zu sehen war. Am Freitag Mittag verkündete WDR 5 schließlich dass sich Coleman auf dem Weg nach Moers befinde und eventuell sogar sein legendäres Plastik-Saxofon im Rucksack dabei habe. Die Verantwortlichen des Festivals wollten die Nachricht nicht dementieren. Nach der Absage Helge Schneiders und den ewigen Diskussionen um die ungesicherte Zukunft des Festivals wären das ausnahmsweise mal good news zu Pfingsten.
Update:
Mittlerweile wurde ein Konzert von Ornette Coleman und seinem Sohn Denardo an den Drums für Sonntagabend bestätigt. Dafür ist Shannon Jackson erkrankt. Das für für heute Abend geplante Konzert fällt aus.
Who Knew
Who Knew, Sonntag, 12. Juni, 15.00 Uhr, Orange Blossom Special, Beverungen
Der Ruhrpilot
Bochum: Chinesen sollen Interesse an Opel haben…Der Westen
Bochum II: Schauspielhaus Bochum steuert auf die Pleite…Ruhr Nachrichten
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Duisburg: Baustopp für Kunst-Kubus am Museum Küppersmühle…Der Westen
Umland: Das Filmtheater Winterberg zeigt Filme im Original...Zoom
Umland II: Der Sexsteuer-Automat…Bundesstadt Blues
Online: Twittwoch während des Medienforum.NRW…Pottblog
Online II: Justizministerin präsentiert Gesetzentwurf zur Vorratsdatenspeicherung…Netzpolitik
Beck gegen die Beckmesser

Deutsche Politiker mit dem Namen Beck. Die SPD hat ihren Kurt, liebevoll auch gern „König Kurt“ genannt. Die Grünen haben ihren Volker, aber auch ihre Marieluise. Und die CDU hat ihren Ernst-Reinhard. Wie bitte?! Den kennen Sie gar nicht. Das sollten Sie aber. Immerhin ist Ernst-Reinhard Beck verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, außerdem noch Präsident des Verbands der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. Ehemaliger, um genau zu sein, inzwischen ist er Ehrenpräsident dieses Verbandes. Er ist Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung – Respekt! – und Mitglied des Kuratoriums der Aktion Gemeinsinn.
DKP lädt die Hetzband Bandbreite ein
Die senile Deutsche Kommunistische Partei veranstaltet vom 24. bis zum 26. Juni das Pressefest ihrer Postille UZ in Dortmund. Mit dabei: Die Hetzband Bandbreite.
Da kommt zusammen, was zusammen gehört: Die DKP hat zu ihrem UZ-Pressefest eine der widerwärtigsten Band des Landes eingeladen: Die Bandbreite aus Duisburg. Verschwörungstheorien und Gewaltphantasien gegen Frauen – es gibt viele gute Gründe, die Bandbreite zu verabscheuen.
Die WAZ beschrieb Bandbreiten-Sänger Wojna treffend: „Seine intellektuell offenkundig eher schlichte, von historischen Fakten unbelastete Gedankenwelt bricht sich hier in Verschwörungstheorien Bahn.“
Die DKP stört das alles nicht. Wend wunderts? Wer sich wie diese Partei über Jahrzehnte von einer Diktatur aushalten ließ, dem ist eben vor nichts fies. Noch nicht einmal vor der Bandbreite.
