„Ferrero Küsschen“ hat momentan Ärger. Und der ist hausgemacht. Mit einem Werbespot unter dem Motto „Deutschland wählt weiss“ zieht die Firma den Unmut der Netzgemeinde auf sich, es werden Rassismus-Vorwürfe erhoben. Nun hat der Süßwarenhersteller eine Entschuldigung veröffentlicht.
Zu sehen ist eine fiktive Wahlkampfveranstaltung US-amerikanischer Prägung. Unter dem Jubel des (weißen) Publikums skandiert eine „Küsschen“-Schachtel Sätze wie: „Wir wollen weiße Ferrero Küsschen für immer!“ und „Weiß muss bleiben! Weiß muss bleiben!“ Am Ende steht der Slogan „Deutschland wählt weiß. Weiße Ferrero Küsschen ab jetzt für immer“.
Die Duisburg-Essener Uni-Zeitung „akduell“ reagierte als erstes und veröffentlichte einen kritischen Kommentar zu dem Spot. akduell-Autor Rolf van Raden schreibt:
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Macher*innen des Spots verballhornen den Wahlkampfslogan des ersten schwarzen US-Präsidenten Barack Obama. Es handelt sich um jenen Slogan, der ursprünglich ein Kampfruf der rassistisch diskriminierten hispanischen





