Christian Ehrhoff, 2011 bei der NHL-Premiere in Berlin Foto: Robin Patzwaldt
Eine spektakuläre Nachricht aus der Nordamerikanischen Eishockeyliga NHL. Der Deutsche Nationalspieler Christian Ehrhoff, zuletzt in Diensten der krisengebeutelten Buffalo Sabres, und der aktuell bestbezahlte deutsche Eishockeyspieler, erhielt nach Informationen des kanadischen Fernsehsenders TSN dort nun den ‚goldenen Handschlag‘.
Ehrhoff, der erst im Jahre 2011 einen 10-Jahresvertrag mit der garantierten Gehaltssumme von insgesamt 40 Millionen US-Dollar in Buffalo unterschrieb, wird von den Sabres nun aus seinem laufenden Arbeitsvertrag herausgekauft um beim anstehenden Neuaufbau des Teams Platz im Kader der ‚Säbel‘ zu schaffen.
Der Sommer ist da, und nicht nur bei uns hierzulande bedeutet das in aller Regel, dass die Zahl der Freiluftveranstaltungen deutlich in die Höhe schießt. Auch in England genießt man um diese Zeit gerne mal tolle Musik unter freiem Himmel. Aktuell z.B. beim Glastonbury-Musikfestival.
Bei leider auch nur mäßigem Wetter versammelten sich dort am Wochenende über 100.000 Menschen und genossen u.a. den Auftritt der legendären US-Band ‚Pixies‘. Und die Bilder von dort beweisen, auch an diesen ist der ‚Zahn der Zeit‘ zuletzt nicht ganz spurlos vorbeigegangen. Deren Musik ist allerdings noch immer frisch wie am ersten Tag… 😉
Der Dortmunder Sozialdemokrat Dirk Franke war dabei, als die Nazis am 25. Mai versuchten das Rathaus zu stürmen. Nun hat er eine Vorladung des Staatsschutze bekommen. In einem offenen Brief an Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange (SPD) und NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD), den Franke auf Facebook veröffentlich hat, nimmt er zu dieser Vorladung Stellung. Wir dokumentieren sein Schreiben im Wortlaut:
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Absender: Dirk Franke, Sozialdemokrat, Dortmund
Die Straße frei – Den braunen Bataillonen?
(Ist das Ihr Rechtsverständnis Herr Innenminister, Herr Polizeipräsident)
Betr.: Dankschreiben des Polizeipräsidenten
Diesen ersten zwei Zeilen der zweiten Strophe des Horst-Wessel-Liedes hat die Dortmunder Zivilgesellschaft am Wahlsonntag mit ihrem couragierten Auftritt vor dem Rathaus eine klare Absage erteilt!
Demokraten aus (fast) allen Parteien stellten sich den ewig Gestrigen entgegen, die mit Ihren (un)rechten Parolen das Dortmunder Rathaus besudeln wollten! Sie (wir) taten es aus Bürgerverständnis, Respekt vor der Dortmunder Volksvertretung und im Geiste einer wehrhaften Demokratie!
Nein, Dank hat keiner von uns erwartet! Warum auch, denn es ist ja gerade die Pflicht jedes aufrechten Demokraten so zu handeln!
Gerade deshalb ist der Bericht des Polizeipräsidenten und die Haltung von Landesinnenminister Ralf Jäger ein Schlag ins Gesicht jener die sich dem braunen Mob gestellt haben!
Nein, Herr Innenminister, Herr Polizeipräsident, ich unterstelle Ihnen keine Sympathie für die „Rechtsaußen“ in Dortmund. Ja, ich respektiere, dass sie
BVB-Chef Hans-Joachim ‚Aki‘ Watzke. Foto: Robin Patzwaldt
Es war die Bundesliga-Meldung am gestrigen Freitag. Statt einer spektakulären Spielerneuverpflichtung, wie von vielen im Vorfeld vermutet, gab die Dortmunder Borussia am gestrigen Freitag bei der am Vortag noch etwas geheimnisvoll angekündigten Pressekonferenz die wirtschaftlich spektakuläre und langfristige Zusammenarbeit mit Hauptsponsor ‚Evonik‘ bekannt. Durch Verlängerung des Hauptsponsorenvertrages bis 2025 und den Einstieg des Konzerns mit 9% der BVB-Aktien, spült der Deal dem BVB alles in allem unglaubliche 300 Mio. Euro in die Kassen.
Ein schier unglaubliches Geschäft, welches trotz zunächst glücklich erscheinender Umstände für alle Fans des BVB, allerdings die Spaltung er Fußball-Bundesliga insgesamt ein weiteres stück vorantreiben wird. Eine, auch für mich als Anhänger der Schwarzgelben insgesamt wenig positive Entwicklung in der Eliteliga des deutschen Fußballs.
Der Kampf um die vorderen Plätze im nationalen Fußball droht nun in den nächsten Jahren vermutlich noch langweiliger werden, wenn Club-Boss Hans-Joachim Watzke & Co. sich nicht ganz ungeschickt anstellen in bei der Verplanung der nun verfügbaren Gelder.
In Porto Alegre trifft Deutschland nun auf Algerien. Quelle: Wikipedia, Foto: Ricardosoruco, Lizenz:CC BY-SA 3.0
Heute ist, manch einer wird es zu schätzen wissen, der erste fußballfreie Abend nach nun zwei Wochen tagtäglicher Übertragungen von der Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Und nachdem tausenden, wenn nicht gar Millionen von Fußballfans im Lande inzwischen leichter Schlafmangel und vielfach wohl auch ‚viereckigen Augen‘ vom ungewohnt intensiven Fußballkonsum vor der heimischen Mattscheibe plagen, bietet der heutige Freitag endlich mal wieder die Gelegenheit sich den zahlreichen anderen schönen Dingen des Lebens intensiver zu widmen.
Werfen wir hier aber trotzdem, nach dem Ende der Gruppenspiele, kurz noch einmal einen raschen Blick zurück auf die hinter uns liegenden Tage, bevor es dann ab Morgen bereits mit frischem Schwung in die Achtelfinalbegegnungen des Turniers geht.
In den vergangenen Monaten wurde kontrovers über ein medienpolitisches Vorhaben der rot-grünen Landesregierung von Nordrhein-Westfalen diskutiert: SPD und Grüne planen, eine „Stiftung Vielfalt und Partizipation“ ins Leben zu rufen, die aus Rundfunkgebühren – die mittlerweile in „Beitrag“ umgetauft wurden – finanziert wird. Die Stiftung soll dann u.a. Gelder für „Recherchestipendien“ vergeben und die Qualifizierung von Journalisten unterstützen. Unser Gastautor Thomas Nückel ist Mitglied der FDP-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.
Mal abgesehen davon, dass die Umleitung von Beiträgen der Gebührenzahler in andere politische Vorhaben, für die der Landesregierung auf Grund ihrer grotesken Haushaltspolitik die eigenen Mittel fehlen, schwerlich rechtlichen Bestand haben wird, ist das Vorhaben aus meiner Sicht auch politisch eine abenteuerliche Fehlkonstruktion. Das liegt insbesondere an zwei Gründen.
Erstens: Auch ich mache mir Sorgen um die Aufrechterhaltung der Vielfalt in der Presse- und Medienwelt. Das gilt insbesondere für den lokalen und regionalen Bereich. Allerdings ist der Reflex, bei jedem Problem nach dem Staat zu rufen, falsch. Im Bereich der Presse ist er außerdem sogar brandgefährlich. Denn machen wir uns nichts vor: Die Landesregierung versucht mit ihrer „Stiftung“, ihren Einfluss auf die Presseberichterstattung positiv zu beeinflussen. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“, mag sie sich denken. Man könnte es den „Stipendiaten“ nicht einmal verübeln, wir sind alle nur Menschen. Ich sehe es auch jedem Redakteur einer Zeitung in Besitz der SPD-Medienholding nach, wenn er sich nicht als allergrößter und dauerhaftester Kritiker der deutschen Sozialdemokratie profilieren möchte.
Deshalb darf niemand überhaupt erst in eine solche Lage gebracht werden. Die Brandmauer zwischen Staat und Presse muss bestehen bleiben. Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer – diesen Hinweis sehen Sie mir als Liberalem nach. Aber der Staat ist noch viel weniger der bessere Journalist.
Zweitens: Die Begründung für die Einrichtung der „Stiftung Vielfalt und Partizipation“ ist – gelinde gesagt – eine Frechheit. SPD und Grüne konstatieren in ihrem Gesetzentwurf die enormen Herausforderungen für Presse und Medien im digitalen Zeitalter. Sie erklären, einen „Beitrag zur Vielfalt in lokalen und regionalen Räumen in Nordrhein-Westfalen leisten“ zu wollen. Die Schwierigkeiten bei der Finanzierung von Presse, der Rückgang von Werbeerlösen, die Schließung von Redaktionen,
Welcher Facebook-Nutzer kennt das nicht? Unter all den vermeintlich glamourösen und aufregenden Leben im Sozialen Netzwerk kommt man sich selber manchmal schon ganz schön langweilig und irgendwie auch ausgegrenzt vor.
Überall scheint ständig das pralle Leben zu toben, nur an einem selbst scheint es leider allzu häufig schlicht vorbeizuziehen…
Das dieser Eindruck häufig aber wohl nur eine reine Illusion ist, dass verdeutlicht ein aktuell im Internet kursierendes Video, das einen mal kritisch hinterfragen lässt welche tatsächlichen Gegebenheiten und Zustände sich hinter der vermeintlich glücklichen, reichen, voller Abenteuer steckenden Welt in den sozialen Netzwerken verbirgt.
Unser Gastautor Enno Lenze ist in den autonomen Kurdengebieten, die formal noch zum Irak gehören. Die Kurden und ihre militärischen Einheiten, diePeschmerga, bilden eine Front gegen die Terrorgruppe ISIS, die immer weitere Teile Syriens und des Iraks unter ihre Kontrolle gebracht hat. Enno berichtet über seine Reise in seinem Blog – und als Crosspost auf den Ruhrbaronen.
24.06.2014, IDPs und syrische Flüchtlinge
Heute haben wir mit dem Flüchtlingen in Kurdistan gesprochen. Während bisher hunderttausende aus Syrien hier her flohen, kommen nun hunderttausende aus dem Irak dazu. Korrekterweise sind letztere “internally displaced people” kurz IDPs. Derzeit hat Kurdistan (im Irak) rund 5 Millionen Einwohner und beherbergt zwischen 500.000 und einer Million Flüchtlinge und IDPs. Die Camps werden immer von einem Set von Akteuren betrieben. Alle haben mit der UNHCR zu tun, die kurdische Regionalregierung (KRG) zahlt mehrstellige Millionenbeträge um das ganze zu finanzieren. Einige Camps, die wir nun sahen, werden von ACTED organisiert.
Morgen geht es für die Löw-Truppe im entscheidenden dritten Gruppenspiel bei der WM in Brasilien gegen die ausgerechnet von Ex-Teamchef Jürgen Klinsmann betreute US-Auswahl. In früheren Jahren eigentlich immer eine Angelegenheit mit klar verteilten Rollen.
Kaum jemand hätte im Vorfeld einer solchen Begegnung ernsthaft an einem deutlichen Sieg der deutschen Auswahl gezweifelt.
Doch zumindest das Selbstverständnis des Gegners scheint sich zuletzt deutlich gewandelt zu haben. Die Facebookseite von ‚US Soccer‘, dem Fußballverband der US-Amerikaner also, gibt sich jedenfalls aktuell nach außen überaus kämpferisch, bemüht sogar die Kräfte von Wrestling-Legende Hulk Hogan um nach außen jedermann zumindest ein möglichst großes Selbstbewusstsein anzudeuten.
Wir haben ja schon ein paar Mal über die Versuche berichtet, bei uns Schleichwerbung zu platzieren. Wir bieten viele Werbemöglichkeiten an, aber bei uns wird jede Werbung als Anzeige gekennzeichnet – so ist es vorgeschrieben, so ist es gut – für unsere Leser, die Werbung erkennen können und auch für Anzeigenkunden, die so zeigen, dass sie seriös sind. Aber es gibt auch andere – Blogads zum Beispiel. Ein Unternehmen, das Werbung auf Blogs verkauft. OK, die meisten Blogs mit denen die zusammenarbeiten spielen in einer anderen Liga als die Ruhrbarone, aber heute haben sie es bei uns versucht:
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