ZDF-Kommentatorin Claudia Neumann: Nicht ihr Geschlecht ist das Problem, sondern ihre Leistung!

Claudia Neumann. Foto: Copyright: ZDF/Peter Kneffel
Claudia Neumann bei der Arbeit. Foto: Copyright: ZDF/Peter Kneffel

Es ist ein gerne genommenes, emotionalisierendes Sport-Thema. Bei einer Fußball-EM, wo das sportliche bisher den hohen Erwartungen vieler Fans noch nicht gerecht werden konnte, wundert es daher nicht, dass aktuell in Deutschland mal wieder aufgeregt über die Leistungen der  ‚Fußballkommentatoren‘ diskutiert wird.

Im Mittelpunkt steht dabei diesmal ganz besonders die ZDF-Mitarbeiterin Claudia Neumann, welche gerade als erste Frau bei einem solchen Top-Ereignis Live-Spiele in Deutschland im Fernsehen kommentieren darf.

Die im Jahre 1964 in Düren geborene Journalistin arbeitet dabei bereits seit dem Jahre 1999 in der ZDF-Hauptredaktion Sport. Regelmäßigen Sportbeobachtern in diesem Lande ist sie daher längst nicht unbekannt. Bereits seit dem Jahre 2003 begleitet sie die Frauennationalmannschaft bei den großen Turnieren, seit 2011 auch als Live-Reporterin der WM-Spiele. Im Herrenbereich feierte sie nun aber bei der EM in Frankreich Premiere. Und genau das brachte sie in die nationalen Schlagzeilen.

In den letzten Tagen musste sie dafür sehr viel Kritik ertragen, teilweise auch deutlich ‚unter der Gürtellinie`. Und das hat sie so natürlich beileibe nicht verdient.

Natürlich kommentiert sie nicht besonders gut, macht sie vielleicht auch auffällig viele inhaltliche Fehler, ist auch ihre Stimme wohl nicht sonderlich angenehm zu hören, wirkt auf oft anstrengend und wenig sympathisch was man von ihr so zu hören bekommt. Doch unterscheidet sie sich darin wenig bis gar nicht von vielen ihrer anderen, männlichen Kollegen bei ARD und ZDF!

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#EM2016: Deutschland vs. Polen – Ein weiteres Spiel zum Vergessen

Bundestzrainer Joachim Löw im Einsatz. Quelle: Wikipedia, Foto: Danilo Borges/copa2014.gov.br, Lizenz: CC BY 3.0
Joachim Löw im Einsatz. Quelle: Wikipedia, Foto: Danilo Borges/copa2014.gov.br, Lizenz: CC BY 3.0

Tja, so ist das ja häufig mit den großen Erwartungen. Da spielt Weltmeister Deutschland im zweiten Gruppenspiel der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich gegen seinen vermeintlich härtesten sportlichen Gruppengegner, Polen, und statt eines ansehnlichen Fußballspiels gibt es einen mauen Kick, sogar das erste 0:0 im nun bereits 18. Turnierspiel.

So bleibt am Ende dann zwar auch ein Ergebnis, welches beiden Teams, nach den jeweiligen Siegen gegen die Ukraine bzw. Nordirland zum Auftakt, zu einem Weiterkommen ins Achtelfinale reichen sollte, große, tatsächlich berechtigte  Titelambitionen konnten am gestrigen Abend in Paris allerdings beide Teams so nicht beweisen.

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Bochum: Der VfL holt Stiepermann und Wurtz im Doppelpack

Zufriedene Gesichter heute in Bochum. Foto: VfL Bochum 1848
Zufriedene Gesichter heute in Bochum. Foto: VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 hat seine Neuzugänge drei und vier verpflichtet. Marco Stiepermann und Johannes Wurtz kommen von der SpVgg Greuther Fürth an die Castroper Straße. Stiepermann erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019, Wurtz hat bis zum 30. Juni 2018 unterzeichnet. Über die Ablösesumme haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart.

Der 25-jährige Stiepermann begann seine Karriere in seiner Heimatstadt bei Borussia Dortmund, wo er von 1998 an sämtliche Jugendmannschaften durchlief, zuletzt sogar bei den BVB-Profis zum Einsatz kam (7 Spiele, 1 Tor) und in der Saison 2010/11 die Deutsche Meisterschaft feiern durfte. Über die Stationen Alemannia Aachen und Energie Cottbus landete der 1,90 m große Offensivakteur schließlich vor zwei Jahren am Fürther Ronhof. In 63 Partien fürs „Kleeblatt“ gelangen ihm neun Treffer. Zudem hat Stiepermann von der U15 bis zur U20 sämtliche DFB-Auswahlmannschaften durchlaufen, insgesamt 57 Länderspiele (12 Tore) stehen in seiner Vita.

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Dortmund: Nun auch offiziell- Der BVB verpflichtet Raphaël Guerreiro

Michael Zorc. Foto: Robin Patzwaldt
Michael Zorc. Foto: Robin Patzwaldt

Borussia Dortmund hat zur kommenden Saison den portugiesischen Nationalspieler und EM-Teilnehmer Raphaël Guerreiro unter Vertrag genommen. Der 22 Jahre alte Linksverteidiger erhält einen Vierjahresvertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2020.

„Raphaël Guerreiro ist ein technisch versierter Spieler, der sich auf mehreren Positionen zu Hause fühlt. Wir sind sehr froh, dass er sich für Borussia Dortmund entschieden hat“, betont BVB-Sportdirektor Michael Zorc. 

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Dortmund: Henrikh Mkhitaryan muss offenbar beim BVB bleiben – Klug wäre das nicht!

Henrikh Mkhitaryan. Foto: Robin Patzwaldt
Henrikh Mkhitaryan. Foto: Robin Patzwaldt

Nun scheint sich auch die Situation rund um Henrikh Mkhitaryan beim BVB endlich zu klären. Und zwar eben nicht so, wie es sich die Dortmunder gewünscht hätten.

Nach ‚Bild‘-Informationen wird der Armenier seinen im Sommer 2017 auslaufenden Vertrag bei den Westfalen nicht vorzeitig verlängern, möchte stattdessen lieber sofort nach England, zu Manchester United wechseln.

Dies möchte man beim BVB aber so offenbar nicht, verzichtet sogar auf kolportierte rund 25 Mio. Euro an möglicher Ablöse, lässt den Mittelfeldstrategen dann lieber im kommenden Sommer, wenn der Vertrag ausläuft, komplett ablösefrei gehen. Das könnte man natürlich so machen, hat der BVB im Falle von Robert Lewandowski, der im Sommer 2014 am Ende seines Vertrages ebenfalls ablösefrei zum FC Bayern München ging, so ja auch schon einmal knallhart durchgezogen.

Doch klug wäre das auch im Falle von Henrikh Mkhitaryan nicht!

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich da freiwillig in eine ‚unschöne‘ (und nun vielleicht sogar sehr teure) Zwickmühle begeben, als er im Frühjahr im TV-Format ‚Audi Star Talk‘ vollmundig kategorisch ausschloss, dass Ilkay Gündogan, Mats Hummels und Henrikh Mkhitaryan den Verein allesamt in diesem Sommer verlassen würden.

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#EM2016: Bisher viel Spektakel – nur leider nicht auf dem Spielfeld!

Stade de France. Quelle: Wikipedia, Foto: Liondartois, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Stade de France. Quelle: Wikipedia, Foto: Liondartois, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die ersten vier Spieltage des Turniers sind inzwischen Vergangenheit. Und die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich beherrscht erwartungsgemäß die Schlagzeilen. Allerdings sind es keine sportlichen Schlagzeilen, es sind die vermeintlichen Randgeschichten, welche bisher im Mittelpunkt dieser Sportveranstaltung stehen.

Egal ob der Bundestrainer mehr oder weniger klammheimlich mit der Hand in seiner Hose herumfuhrwerkt, sich Hooligans diverser Nationen rund um die Spiele widerliche Scharmützel mit gleichgesinnten anderer Nationalität liefern, die Auswahl der Fernsehbilder kritisiert wird, mit Fußball hat das Alles eher weniger bis gar nichts zu tun.

Sportliche Schlagzeilen sind bisher kaum geschrieben worden. Und das auch zu recht. Von den bisher zwanzig in Aktion getretenen Teams vermochte eigentlich keines einen wirklich bleibenden Eindruck beim Zuschauer bzw. Fan zu hinterlassen. Ist ja auch schwierig, wenn es bis hierhin auch nur vier Teams gelungen ist zwei Treffer in einem Spiel zu erzielen.

Sagen wir es geradeheraus: Diese EM ist sportlich bisher eigentlich weitestgehend langweilig!

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