Bittere Nachricht für Borussia Dortmund und Neven Subotic: Der Innenverteidiger, der während der Rückrunde in sieben Einsätzen auf nationalem und internationalem Terrain für den BVB überzeugt hatte, fällt für den Rest der Spielzeit 2015/2016 aus.
Aufgrund einer Thrombose im Arm darf der seit 2008 in Dortmund unter Vertrag stehende Abwehrspieler bis zum Saisonende keinen Kontaktsport mehr betreiben. Er absolviert stattdessen ein individuelles Trainingsprogramm.
„Mir geht es den Umständen entsprechend gut. Ich kann mich mit Einzeltraining fit halten und werde nach meiner Genesung körperlich besser in Schuss sein als je zuvor“, betont Subotic.
Ab 2021 sollen die Rundfunkgebühren steigen. Doch ab dann wird man nicht nur Geld für TV-Sender, die man nicht mehr schaut und Radioprogramme, die man nicht mehr hört bezahlen. ARD- und ZDF wollen das zusätzliche Geld nutzen, um die Herzen der Beitragszahler zu erobern.
Tom Buhrow, der Intendant des WDR, ist ein Mann klarer Worte und macht sich keine Illusionen: „Wir haben alles versucht, um die Gunst der Zuschauer und Zuhörer wieder zu erlangen aber wir müssen einsehen: Es macht keinen Sinn.“ Dass es Buhrow und seinen Kollegen der anderen Sender trotzdem gelungen ist die, die für die Höhe der TV-und Radiogebühren zustände KEF von einer Gebührenerhöhung zu überzeugen, liegt an einem wagemutigen Plan: „Ab 2021 erhalten alle Gebührenzahler einen kostenlosen Zugang zu Netflix. Die Leute sollen schauen was sie wollen.“ Im Gegenzug werden die Abteilungen der öffentlich-rechtlichen Sender geschlossen, die sich der Serienproduktion beschäftigen. Im Bereich Spielfilm werden die Etats um 80 Prozent gesenkt. Ausnahme bildet der Tatort. Buhrow: „Der Tatort soll künftig in Kooperation mit Netflix produziert und international vermarktet werden.“ Die ARD bringt in die neue Partnerschaft Name, Logo und Titelmelodie ein. „Um die Drehbücher“, sagt Buhrow, „werden sich künftig die Profis von Netflix kümmern.“
Demonstration gegen das Prostituiertenschutzgesetz. Foto: Friederike Strack Lizenz: Copyright
Das junge Blog Voice4Sexworkers arbeitet und twittert seit 2014. Ins Leben gerufen wurde das gut ausgebaute Projekt, um Sexarbeiterinnen, Sexarbeitern, ihren Freunden, Unterstützern und Kunden eine Stimme zu geben.
Neben zahlreichen Beiträgen von Dienstleistern finden sich Beiträge von ihren Kunden sowie Artikel zu Prostitution im internationalen Vergleich und zu Forschung und Lehre im Feld der Sexarbeit.
Wir bedanken uns bei Voice4Sexworkers, den aktuellen Beitrag zum geplanten Prostitutionsschutzgesetz (ProstSchG) übernehmen zu dürfen.
Ralf Fährmann. Quelle: Wikipedia; Foto: DerHans04; Lizenz: CC BY-SA 3.0
Wenige Tage nach der 2:3-Pleite gegen England betrieb die Deutsche Auswahl am Dienstag in München tatsächlich so eine Art von Wiedergutmachung. Eine deutlich konzentriertere Vorstellung als am Wochenende bescherte der Löw-Truppe nun im letzten Test vor der Nominierung des erweiterten EM-Aufgebots ein ungefährdetes 4:1 (2:0) gegen Angstgegner Italien.
Der zuvor bereits aufkommenden leichten Unruhe im Umfeld tut der erste Sieg gegen Italien nach rund 21 Jahren natürlich grundsätzlich auch entsprechend gut.
Und natürlich neigt man vielerorts nun auch schon wieder dazu dieses Testspielergebnis über zu interpretieren. So schnell geht das inzwischen häufig. Kennt man ja.
Man möchte in diesem Zusammenhang eigentlich lediglich erneut darauf verweisen, dass auch dieses Match eben doch nur ein weiteres Vorbereitungsspiel, ein simpler Test war, in dem sowohl die Deutschen als auch die Italiener personelle und taktische Experimente wagten. Kein Grund also zu übertriebener Interpretation der Geschehnisse auf dem Platz.
Grundsätzlich viel spannender als die Ergebnisse der beiden Testspiele waren da aus meiner Sicht auch erneut die vermeintlichen Randgeschichten rund um Trainer und Team.
War am Samstag in Berlin noch die ziemlich unwürdige Stimmung auf den Rängen ein möglicher Diskussions- und Kritikpunkt, war diese gestern in München übrigens auch nicht wesentlich besser. Wie auch…
Eine weitere grundsätzlich diskutable Geschichte spielte sich allerdings nun ausgerechnet zwischen den beiden Matches im Umfeld der Löw-Truppe ab. Und diese legt, wenn im Moment auch noch vergleichsweise wenig beachtet, meiner Meinung nach schon eine gefährliche ‚Lunte‘ für die Zukunft des gesamten DFB-Trainerteams.
Personaldiskussionen werden im Umfeld einer Auswahlmannschaft natürlich grundsätzlich immer gerne geführt. Fast jeder Beobachter hat da sicherlich auch seine eigene, seine ganz persönliche Auswahl im Kopf. Nicht umsonst heißt es ja auch, dass es in Deutschland rund 80 Millionen Bundestrainer gibt. Doch darum geht es hier jetzt nicht wirklich. Denn Joachim Löw und sein Trainerteam verfahren in Sachen Personal schon durchaus auffällig widersprüchlich, was die der Kaderzusammenstellung zu Grunde gelegten Auswahlkriterien betrifft. Und das äußerten sie nun abermals auch wieder einmal öffentlich, wie das jüngste Beispiel, die fortgesetzte Nichtnominierung von Schalkes Keeper Ralf Fährmann, wirklich jedermann ganz deutlich zeigte.
Ob Radio, Fernsehen, gedruckt oder im Internet: Immer größere Teile der Bevölkerung misstrauen den traditionellen Medien. Von dem Vertrauensverlust profitieren obskure Verschwörungsmagazine und Verlage.
Seit über einem Jahr treffen sie sich fast an fast jedem Montag auf dem tristen und windigen Bahnhofsvorplatz vor dem Duisburger Hauptbahnhof. 300, manchmal 500 Männer und Frauen. Die Reste von Pegida in Nordrhein-Westfalen. Gescheitert in Köln, Bonn und Düsseldorf hat sich Pegida in Duisburg etabliert. Besorgter Bürger, Neonazis, Fußballschläger. Deutschlandfahnen wehen im Wind, auf Transparenten finden sich Sprüche wie „Erbschuld ist Rassismus“ und in Reden wird sich lautstark beklagt, dass die Leugnung des Holocaust in Deutschland strafbar ist. Wenn die Truppe nach den Reden eine kurze Demonstration durch die Stadt absolviert, wird jedes Mal ein Spruch besonders oft und inbrünstig skandiert: „Lügenpresse halt die Fresse“.
Neu ist das nicht. Schon in den 20er Jahren waren alle Zeitungen, die über die NSDAP kritisch berichteten für die Nazis nichts anderes als „Lügenpresse“ und lange vor Pegida gehört der Spruch zum Standardrepertoire jede Neonazidemonstration.
Bodo Illgner 1994. Copyright: imago/Claus Bergmann
In Kinder, Hobby- und Jugend-Mannschaften übernimmt zunächst häufig schlicht der fußballerisch unbegabteste Mitspieler diese Rolle. Doch je sportlich ambitionierter eine Mannschaft wird, je wichtiger wird auch seine Klasse. Denn der Torhüter ist entweder der Held oder der Sündenbock im Team. Eine Bedeutung, die letztendlich auch die ganz besondere Faszination dieser Position ausmacht.
Denn kaum ein Spieler steht beim Fußball so sehr im Blickpunkt wie der Mann zwischen den Pfosten. Und während der Stürmer mit seinen Toren glänzen kann, verhindert der Torwart im besten Fall ebensolche. Lässt er aber einmal einen Ball rein, ist er ganz schnell der ‚Depp des Tages‘. Der ‚letzte Mann‘ wandelt also stets auf einem sehr schmalen Grat.
Anlass genug den besten ihrer Zunft auch einmal ein eigenes Buch zu widmen. So nun ganz aktuell geschehen in ‚Die 100 besten Torhüter im Fußball‘, welches in diesem Monat frisch erschienen ist. Hier sieht man rasch, dass jede Fußball-Epoche der letzten Jahrzehnte tatsächlich etliche erstklassige Torhüter hervorgebracht hat. Gerade auch hierzulande. Viele von Ihnen sind dann auch wahre Weltstars des Sports geworden. Hier findet man nun viele von Ihnen in Text und Bild verewigt.
Der bekannte Sportjournalist Tim Jürgens stellt in seinem neuen Fußball-Buch die (seiner Meinung nach) besten 100 Torhüter im Fußball vor.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.