Drew Davis, Freitag, 19. September, 20.00 Uhr, Heimathirsch, Köln
Medien: Die Krise bei der FAZ macht betroffen

Eine Meldung aus dieser Woche hat mich auch ganz besonders sehr betroffen gemacht, und ich möchte hier bei uns im Blog nun kurz mal erläutern warum. Bei der traditionsreichen Frankfurter Allgemeinen Zeitung sind dem Vernehmen nach aktuell massive personelle Einschnitte geplant.
Die Rede ist davon, dass rund 200 der insgesamt 900 Stellen innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre wegfallen sollen. Erste Reaktionen in der Medienwelt sprechen in diesem Zusammenhang vielfach von einem drohenden Verlust für den ‚Qualitätsjournalismus‘ in diesem Lande. Und das ist sicherlich auch unbestritten so zutreffend.
Mich betrifft die Nachricht ganz persönlich aber auch noch aus einem anderen Grund, und dieser wird häufig leider vergessen. Rund 160 der 200 wegfallenden Stellen sollen bei der FAZ nun im Bereich der dortigen Verwaltung liegen. Und gerade die Verwaltungskräfte haben häufig leider deutlich weniger Lobby, können sich schlechter zu Wort melden usw., als die schreibenden Kollegen dort, da ihnen u.a. auch schlicht die Möglichkeit dazu fehlt.
‚Datteln 4‘-Gegner wollen nun aktiv um Spenden für Klage gegen das E.On-Kraftwerk bitten

Vom sogenannten ‚Aktionsbündnis gegen Datteln 4‘ war seit seiner Gründung zum Jahresanfang bisher recht wenig zu hören. Auch die Beteiligung am Heimleuchten 2014 in der vorletzten Woche war doch arg dürftig. In der Öffentlichkeit wurde daher zuletzt sogar schon spekuliert ob man seitens der Kraftwerkskritiker das erforderliche Geld für weitere juristische Schritte überhaupt noch einmal zusammenbekommen kann.
Jetzt steht fest: Die Kohlekraftwerksgegner wollen sich zumindest so noch nicht geschlagen geben, verlagern ihre Aktivitäten nun aber scheinbar tatsächlich noch stärker auf den juristischen Sektor. Und das kann bekanntlich sehr teuer werden!
Man hat bereits jetzt öffentlich angekündigt demnächst aktiv um Spenden für den juristischen Weg zur Verhinderung des Kohlekraftwerks im Kreis Recklinghausen bitten zu wollen
Helge Schneider
Helge Schneider, Donnerstag, 17. September, 20.00 Uhr, RuhrCongress, Bochum
NRW ergreift Maßnahmen gegen den Singvogel-Terror

Singvögel – wie ein Fluch liegen sie über unseren Städten. Gerade in den frühen Morgenstunden lärmen sie ganze Stadtteile so zu, dass an Schlaf kaum zu denken ist. Nach dem Laubsauger und dem Tiefflieger sind sie eine der größten Bedrohungen der Ruhe. Doch damit ist bald Schluss in NRW: Rot-Grün verbietet mit dem neuen Jagdgesetz den Abschuss von streunender Katzen. Die können sich bald ganz auf die Jagd auf widerwärtige und lärmende Singvögel konzentrieren – und natürlich darauf, sich eifrig zu vermehren. Danke, Umweltminister Remmel. Bald herrscht Ruhe in NRW.
Luka Bloom
Luka Bloom, Mittwoch, 17. September, 20.00 Uhr, Kulturkirche, Köln
Borussia Dortmund warnt vor ungültigen Tickets
Erneut erreichte uns heute eine Warnung in Sachen Ticketerwerb für Spiele des BVB. Diesmal warnt die Pressestelle der Schwarzgelben offiziell vor dem leichtfertigen Kauf von CL-Tickets für das Spiel in Belgien, beim RSC Anderlecht:
„Beim Versand der Auswärtskarten für das UEFA Champions League-Spiel RSC Anderlecht gegen Borussia Dortmund (1.10.) sind mehrere hundert Eintrittskarten auf dem Postweg nach Dortmund abhanden gekommen. Diese Karten wurden bereits gesperrt.
Unheimliche Gemeinsamkeiten

Vor allem gegen Israel gingen Rechte und Linke in den vergangenen Monaten häufig zusammen auf die Straße. Bildet sich eine neue Koalition gegen Freiheit und Demokratie oder verbinden beide nur unheimliche Gemeinsamkeiten?
Das Wetter war gut, es gab Bier und Limo und auf dem Grill lagen die Würstchen. Das Sommerfest des Kreisverbandes Oberberg der Linkspartei im Juli unterschied sich auf den ersten Blick nicht von den hunderten Sommerfesten anderer Parteien in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr. Bis ungewöhnliche Gäste auf dem Fest auftauchten: Mehrere Mitglieder der Nazi-Partei Die Rechte wollten mitfeiern und -diskutieren. Ein provokanter Auftritt, wie er seit Jahren typisch ist für die Neonazis im Bergischen Land. Doch anstatt ein Platzverbot zu erteilen und die Polizei zu verständigen, kam man miteinander ins Gespräch. Fast eine Stunde lang plauderten mehrere Linke, darunter der Kreisvorsitzende der Partei, Jürgen Simeth, mit den Neonazis. Fotos zeigen sie in einer trauten Runde.
Talking To Turtles
Talking To Turtles, Dienstag, 16. September, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Die Bundesliga kann aktuell viel Spaß machen – Aber nicht, wenn man Schalker ist

Wie schön die Bundesliga, trotz all der Diskussionen über die aktuelle Kommerzialisierung des Fußballs, sein kann, das haben an diesem Wochenende vor allem die Spiele in Leverkusen und Mönchengladbach einmal wieder unter Beweis gestellt. Während beim Freitagsspiel zwischen Leverkusen und Bremen ein spektakuläres 3:3 herauskam an dem alle Beteiligten ihre Freude hatten, besiegte am gestrigen Samstag Borussia Mönchengladbach den FC Schalke 04 in einem sehr unterhaltsamen Kick mit 4:1.
Ein kurzweiliges Spiel für den Beobachter, bei dem von den Beteiligten am Ende allerdings wohl nur die Borussia vom Niederrhein und ihre Fans ihren Spaß hatten. Der FC Schalke 04 hingegen hängt auch nach diesem Kräftemessen noch immer in den Startlöchern dieser Saison, konnte bisher noch keines seiner Pflichtspiele nach der Sommerpause gewinnen.
