
Wir könnten heute in einer Welt leben, in der es keine Masern mehr gibt. Dem ist nicht so. Zu verdanken haben wir dies auch einem Mann, dessen Studie, die einen angeblichen Zusammenhang zwischen Autismus und der Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR) herstellte, noch heute immer wieder von impfmüden Eltern herangezogen wird, um sich zu rechtfertigen. Die Studie in „The Lancet“ von Andrew Wakefield war gefälscht. Die Daten darin waren manipuliert worden, um einen Zusammenhang zu beweisen. Sie sollte in einem Gerichtsverfahren als Beweis dienen, bei denen Eltern mit autistischen Kindern gegen Impfmittelhersteller klagten. Der Arzt Wakefield verlor die Approbation. Die Studie wurde zurückgezogen. Doch ein Stein war ins Rollen gekommen. Ein Gastbeitrag der promovierten Biologin Anna Müllner (30).






