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Comeback-Kid Langemeyer gibt nicht auf

Im Streit um die Kündigungen von Mitarbeiterinnen in der Stadtkasse legt Dortmunds Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer nach. Zusätzlich zu den fristlosen Kündigungen wegen angeblicher Dienstvergehen jetzt die Stadt zwei neue Kündigungen hinterhergeschoben.  Diesmal geht es um außerordentliche Kündigungen aufgrund von sozialen Sondergründen. So eine Art Kündigung, weil die beiden Damen den Frieden im Haus stören.

Und wenn man so will stören die beiden den Frieden im Haus. Sie sind die Ursache für eine dramatische Demonstration in Dortmund, als 1500 Menschen vor dem Rathaus forderten, die beiden Angestellten wieder einzustellen. Doch offenbar ist Langemeyer nicht an einer Deeskalation gelegen. Er will seinen Kopf durch die Wand drücken.

Dafür spricht auch, dass nun die Angestellten der Stadtkasse Vorladungen kriegen, um als Beschuldigte angehört zu werden. Es heißt in den Briefen, sie seien ja wohl auch…

Im Streit um die Kündigungen von Mitarbeiterinnen in der Stadtkasse legt Dortmunds Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer nach. Zusätzlich zu den fristlosen Kündigungen wegen angeblicher Dienstvergehen jetzt die Stadt zwei neue Kündigungen hinterhergeschoben.  Diesmal geht es um außerordentliche Kündigungen aufgrund von sozialen Sondergründen. So eine Art Kündigung, weil die beiden Damen den Frieden im Haus stören.

Und wenn man so will stören die beiden den Frieden im Haus. Sie sind die Ursache für eine dramatische Demonstration in Dortmund, als 1500 Menschen vor dem Rathaus forderten, die beiden Angestellten wieder einzustellen. Doch offenbar ist Langemeyer nicht an einer Deeskalation gelegen. Er will seinen Kopf durch die Wand drücken.

Dafür spricht auch, dass nun die Angestellten der Stadtkasse Vorladungen kriegen, um als Beschuldigte angehört zu werden. Es heißt in den Briefen, sie seien ja wohl auch in unkorrekte Geschäft verwickelt gewesen und sollten nun Rede und Antwort stehen, ob es Anweisungen gab, unkorrekt zu handeln. Angeblich will die Stadtspitze so rausfinden, ob und wenn ja wer für die Sonderbehandlung des OB-Büros im Rathaus – und damit für den Skandal – verantwortlich war. Tatsächlich aber verstehen die Angestellten die EInladungen als Drohung. Nach dem Motto: "Halt die Klappe, sonst schmeißen wir auch Dich raus. Du warst ja wohl auch involviert."

Soweit wie ich gehört habe, wollen sich die Mitarbeiter wehren. Mal sehen wie.

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5 Kommentare zu “Comeback-Kid Langemeyer gibt nicht auf

  • #1
  • #2
    Rogge

    Das sind ganz miese Stasi-Methoden, die alle rechts-staatlichen Gesetze außer Kraft setzen. Ganz übel empfinde ich die “Ich-Schau-Weg-Haltung” der im Rat Dortmund vertretenden Parteien. Es sollte endlich eine parteiübergreifende Resolution gegen den OB und seine Handlanger ergehen. Der Schaden der der Gesamtverwaltung und damit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugeführt wurde ist jetzt schon irrreparabel. Der Skandal ist doch, dass verantwortliche Amtsleiter weiterhin geschützt werden. Wo bleiben denn die Konsequenzen im Amt des Oberbürgermeisters? Warumwird der Prüfberichtdes Frechnungsprüfungsamtes nicht veröffentlicht? Schande über Dortmund !!!

  • #3
    Arnold Voß

    Es ist nun mal sicherer auf einem toten Bären herumzutanzen als auf einem, der sich noch wehren kann. Bei diesen Tieren nimmt nämlich die Agressivität mit dem Grad ihrer Verletzung zu.

  • #4
    Arnold Voss

    Ach ja, was ich noch sagen wollte. Ich finde, dass Dortmund immer schon ein bisschen Ähnlichkeit mit Palermo hatte.

  • #5
    Rogge

    Warum interessiert sich denn mal nicht ein Journalist für diesen Reinhold Plätz? Was ist das für ein Typ, der immer wieder sich so für den OB stark macht und dabei andere SPD Leute angreift. In der Dortmunder Ausgabe der Westfälischen Rundschau stand am Samstag, dass er den Bezirksbürgermeister in Hombruch aus dem Amt kegeln möchte, da dieser ihm “zu weich und kollegial” sei. Da kommen ja tolle Zeiten auf die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Dortmund zu, wenn er Kollegialität nicht schätzt und verurteilt. Naja – seine Frau schätzt das ja auch nicht, denn sie war ja schließlich eine der Personen beim Gesundheitsamt, die geheime Dossiers über Kollegen angefertigt hat. Das sollte dann zunächst erst einmal nicht näher verfolgt werden, bis der OB mit dem zunehmenden öffentl. Druck kalte Füße bekam. Jetzt soll der Amtsleiter vom Personalamt ermitteln – gegen die Frau sich Nachfolgers und aktuellen Stellvertreters!! Das wird ja bestimmt harte Konsequenzen nach sich ziehen. Eine neue Serie könnte entstehen: “Kill Bill war gestern – jetzt kommen die Eheleute Plätz!” oder “Plätzens Amtsstubenmassaker”. Dieser Plätz ist schon eine merkwürde Type die vom Dortmunder Filz getragen sein soll. Angeblich stammt er aus einer kinderreichen Familie und damals war es wohl so, dass der OB (damals Günna Samtlebe) die patenschaft übernahm. Nach und nach diente sich der kleine Reinhold hoch und war irgendwann so weit auf dem Tablett, dass er den Wahlkampf von keinem geringerene als Gerd Langemeyer organisierte. Dafür war er dann schnell verwaltungsintern hochgestiegen, wechselte mehrmals und soll jetzt bald Chef des Personals werden. Der SPD sei Dank!!! Und immer wieder haut er sich todesmutig für den OB in die Bresche und sortiert die Gegner aus. Den Lohn fährt er dann später ein.

    Mensch Leute: Macht doch mal eine Serie über Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die durch den Filz getragen wurden. Da gibt es eine ganze Menge!!!

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