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Das Ende von Wüstilanti

Der Name von CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst ist mit schrillen Kampagnen verbunden. Eine davon ist der immer gleiche Angriff auf Kraftilanti, mit dem Wüst die Angst in NRW schüren will, dass die SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft wie Andrea Ypsilanti mit den Linken zusammen arbeiten könnte, sollte sie nur bei den kommenden Landtagswahlen im Mai gewinnen. Wüst hat das nie alleine getan. Er war in diesen Sachen der treue Erfüller einer Mission, die wohl auch aus der Staatskanzlei gesteuert wurde. Dies legen jedenfalls Emails nahe, die seit Monaten in Düsseldorf kursieren.  Doch jetzt stoppt NRW-Ministerpräsident Jürger Rüttgers (CDU) einen gemeinsamen Partei-Bettelbrief, den er mit Wüstilanti unterzeichnet hatte. Hach. Das Ende einer Beziehung scheint nahe.

In Düsseldorf distanzieren sich Politiker und Parteifreunde vom Lautsprecher von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Die Affäre um etliche tausend zuviel kassierte Euro Krankenkassenhilfen aus dem Etat des Landtages belasten die Karriere des 34-Jährigen, der rund 18.000 Euro von CDU und Landtag bezieht. Dazu kommen fröhlich eingenommene Sitzungsgelder als Ratsmitglied, obwohl Wüst nicht anwesend war. Und zum Schluss ein peinlicher Persilschen, den Landtagspräsidentin Regina van Dinther (CDU) auf Anfrage der CDU-Landtagsfraktion ausstellte.  Allein der Persilschein belastet das Ansehen der Politik dermaßen, dass er allein ausreichen müsste, Wüst in den Weihnachtsferien abzuservieren, wie es unter Rüttgers üblich zu sein scheint.

Ein letztes Indiz, dass diesen Schluss nahe legt, ist folgendes Detail, das aus dem wir-in-nrw-blog stammt. Und zwar hat offensichtlich die Staatskanzlei von Rüttgers einen Bettelbrief der CDU gestoppt, den Wüst und Rüttegrs gemeinsam unterzeichnet hatten.

Der Name von CDU-Generalsekretär Hendrik Wüst ist mit schrillen Kampagnen verbunden. Eine davon ist der immer gleiche Angriff auf Kraftilanti, mit dem Wüst die Angst in NRW schüren will, dass die SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft wie Andrea Ypsilanti mit den Linken zusammen arbeiten könnte, sollte sie nur bei den kommenden Landtagswahlen im Mai gewinnen. Wüst hat das nie alleine getan. Er war in diesen Sachen der treue Erfüller einer Mission, die wohl auch aus der Staatskanzlei gesteuert wurde. Dies legen jedenfalls Emails nahe, die seit Monaten in Düsseldorf kursieren.  Doch jetzt stoppt NRW-Ministerpräsident Jürger Rüttgers (CDU) einen gemeinsamen Partei-Bettelbrief, den er mit Wüstilanti unterzeichnet hatte. Hach. Das Ende einer engen Beziehung scheint nah.

In Düsseldorf distanzieren sich Politiker und Parteifreunde vom Lautsprecher von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Die Affäre um etliche tausend zuviel kassierte Euro Krankenkassenhilfen aus dem Etat des Landtages belasten die Karriere des 34-Jährigen, der rund 18.000 Euro von CDU und Landtag bezieht. Dazu kommen fröhlich eingenommene Sitzungsgelder als Ratsmitglied, obwohl Wüst nicht anwesend war. Und zum Schluss ein peinlicher Persilschen, den Landtagspräsidentin Regina van Dinther (CDU) auf Anfrage der CDU-Landtagsfraktion ausstellte.  Allein der Persilschein belastet das Ansehen der Politik dermaßen, dass er allein ausreichen müsste, Wüst in den Weihnachtsferien abzuservieren, wie es unter Rüttgers üblich zu sein scheint.

Ein letztes Indiz, das diesen Schluss nahe legt, ist folgendes Detail, das aus dem wir-in-nrw-blog stammt. Und zwar hat offensichtlich die Staatskanzlei von Rüttgers einen Bettelbrief der CDU gestoppt, den Wüst und Rüttegrs gemeinsam unterzeichnet hatten. In dem Bettelbrief hatten Wüst und Rüttgers um Geld für die politischen Auseinandersetzungen mit der SPD bitten wollen.

Dass Rüttgers nun lieber den Brief stoppt, als gemeinsam mit seinem Sekretär unter dem Papier zu stehen, könnte man als Zeichen dafür deuten, dass Wüst abgesägt wird. Nur so macht die Nummer Sinn. Wie sähe das auch aus, wenn der bald geschasste Generalsekretär den wichtigsten Bettelbrief der CDU noch unterzeichnet hätte? Genau, schlecht. Vor allem, weil Wüst wegen Schnorrerei unter Beschuss steht. Da wartet man lieber ein paar Tage, entlässt den schwarzen Peter und sucht sich einen neuen Unterzeichner.

Naja, Wüst selbst ist nach wie vor abgetaucht. Im Landtag macht man bereits Witze über den Ex-Auf- und Neu-Absteiger. Der Mann ist politisch am Ende. Kaum einer nimmt ihn noch ernst. Er kann eigentlich nur noch zurücktreten.

Ich hoffe, er übersteht das sich abzeichnende Karriereende bei der CDU persönlich unbeschadet. Das Leben geht immer weiter. Selbst Fritze Merz (CDU) hat das damals geschafft. Politik ist nicht das wichtigste, auch wenn es lange so schien. Ich wünsche Wüst an dieser Stelle jedenfalls aus ganzem Herzen ein fröhliches Fest. Kopf hoch.

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5 Kommentare zu “Das Ende von Wüstilanti

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  • #2
    Angelika

    „CDU-General Wüst wütet“ (taz.de, 09.12.2009, siehe link unten)

    http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/cdu-general-wuest-wuetet/

  • #3
    Nobby

    David Schraven

    Als Mitarbeiter der Partei erhält er zu seinem monatlichen Gehalt von 8.000 Euro
    (Quelle TAZ)

  • #4
    Admiral Nelson

    Nach der gestrigen Radiomeldung in WDR 5 sind Mitarbeiterinnen der CDU von Herrn Wüst mit der lächerlichen Begründung gekündigt worden, dass die in Rede stehenden Mitarbeiterinnen anderen CDU Kolleginnen dazu gratuliert haben, dass deren Zeitverträge in unbefritstete Arbeitsverhätltnisse umgewendelt worden sind. Dies hätte dazu geführt, dass der Betriebsfrieden gestört worden sei.

    Diese absurden und degoutanten Kündigungen sollen dazu dienen, angebliche „Lecks“ in der NRW zu schließen.

    Ich habe ja schon viele primitive Personen in meinem Berufsleben kennengelernt, aber dieses Verhalten von Herrn Wüst und der CDU ist über die Maßen skandalös.

    Die CDU NRW hat wohl so ziemlich alle moralischen Bedenken über Bord geworfen, um wieder Fahrt für den Wahlkampf aufnehmen zu können. Koste es was es wolle.

    Die Affäre um Herrn Wüst, Herrn Rüttgers, mit seiner aus der Staatskanzlei initiierten illegalen Überwachungskampange gegen Frau Kraft, seinen rassistischen Entfgleisungen gegen Rumänen, Herrn Uhlenberg und sein Knecht Dr. Schink mit kriminellen Methoden einen unbescholtenen Abteilungsleiter in Untersuchungshaft zu nehmen, ist eine Kette von rechtsstaatlichen Verstößen, die einfach nur abstoßend ist.

    Ich hoffe, dass im Mai 2010 diese Ansammlung von Unfähigen endlich dahin geschickt werden, wo sie ihr eigentliches Zuhause haben, nämlich in der politischen Wüste.

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