Das Pech hat beim BVB seit Jahren einen Namen: Patrick Owomoyela

Er hat das Verletzungspech 'gepachtet': Patrick Owomoyela Quelle: Wikipedia: Foto: Kroelleboelle Lizenz: cc
Er hat das Verletzungspech schon seit Jahren ‚gepachtet‘: Patrick Owomoyela Quelle: Wikipedia: Foto: Kroelleboelle Lizenz: cc

Wenn für den BVB am Wochenende das Spitzenspiel gegen die Werkself von Bayer 04 Leverkusen ansteht, dann reden aktuell viele Fans über das mögliche Bruderduell der Bender-Zwillinge, oder darüber ab wann Dortmund-Rückkehrer Nuri Sahin denn diesmal zu Spielminuten kommen wird.

Das sind die Themen, die aktuell den BVB-Fan beschäftigen.

Schon fast in Vergessenheit geraten ist dabei ein Spieler, welcher es wahrlich nicht verdient hat vergessen zu werden.

Denn mit ihm fehlt dem Profikader der Dortmunder, seit gefühlten Ewigkeiten, vielleicht eine der sympathischten Persönlichkeiten im Verein.

Sein Problem: Er ist so gut wie ständig verletzt in den letzten Jahren. Sein Name: Patrick Owomoyela.

Seit der inzwischen auch schon 33-jährige Defensivspezialist und (Ex-)Nationalspieler das Trikot des BVB trägt, verfolgt ihn eine quasi endlose Pechsträhne. Eine Verletzung jagt die Nächste.

Kramt man in seinem Gedächtnis, dann tauchen dort inzwischen fast nur noch Bilder vor dem inneren Auge auf, auf denen der gebürtige Hamburger auf Krücken und in Zivil unterwegs ist.

Das letzte große Highlight auf dem Fußballplatz, an das ich persönlich mich erinnern kann, das ist Owomoyela‘s Treffer beim 2:0 Auswärtssieg (in Unterzahl) der letzten Saison in Bremen (Oktober 2011). Ausgerechnet ein Tor in Bremen, bei dem Club, wo der Verteidiger in seiner Zeit vor der Verpflichtung durch den BVB aktiv war. Ich erinnere mich noch gut an die große Freude an diesem Abend. ‚Owo‘ strahlte unglaublich bei den anschließenden Interviews.

Beim jüngsten Kräftemessen an der Weser (BVB-Fans erinnern sich sicher gerne an das glanzvolle 5:0 zum Rückrundenauftakt im Januar 2013) war der Verteidiger mal wieder gar nicht mit im Kader.

Seine im Oktober 2012 erneut aufgebrochene Verletzung in der linken Wade zwang ihn abermals zu einer mehrmonatigen Pause.

Und obwohl sein Vertrag beim BVB nach nur 11 Saisoneinsätzen 2011/2012 für die aktuell laufende Saison vom Verein noch einmal verlängert wurde, erscheint es derzeit fast schon mehr als fraglich, ob noch allzu viele Spiele im Dress des aktuellen Deutschen Meisters hinzukommen werden.

Die Vereinsverantwortlichen werden die Kaderplanungen für 2013/2014 vorantreiben müssen. Und ob darin noch der Spieler Owomoyela eine Rolle spielen wird bzw. kann, das erscheint mir derzeit doch arg zweifelhaft.

Und das ist wirklich sehr, sehr schade. Denn würde die aktive Zeit des 33-jährigen bei der Borussia im kommenden Sommer nach fünf Jahren tatsächlich enden, dann verlöre der Kader des BVB mit ihm einen seiner wohl größten, eher stillen Sympathieträger.

Aber, und das ist wirklich bewundernswert, dass sich Patrick bei all den gesundheitlichen Rückschlägen der letzten Jahre seine stets positive Grundhaltung und fast immer auch noch seine ausgesprochen gute Laune (zumindest äußerlich) erhalten konnte, das macht ihn für den Kader einer jeden Mannschaft, aus meiner Sicht, zu einem echten Gewinn!

Drücken wir BVB-Anhänger, bei all der berechtigten Begeisterung über die Geschehnisse mit Tagesaktualität, auch dem langzeitverletzten Patrick Owomoyela weiterhin kräftig die Daumen, dass er doch noch möglichst rasch zu einigen Einsätzen in der Bundesliga für den BVB kommen kann!

Er hätte es mehr als verdient!

 

Dir gefällt vielleicht auch:

2 Kommentare

  1. #1 | Ein spannender Tag für den Lokaljournalismus sagt am 1. Februar 2013 um 16:58 Uhr

    […] um die Folgen des Steag-Kaufs durch die Stadtwerke, den Wohnungsmangel und die Verletzungsserie von BVB-Verteidiger Patrick Owomoyla. Letzteres ist dann noch der schwächste der Artikel, hier könnten die Barone sicher noch […]

  2. #2 | Robin Patzwaldt sagt am 9. Mai 2013 um 11:23 Uhr

    Das passt wieder mal:

    https://www.bvb.de/?%87%ECZ%1B%E7%F4%9C%5Ck%E2%82%94

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Werbung