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Der Ruhrpilot

Michael Grosckek Foto: Land NRW / R. Sondermann


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7 Kommentare zu “Der Ruhrpilot

  • #1
    Lusru

    Herrn Groscheks innerparteiliche Demokratie:
    Frage des WDR: Sie haben nach der letzten Wahl selber eine Umfrage unter Ihren Mitgliedern gestartet, in der sich über 90% gegen eine neue GroKo ausgesprochen haben, bitte was hat sich seit dieser Umfrage verändert, dass Sie nun für die GroKo argumentieren?
    Groschek:
    Es ist eine gewisse Zeit (einige Wochen) ins Land gegangen und
    >die JAMAIKA hat versagt ….<
    Was für ein überzeugendes Argument an seine Genossen, doch wohl weniger für GroKo als für Sorge vor Neuwahlen mit Quittung vor allem für solche Argumente …
    >die JAMAIKA hat versagt ….<
    DAS ist die SPD-sinnstiftende "sozialdemokratisch sondierte" Begründung des NRW-SPD-Vorsitzenden Groschek für eine neue Groko, die er als "wesentliche Verbesserung für den Mittelstand, für die "arbeitende Bevölkerung" bezeichnet.

    Oh jeh, oh jeh, arme SPD

  • #2
    Lusru

    Hier die Quelle:
    https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-studiogast-michael-groschek-landesvorsitzender-der-spd-in-nrw-100.html

    ab Zähler 00:09.24

  • #3
    Lusru

    Wenn Genosse Groschek sich von Martin Schulz einlullen lassen hat mit dessen Argument, die SPD hätte "eine moralische Pflicht, in Koalitionsverhandlungen mit der Union einzusteigen, um die Republik irgendwie besser zu machen …", so sei ihm auf den Weg gegeben für die Antwort an Martin Schulz&Co:
    Die SPD hat nur eine einzige "moralische Pflicht", gemäss ihrer Statuten ihr Selbstverständnis, ihre Identität als Sozialdemokratie, zu stärken, um auf DIESEM Weg Erfolg zu verursachen, alles andere ist zwielichtige Zweckorientierung auf den geeigneten Klebstoff zur Befestigung bestimmter Sitzpolster und daran klebenden persönlich geschaffenen Einflussnahmemöglichkeiten solcher Funktionäre, die inzwischen etwas SPD-vergessen dahinwurschteln oder das sogar missbrauchen, um Partei zu benutzen.
    Soll doch mal jemand offenlegen, wie mit dieser GroKo jetzt "Deutschland" wohl (sozialdemokratisch) "besser" werden könnte – was für eine inhaltslose Verwässerung der Lage.

  • #4
    Lusru

    Bleibt:
    Martin Schulz&GroKo-Fans versuchen mit allen Varianten der Unterlaufung von innerparteilicher DEmokratie, sich durchzusetzen:
    "Der Parteivorsitzende Martin Schulz betonte, die SPD habe bei den Sondierungen mit der Union mehr herausgeholt, als er erwartet habe. Die Partei müsse ihr Erfolge selbstbewusster herausstellen und "mit Stolz" dazu stehen, sagte er am Dienstagabend in Düsseldorf.
    Dort hatte er mit mehr als 65 Delegierten diskutiert, die am Wochenende zum Bundesparteitag in Bonn fahren. "
    Diese Verfahrensweise soll bekannt sein als "Teile und herrsche", potentialle Andersdenkende auch in der Masse von der Diskussion ausschliessen, um das Bild der Lage zu "drehen".
    Was sagen Sie dazu, Herr Groschek, DAMIT watren Sie einverstanden ….

  • #5
    Lusru

    Herr Groschek will nicht auf Fragen antworten.
    Was sollte er auch sagen?
    Es liegt alles auf der Hand:
    Meine liebste SPD ist die vermerkelte Schulz-GroKo

  • #6
    Lusru

    Nun ist es soweit:
    Vor über einem Jahr schrieb ich in einem blog zur Anheuerung von Martin Schulz
    "Wollen wir hoffen, dass er nicht wie Obama als blendender Redner kommt (mit gröblichster Einmischung der deutschen Bundeskanzlerin in einen ausländischen Wahlkampf durch Massendemo an der Siegessäule …) und als redender Blender geht" –
    und was ist passiert?
    Eben genau das: Martin Schulz weicht als Blender …
    Was von vornherein ersichtlich war für jeden, der GENAU hinschaute.

    Nur:
    Genau schaute keiner hin, jedenfalls keiner von denen, die Martin Schulz so leidenschaftlich hoffierten und den Mitgliedern schmackhaft machten.
    Nun reden sich alle auf die "Fehler von Martin Schulz" heraus, obwohl z.B. ich bereits vor einem Jahr auf das einzige Ziel des Martin Schulz verwies: "Vereinigte Staaten von Europa mit Martin dem Grossen als Aussenminister und Partner der "grossen EU-Macher".
    Nein, der Mann ist nicht schuld an der miserablen Lage der SPD, bei allem Blödsinn, den er sich und anderen antat, es sind diese schuld, die nicht erkannt haben, dass Martin Schulz das nicht kann, weder SPD noch GroKo noch EU und ihn benutzten in der Hoffnung den Inneren Zustand dieser Parteiführung zu überlagern.
    Und genau diese SPD-Fürsten, die das zu verantworten haben, immer wieder den unbrauchbaren Martin verlobten mit der Macht, genau dieser Kreis (eigentlich dadurch selber unfähig) will soll nun aus ihrem inneren Zirkel erneut einen neuen SPD-Chef erfinden, möglichst fix, damit nicht etwa parteidemokratische Aktionen dazwischen kommen können – was ist denn das?

    Die drängend klärende Rolle des Gen. Groschek zur Beendigung des Schmierentheaters in allen Ehren, aber es sieht so aus, als ob er damit noch nicht fertig ist, als ob noch viel aufzuwischen ist, für einen Neuanfang" – wenn es ein solcher und nicht nur neuer Zeitverlust werden soll.

    Nein, nicht der Martin ist schuld, sondern die, die ihn zur Macht schoben, nicht erkennend, dass dieser Mann das nicht kann – obwohl massenhaft auch in den eigenen "Fürsten"-Reihen darauf hingewiesen wurde, sie sollten überlegen, was die Mitglieder nunmehr von ihrem Handeln noch halten können …

  • #7
    Lusru

    Nun läuft die Sanduhr, und wer hinhört, hört sie sogar ticken …
    SPD-Eliten schwärmen aus, um ihre Pöstchen durch Sieg für GroKo zu sichern, mit der tollen politischen Linie "Wenn keine Groko sei das das Ende der SPD, da sie evtl. folgende Neuwahlen nicht übersteht, zumal SPD für ein starkes EUROPA nur in der GRoKo wirken kann, und das sei erforderlich, um den Globalisierungsunbilden und der Gefahr des Nationalismus im Inneren wie nach aussen zu begegnen".
    So auch Thomas Oppermann in der "Münchener Runde", in der er mit grosskoalitionärem Gestus leicht stammelnd sein Konzept dazu vortragen wollte.
    Leider machte er dabei allen Zuschauern klar, dass er, als einere der führenden Dauerfunktionäre der SPD, den Unterschied zwischen "national" und "nationalistisch" weder kennt noch in seinen Vorstellungen differenzieren kann, was dann wohl auch auf den nationalen (!) Teil der europäischen Sozialdemokratie zutreffen müsste.
    Wer die Verzerrungen des Nationalismus in linkischer Weise auf das Nationale überschwappen lässt, auch noch bewusst das unterstreicht in durch wiederholte Gleichsetzung, hat wohl irgendetwas im Lernvorgang verpeilt.
    So warnte Oppermann vor den Unbilden der Globalisierung ohne auch nur annähernd hinzuweisen, dass diese laut Henry Kissinger nichts anderes bedeutet als "Amerikanisierung".
    Und wer diese Globalisierung als "Amerikanisierung", genauer als amerikanischen Exzeptionismus, nicht will und nationale (nicht nationalistische!) eigene Interessen statt der amerikanischen bevorzugt, der ist dann ein Nationalist (in dem Verständnis von Oppermann)?
    Und wer das dann als EU-Nationalismus betreibt, ist kein Nationalist?
    Wieder hat ein "gestandener" GroKo-SPD-ler gezeigt, wie wenig er aus den vergangenen GroKos gelernt hat, wie sehr der Niedergang der SPD nun sogar zugunsten dieses deutschen Exceptionalismus gegen Globalisierung in Kauf genommen werden soll, auch wenn die Sozialdemokratie samt Demokratie damit beschädigt wird.
    Und was meint Genosse Groschek zu solchen politisch unausgegorenen GroKo-zugewandten Halbheiten?
    Wie schon gesagt:
    Nun läuft die Sanduhr, und wer hinhört, hört sie sogar ticken, auf den Stimmzetteln …

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