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Deutsche Umwelthilfe – Die grüne AfD

Autohasser im Machtrausch: Umwelthilfe-Chef Jürgen Resch Foto: Steffen Holzmann/Umwelthilfe Lizenz: Copyright

Der Fahrer eines Berliner SUVs erleidet wohl einen epileptischen Anfall, ganz sicher geklärt ist das noch nicht, und verliert die Kontrolle über sein Fahrzeug. Vier Menschen sterben. Ein tragischer Unfall. Die Deutsche Umwelthilfe erkennt aber in den vier Toten eine Chance und instrumentalisiert sie wie die AfD jedes Verbrechen eines Flüchtlings:

Wäre da kein SUV gewesen, die Menschen würden noch leben – dieselbe Logik wie bei der AfD: Wäre der Täter nicht in Deutschland, hätte es kein Verbrechen gegeben.

Und weil die Deutsche Umwelthilfe natürlich sehr deutsch ist, geht es in der AfD-Logik weiter. Denn die SUVs sind Ausländer, wer sie boykottiert, stützt die deutsche Wirtschaft:

Das Argument ist natürlich Unsinn und nicht weit weg entfernt von Trumps wirtschaftlicher Isolationspolitik. Alle Autos sind  internationale Produkte, in denen Komponenten aus den verschiedenste Ländern verbaut werden. Und ein Exportland wie Deutschland tut gut daran, sich nicht abzuschotten – denn eine solche Politik würde sich schnell rächen, wenn andere ihr folgen wollten. Aber Rechtspopulisten und Ökofanatikern kann man so etwas nicht erklären, sie wollen es nicht hören, vielleicht sind sie auch zu dumm, es zu verstehen.

SUVs sind die Kombis unserer Zeit, keine Panzer, sondern Autos, gefahren von Alte und Frauen, die ein hohes Sicherheitsbedürfnis haben. Man kann in sie bequem ein- und aussteigen und hat im Verkehr einen guten Überblick.

DPA sagt Unfallforscher Siegfried Brockmann: „Man kann nicht einfach sagen: SUV ist grundsätzlich gefährlicher als ein Polo oder als ein Smart“. Alles über 50 Stundenkilometer sei nun einmal gefährlich. In der taz kann man lesen, das ein kleines Auto sogar gefährlicher sei als ein großes: „Je kleiner ein Fahrzeug ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ich mit dem Kopf oder dem Oberkörper gegen den Scheibenrahmen stoße.“

Aber Logik interessiert die Umwelthilfe so wenig wie die AfD: Mit Hetze erhalten beide die Aufmerksamkeit die sie brauchen – die einen für Spenden, die anderen für Wähler. Im Hass-Geschäft sind sie beide.

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50 Kommentare zu “Deutsche Umwelthilfe – Die grüne AfD

  • #1
    ke

    SUV sind natürlich Platzfresser, sie verbrauchen mehr als ein Auto dieser Größe verbrauchen müsste, und sie sind zu schwer. Also ein ökologisches Desaster, das die Klimaretter aus Deutschland aber sehr gerne kaufen. Also Ablasshandel wählt man dann grüne Parteien …

    Zur Umwelthilfe fällt mir nichts mehr ein. Das ist einfach nur schäbig und niveaulos, hier Verkehrsopfer für die eigene Ideologie und den eigenen Geldbeutel zu instrumentalisieren. Dass dann noch öffentliche Gelder fließen wird mir ein Rätsel bleiben.

    Es ist auch nicht nachvollziehbar, dass Gerichte immer wieder den Argumentationen folgen, auch wenn sie häufig noch so sinnfrei sind.

    Es ist gut, hier immer wieder diesen Populismus und auch den pseudo-grünen Lobbyismus zu outen. Mit irgendwas Öko oder "fürs Klima" lässt sich aktuell gut Geld verdienen.
    Aber die Lobbyistenpartei bleibt natürlich die FDP.

  • #2
    James Nadolny

    Lieber KE,
    ein BMW X1 (uuuuuh… SUV) ist nicht länger als ein VW Golf und verbraucht ungefähr gleich (Kann hier jetzt nicht alle Varianten vergleichen) Sie machen hier mglw aus Versehen den gleichen Fehler den die DUH mit Vorsatz begeht.

    JN

  • #3
    Scholli

    "Alle Autos sind internationale Produkte, in denen Komponenten aus den verschiedenste Ländern verbaut werden."

    Warum spricht der Autor dann von einem "Berliner SUV"? Zumal der aus Stuttgart-Zuffenhausen kam. Also SUV mit Migrationshintergrund.

  • #4
    thomas weigle

    Auch wenn die DUH hier weit über das Ziel hinausgeschossen hat, ist die grundsätzliche Kritik am Klima-Killer und Platzräuber SUV berechtigt. Die DUH mit den Armseligen zu vergleichen ist einfach grober Unfug, hier aber nicht weiter überraschend.

  • #5
    FrankN.Stein

    Sonst geht’s aber noch? Wer gegen Autos Stellung bezieht ist ein Nazi?
    Es bleibt dabei – Autos sind der blinde Fleck der Deutschen sowie Waffen für die Amerikaner. Jeder Versuch eine sachliche Diskussion über Kontrollen und Einschränken zu führen die Menschenleben retten könnten, wird völlig emotional abgeblockt und da keine sinnvollen Argumente kommen außer "erhöhtes Sicherheitsbedürfnis" von Fahrern, das auf Kosten aller anderen geht, oder "alles über 50kmh ist gefährlich" wobei es reine Physik ist dass ein 2,5 Tonnen SUV mit 50 gefährlicher ist als ein 1 Tonnen Kleinwagen (von allen Argumenten die nichts mit der Sicherheit zu tun haben sondern mit Benzin- und Platzverbrauch ganz zu schweigen) muss die Nazikeule her um die Diskussion zu beenden.

  • #6
    Bernd Blumberg

    Grundsätzlich absolut richtig, man müßte dann ja auch konsequenterweise nach dem schrecklichen Vorfall in Frankfurt die Abschaffung aller Züge fordern.

    Der Vergleich:
    Wäre der Täter nicht in Deutschland, hätte es kein Verbrechen gegeben.
    gefällt mir trotzdem nicht !

    Weder der Lokführer in Frankfurt noch der SUV-Fahrer haben vorsätzlich gehandelt,
    die Straftäter schon !

  • #7
    ke

    @2 James Nadolny
    Nach einer kurzen Recherche wiegt der BMW X1 mind. ca. 1,5 Tonnen. F = m*a und dann gibt es noch den Luftwiderstand, der bei hohen Autos auch negative Auswirkungen hat.
    In dem folgenden Test hat der X1 ca. 10 Liter geschluckt.
    https://www.autobild.de/artikel/bmw-x1-100.000-kilometer-dauertest-14249251.html
    Der Preis des Wagens lag bei über 50.000 EUR.

    Ich bleibe bei meinen Aussagen. Mein erstes Auto Ende der 80 er Jahre hat im Schnitt 7 Liter Benzin geschluckt. Der Fortschritt geht komplett in mehr Gewicht, Sicherheit, Leistung unter.
    Dennoch kommt man nicht schneller ins Ziel. Dass extrem teure Autos auch Spritspartechniken nutzen, ist klar. Dafür bezahlt man und verbraucht bei der Herstellung Ressourcen.

    Der VW Golf wächst ja auch von Jahr zu Jahr. Ist aber in der kleineren Variante knapp 20 cm kürzer als der X1.

  • #8
    Micha

    In Berlin brennen immer wieder Autos wo besonders SUV und größere Pkw im Blick stehen . Die Grünen und die DUH verstärken mit jeden Vorfall die Hetze gegen diese Pkw,s . Die Umwelthilfe hat somit seit langem die Gemeinnützigkeit verloren . Die Politik fördert aber diesen Verein weiter und sieht zu wie ein kleiner Abmahnverein aus Profitgier Menschen gegeneinander ausspielt .

  • #9
  • #10
    AntiAndi

    Einige Anmerkungen:
    Falsch ist im Artikel, die Behauptung, der Fahrer des SUV habe einen epileptischen Anfall erlitten. Nach allen Quellen liegen dazu noch keine gesicherten Erkenntnisse vor, es sei denn die Ruhrbarone hätten da ganz spezielle Quellen.
    Sichwer ist nur, dass der SUV mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.
    Zu untersuchen bliebe, inwiefern die Schwere des Unfallausgangs mit der Tatsache zusammenhängt, dass ein SUV beteiligt war. Nicht unwahrscheinlich ist, dass der Bordstein und der Laternenmast ein nicht so schweres und nicht so hoch liegendes Auto stärker abgebremst hätte.
    Zu der von ke geäußerten und hier öfter verbreiteten These, SUV-Fahrer würden die Grünen wählen um ihr Gewissen zu entlasten: Ist diese Relation zwischen Autotyp und Wahlverhalten belegbar, ober beruht sie nur darauf, dass irgendjemand schon mal einen geparkten SUV vor einem Bioladen gesehen hat?
    Dass SUVs grundsätzlich das Risiko bergen, wegen des höheren Sicherheitsgefühl der Fahrer mit weniger Rücksicht gefahren zu werden, ist jedoch in etlichen Studien belegt. Zudem stellen in der Stadt Bodenwellen, die Autofahrer dazu bringen sollen, Tempo-30-Zonen zu beachten, für SUVs keine Behinderung dar, was zu einem deutlichen Hang zu überhöhter Geschwindigkeit führt.
    Noch einmal zu ke: Sie schreiben, es sei nicht nachvollziehbar, dass Gerichte den Argumentationen der DUH folgen. Das ist allerdings ein merkwürdiges Verständnis von Justiz. Wenn die Justiz einer Argumentation folgt, so doch meist, weil diese Argumentation mit den Gesetzen in Einklang steht. Es mag da vereinzelte Ausnahmen geben. Die Klageerfolge der DUH sind mit solchen Ausnahmen allerdings nicht zu erklären.

  • #11
    Peter Maag

    Leute wie Herr Resch sind mit der AFD nicht zu vergleichen. Die AFD ist keine Partei die alles verbieten will wie Herr Resch. Das ist einer, dem es scheiß egal ist wie viel Arbeitsplätze er mit seinen Forderungen auf Spiel setzt. Es ist schade, dass es niemand gibt wo dem und seiner Organisation Mal die Grenzen aufzeigt. Ich hoffe Herr Resch Sie machen noch halt bevor Sie Deutschland mit den Grünen in den Abgrund führen.

  • #12
    thomas weigle

    #11 Der Vergleich afd/DUH ist selten dämlich, denn im Gegensatz zu den armseligen für deutschland will die DUH keine Menschen verbieten. Diesen feinen Unterschied kann ein grobgerastertes afdhirn offensichtlich nicht wahrnehmen. Ist keine Überraschung.

  • #13
    alltag

    @#3 Scholli
    "Warum spricht der Autor dann von einem "Berliner SUV"? Zumal der aus Stuttgart-Zuffenhausen kam. Also SUV mit Migrationshintergrund."

    Porsche baut die SUV in Leipzig. "Ossis" also. Es ist also alles noch viel schlimmer…
    https://www.porsche-leipzig.com/produktion/werk-leipzig-ueberblick/

    Alle Autoklassen sind in den letzten 20 Jahren in die Breite gegangen. Wesentlicher Grund: verschärfte Vorschriften beim Seitenaufprallschutz.
    https://www.euroncap.com/de/fahrzeugsicherheit/die-bedeutung-der-bewertungen/insassenschutz-fuer-erwachsene/seitenaufprall/

    @#5 FrankN.Stein
    " […] wobei es reine Physik ist dass ein 2,5 Tonnen SUV mit 50 gefährlicher ist als ein 1 Tonnen Kleinwagen […] "

    Es kommt bei Fußgängerunfällen mit Stadtgeschwindigkeit wie im vorliegenden Fall nicht auf das Gewicht des Autos an. Physik im bewegten Bild für Ungläubige.
    VW Golf trifft Fußgänger mit 40 km/h: https://www.youtube.com/watch?v=eM1JF9aqxiE
    Opel Corsa trifft Fußgänger mit 50 km/h: https://www.youtube.com/watch?v=jp21Du0G4Ss

  • #14
    Vogel

    Ihr schreibt nur dumme Sachen und ohne zu überlegen.
    Ich bin Landwirt und wohne und arbeite auf dem Land wo kein Busse oder der Gleichen fährt.
    Im Winter gehe ich Arbeiten zu Zeiten wo noch kein Winterdienst gefahren ist.
    ALSO brauche ich ein Auto was mir hilft (SUV).
    Natürlich nehme ich das Auto auch zum Einkaufen oder so, da ich mir kein zweites für die Stadt kaufen möchte.
    Ich bin deswegen kein schlechter Mensch und finde diese Kommentare beleidigend.
    Es können und wollen nicht alle Menschen in der Stadt wohnen wo sie alles zu Fuß erledigen können.
    Heiko

  • #15
    AntiSUV

    Was mich an Suv’s stört ist das schizophrene:wir müssen was für die Umwelt tun,und sich dann die SUV schônrechnen: Ein 2,2tonnen Audi Q7 3l TDI ist nach NEFZ Verbrauchsangabe mit 5,7l Diesel angegeben,genauso wie mein noch 1,5tonnen Skoda Octavia 2l tdi,den Octavia Fahrt man zwischen 5,6-7,7l,den Audi AG zwischen 8,5-11l Diesel.Gleicher Verbrauch bei 700kg Mehrgewicht und 1l mehr Hubraum und Allradverlusten und großer Stirnfläche.Dt.premiumhersteller können also die Physik überlisten?.übrigens ein Tiguan braucht mit dem gleichen 125kw Motor des Octavia gute 7,5-8,5 l und ist 20km/h langsamer im Topspeed,er beschleunigt auch langsamer.
    Da mir diese ökolobby nun ein Softwarezwangsupdate des euro 5diesels verordnet hat,hab ich bei 15tkm im Jahr,speziell im Winter Ölverdünnung durch Diesel.Wegen der dauernden SUV lügerei,und den drängenden Vertretern der Autoklasse ,ist der nächste wagen ein 450ps Ami mit V8 und 290km/h.sollten die dt.suv’s in der Leistung mitziehen,gibt es einen Turbobausatz auf den V8 ,dann gute 1000ps+möglich.

  • #16
    Jens Gründer

    Also wer jetzt die AfD in diese Geschichte mit reinzieht, ist selbst ein Hetzer wie er im Buche steht!…nur mal so. Schönen Tag noch.

  • #17
    abraxasrgb

    Das hat die AfD nicht verdient #scnr
    Aber mal im Ernst, wer in der Mittelstufe in Physik aufgepasst hat, der weiß, das sich die kinetische Energie nur linear mit der Masse und quadratisch mit der Geschwindigkeit erhöht (nein, liebe Baumschmuser, quadratisch ist nicht doppelt …).
    Manchmal wünscht sich nicht nur MINT Ausbildung, sondern „Mind“.
    Aber der PR-Coup ist gelungen … alle sprechen und schreiben über die Öko-Faschos.
    Jetzt sind wir schon so weit, öffentlich über falsche Autos zu sprechen … soll doch jeder das Fahrzeug fahren, das er mag.

  • #18
    Klaus Lohmann

    Das einzige, was mich in dieser Schlammschlacht wirklich zufrieden macht, ist die Tatsache, dass zukünftige Generationen sich sehr schnell immer weniger bis gar nicht mehr für "des Teutschen liebstes Kind" interessieren und mitleidig bis verständnislos auf diesen gegenseitigen Hirnfick zurückschauen werden.

  • #19
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Klaus Lohmann: Sie werden es sich vor allem nicht vorstellen könne, dass es mal soviel Wohlstand gab, dass sich Menschen Autos leisten konnten. Wird bald ärmer werden in diesem Land.

  • #20
    Holger Seidel

    Die Mittel mit denen diese "Umwelthilfe" arbeitet kann man übrigens unter getbadnews.de gut ausprobieren. Ist sehr lehrreich und entlarvt solche Vereine als das, was sie wirklich sind…
    Unabhängig davon, ob SUVs sinnvoll sind oder nicht, kommt es mir ziemlich krank vor, an einem schlimmen Unfall, ausgelöst wahrscheinlich durch einen epileptischen Anfall, festmachen zu wollen, dass das Auto "böse", ja "teuflisch " war. Aber wenn man sich natürlich gerade auf einem Kreuzzug gegen die Automobilindustrie UND die individuelle Mobilität befindet…

  • #21
    Gerd

    Die grüne AfD sind immer noch die Grünen und die Ruhrbarone müssen wegen ihrer AfD Fixierung mal auf die Couch. … Ehrlich, die AfD ist Symptom, nicht Ursache.

  • #22
    AntiSUV

    @abraxasrgb:Es darf Dank EUKommission und Lobbyismus nicht mehr jeder fahren was er will.
    Dank des so eingeführten Flottenverbrauchs und der gewichtsbezogenen Euro6 Norm
    (je schwerer desto mehr CO2 darf ausgestoßenen werden) sind Autos wie der Audi A3 3,2l V6 oder der Golf R32 6zyl.verschwunden.Die einzigenAuto was z.b. bei VW mehr als 4zylinder hat,isder Touareg, und der Pickup Amarok.Porsche wollte den 911er schon mit 4zylinderturbo anbieten,damit der Cayenne weiter dicke Motoren haben darf.Da sich mit den fetten Karren hält Fette gewinne machen lassen: es ist einfach in einen großen Motorraum einen großen Motor zu bauen,bei Sportkasten oder sportlichen kompakten ist viel mehr darauf zu achten,dass die Aggregate erreichbar sind und nichts zugebaut wird,damit die Reparatur ohne Motorausbau möglich ist.das ist High Tech,nicht dickes Auto,dicker Motor.Ich persönlich würde Niemals einen SUV kaufen,denn ich setze auf Wirkungsgrad,d.h.welche Fahrleistung bekomme ich bei welcher Leistung.
    Daher fand ich es schade das Loremo pleite ging,die 85ps Version lief 220km/h bei 10sec auf 100.Das sind Werte eines 150ps Passat.

  • #23
    Klaus Lohmann

    @Stefan Laurin: Man kann sich heute auch kaum vorstellen, dass man damals Schallplatten (ja, die echten) und Schallplattenspieler besessen hat, die man unterwegs nicht benutzen konnte, so outdated sind solche Ex-"Wohlstandsprodukte" heute. "Heim-Solarien", Asbest oder Kohleöfen sind genauso spinnerte "Visionen".

    "Wohlstand" heißt in Zukunft körperliche Unversehrtheit, sinnstiftende Beschäftigung und freie Wohnungswahl. Individualverkehr stirbt zwangsläufig aus, auch wenn die ewig Gestrigen sich dran festklammern wie an die eigene Nabelschnur.

  • #24
    paule t.

    Unglaubliche Hetze der DUH. SUVs müssen natürlich genauso vor pauschalisierender Diskriminierung geschützt werden wie Flüchtlinge.

  • #25
    thomas weigle

    Dass der mobile Verkehr Jahr für Jahr Tausende Tote, von den vielen (Schwer)Verletzten nicht zu reden, fordert: Was schert`s die Befürworter der freien Fahrt für freie Bürger. Der Berliner Unfall taugt sicher nicht zu einem angeblichen Kreuzzug, dass aber Laurin und Co so nonchalant über die vielen Toten und Verletzten, die ihr heiß geliebter Individualverkehr Jahr für Jahr fordert, hinweggehen, weil ihnen ihre persönliche Mobilität über alles geht, lässt tief blicken.

  • #26
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @thomas weigle: Die Zahl der Toten sinkt aber rapide. Der Verkehr wird immer sicherer. Übrigens trotz SUVs und deutlich mehr Autos.

  • #27
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Klaus Lohmann: Nein, eine "grüne Zukunft", die es nicht geben wird, weil die Menschen die Spinnereien nicht mitmachen werden, bedeutet schlicht Armut und Knappheit. Es würde wieder wie "gestern" werden, wie die Zeit vor der Industrialisierung. Dass es automatisierte Fahrzeuge geben wird und der Privat-PKW selten wird kann schon sein. Aber Menschen werden die Freiheit des individuellen Reisens nicht aufgeben. Alle kollektivistischen Träume werden über kurz oder lang scheitern.

  • #28
    Michael Lucas

    RUHRBARONE… Ihr müsst unbedingt euren Titel IN "Ruhrdeppen" ändern, denn diesem Titel macht ihr mit eurem Posting alle Ehre. Ihr versucht Punkte zu sammeln, weil ihr sowohl gegen die DUH als auch praktischerweise gegen die AfD und sogar Trump schießt… Nur blöd, wenn auf der einen Seite Menschen selbst entscheiden, ob sie kriminell werden und auf der anderen Seite ein simples Werkzeug, in dem Fall Autos, miteinander verglichen werden. Das Problem dabei ist leider, es ist gar nicht vergleichbar. In Berlin hätte der Unfall auch mit einem Transporter, einem Kombi oder einem LKW passieren können. Das Resultat wäre das gleiche gewesen. Zudem ist Kriminalität kein Unfall. Kriminalität passiert bewusst, während ein Unfall von keiner Seite gewollt wird. Das einzige, was bei eurem Vergleich wirklich vergleichbar ist, ist der Syntax der beiden Aussagen. Damit könnt ihr vielleicht im Deutsch-Unterricht Punkten, aber nicht bei Menschen mit halbwegs klarem Verstand.

  • #29
    Lehmbruck

    Es macht immer noch einen Unterschied, wenn einer einen epileptischen Anfall erleidet, ob da ein Kleinwagen oder ein tonnenschwerer SUV unkontrolliert durch die Gegend schießt. SUVs werden gefahren, damit ich sicher bin und der andere beim Unfall die Arschkarte hat. Wenn jeder do denkt, werden gald alle mit Panzern fahren. Angesichts der europäischen Klimaziele, die die deutsche Autoindustrie auch orgendwann mal einhalten muss, ist das Wahnsinn!

  • #30
    thomas weigle

    Stefan Laurin#26 "Die Zahl der Verkehrstoten sinkt aber rapide." Fake News!! "Rapide" sind sie bis etwa 2010 gesunken, seitdem in einigen Jahren immer mal wieder leicht gestiegen, in 2018 um 2,7% laut ADAC. So las ich es letzt in dessen Zeitschrift oder in unserer Tageszeitung.

  • #31
    Klaus Lohmann

    @#27 Stefan Laurin: Mit dem Abstieg von ThyssenKrupp in den "kleinen" MDAX schließt sich auch die Montan-Phase der hiesigen Industrialisierung. Wir haben damit Textil, Bergbau, Eisenbahnbau und Montan auch ohne die immer wieder propagierten "riesigen" Wohlstandseinbußen überstanden und wir werden dies auch beim Fetisch Auto hinbekommen.

    Die "Gier" nach Individualverkehr ist keine Grundeigenschaft des Menschen, sondern nur ein Auswuchs der Konsumgesellschaft nach dem Krieg, in dem uns eingebläut wurde, allein der "Lonesome Wulf" hinterm "Kapitän der Landstraße"-Steuerrad wäre die Spitze der Evolution.

    Und apropos Krieg: Die Kriegsökonomie, die die Industrialisierung während der Weltkriegsphasen als Wirtschaftsmotor ablöste, könnte auch zukünftig "dank" der ganzen Bekloppten da draußen wieder eine Rolle spielen.

  • #32
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Klaus Lohmann:Im Gegensatz zu den USA und China haben wir weder IT, Platformökonomie,Gentechnik und Reaktorbau. Wir haben nur Spinner die alles abschaffen wollen und irgendwann rumheulen, wenn sie merken, dass sie verarmen. Und dann ist der grüne Spuk in allen Parteien hoffentlich ganz schnell vorbei.

  • #33
    JoRi

    @Thomas Weigle: Es wird bei der Unfallstatistik immer nur auf die absoluten Zahlen gestarrt, Erklärungsversuche unterbleiben. Eine der Basisdaten müsste eigentlich die Zahl der gefahrenen Kilometer sein, die natürlich nirgends erfasst werden kann. Diese Zahl steigt in Sommern mit gutem Wetter wie den vergangenen beiden stark an und ist m.E. die einfachste Erklärung für die Zunahme an Unfällen, zumindest bei Zweirädern. Bei Fahrrädern kommen noch die stark gestiegenen Nutzerzahlen durch Pedelecs hinzu, in Verbindung mit unerfahrenen Fahrern.
    Nimmt man die Zahl der gefahrenen Kilometer als Ansatzpunkt für die Brechstange, sollte man also die senken: Möglichst gar kein Individualverkehr mehr, auch nicht mit dem Fahrrad, denn wirklich sicher lebt nur, wer brav mit dem Arsch zuhause bleibt und per Internethandel konsumiert.
    (Natürlich steigt dann die absolute Zahl der Unfälle im Haushalt und die der Wohnungsbrände, und die Sicherheitsfanatiker können sich neue Betätigungsfelder suchen.)

  • #34
    Klaus Lohmann

    @#32 Stefan Laurin: Vor allem haben wir im Überfluss Grünen-Basher, die sofort den Weltuntergang herbeiheulen, wenn die Welt mal nicht so eindimensional industriefixiert aussieht, wie sie das von "früher" gewohnt sind.

    Wenn (wenn überhaupt, noch sind das alles nur billige Drohungen) die heimische Autoindustrie massiv an Wirtschaftskraft verliert, hat sie das ausschließlich mit eigenen Betrügereien, dem Verschlafen von neuen Technologien und mit falschester Markenpolitik zu verantworten.

  • #35
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Klaus Lohmann:Komisch, in den Anstalten läuft – auch online – eine grüne Dauerwerbesendung. OK, schaut kaum einer mehr hin, aber ich muss die Reklame ja mitbezahlen.

  • #36
    thomas weigle

    @Jori Erklären Sie das den Hinterbliebenen. Die werden sicher sehr dankbar für diese Erklärungen sein und aufatmen: alles halb so schlimm. Aber egal wie sie`s erklären, die Zahl der Verkehrstoten fällt nicht mehr rapide.
    Und ist es nicht so, dass ein gutes Drittel der Getöteten Radfahrer und Fußgänger sind?

  • #37
    JoRi

    @Thomas Weigle: Meine Meinung sollte den Hinterbliebenen von Verkehrstoten nun wirklich keine Erklärungen liefern. Warum auch? Es ging mir einzig darum, dass die Schwankungen der Verkehrsopferzahlen mit Daten erklärbar sind, für die sich niemand interessiert. Nach jedem schönen Sommer jault die Gesellschaft über den Anstieg, nach jedem Sommer mit Dauerregen klopft man sich auf die Schultern, weil irgendeine Maßnahme ja offenbar etwas bewirkt hat, seien es Tempolimits, neue Führerscheinregelungen oder irgendein Fahrassistenzsystem. Der elephant in the room ist schlicht die Zahl der gefahrenen Kilometer.
    Natürlich ist ein übergroßer Teil der Opfer zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Das hat damit zu tun, dass auf Landstraßen und Autobahnen weniger bis gar keine Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind, sondern größtenteils im Stadtverkehr, wo Autos gefährliche Fahrmanöver ausführen müssen und viele Fahrer überfordert sind.
    Natürlich ist hier noch Verbesserungsbedarf: Dass Rakten zum Mond fliegen, bspw. LKWs aber immer noch tote Winkel haben, ist grotesk. Fußgängerzonen kann man ausweiten, den ÖPNV verbessern, yadda yadda, aber Unfälle wird es immer geben und es werden immer überproprtional die Opfer sein, die ungeschützt sind.
    Aber der Traum vom Ende des Individualverkehrs ist nichts für mich. Dazu bin ich zu gerne autonom unterwegs und kann in meiner Freizeit Sachen machen, die ohne Individualtransport schlicht unmöglich sind. Ich halte den Individualverkehr für eine freiheitliche Errungenschaft, wobei ich mir der Risiken, die der Preis dafür sind, bewusst bin.

  • #38
    thomas weigle

    @ Jori Schön, dass ihnen der Preis bewusst ist. Er wird allerdings erst dann fällig, wenn er zur Bezahlung ansteht, sprich sie sind von einem Unfall betroffen oder sie verursachen in gar. Dann könnte sich herausstellen, dass ihnen der Preis zu hoch ist, aber dann ist`s zu spät.
    Natürlich benutze auch ich noch immer ein Auto, aber mir ist jede Möglichkeit recht, dessen Benutzung zu minimieren oder wenn möglich, diese unnötig zu machen.

  • #39
    Nansy

    Nachdem mir der Abzockverein DUH mit seinem Mumpitz und kräftiger Unterstützung durch unsere Regierung den vorhandenen Diesel um mehrere tausend Euro abgewertet hat, habe ich mein Erspartes (auch fürs Alter) angegriffen und mir ein Mini-SUV gekauft. Nicht etwa um anzugeben, wie immer wieder gerne unterstellt wird, sondern um mit Rückenproblemen besser einsteigen zu können. Dies scheint bei einem Blick auf öffentliche Parkplätze offenbar für viele ältere Leute ein Kaufgrund zu sein. Dementsprechend ist ein Mini-SUV auch kein "Platzräuber", sondern eher noch kleiner in der Grundfläche als ein Mittelklassewagen.
    Was aber die üblichen Verdächtigen natürlich nicht davon abhält, eine Neid-Debatte anzufangen und Klima-Panik zu verbreiten. Natürlich geht es bei Dickschiffen, wir Porsche-SUV u.a., immer um Neid – der Umweltgedanke dient hier meistens nur als Aufhänger für die Abneigung gegen diese Fortbewegungsmittel.
    Warum aber viele ältere Mitmenschen, die ein bequemeres Einsteigen wünschen, gleich in Mithaftung genommen werden, läßt sich nur mit ideologischer Verblendung erklären.

    @ thomas weigle: "Natürlich benutze auch ich noch immer ein Auto, aber mir ist jede Möglichkeit recht, dessen Benutzung zu minimieren oder wenn möglich, diese unnötig zu machen."
    Das ist ihr gutes Recht. Sie können ebenso vegan essen, ohne sich rechtfertigen zu müssen, doch was hat das mit uns zu tun?

  • #40
    Klaus Lohmann

    @Nansy: Es gibt von fast allen großen Herstellern (national und international) trotz der Marktverdrängung durch SUVs immer noch die klassischen Mini-Vans, die ebenso "altersgerechte" Sitze und Einstiege, geräumigere Innenräume plus flexibleren Stauraum bieten – aber halt kleinere Hubräume, weit weniger PS und damit weniger Verbrauch/Emissionen haben, viel weniger kosten (also weniger Umsätze generieren) und nicht so wie bunte Spielzeugautos mit viel Blech und evt. noch Ochsenfänger aussehen müssen.

    Niemand wird also "in Mithaftung" genommen, da es ausreichend Alternativen auch wirtschaftlicher Art gibt.

  • #41
    AntiSUV

    @Nansy:Es tut mir leid aber ich bin auf ein Porsche SUV nicht neidisch,denn ich hatte Mal folgendes Erlebnis:Lkw Elefantenrennen,ich inm Coupe auf der linken Spur,hinter dem überholenden Lkw.Porsche Cayenne Diesel kommt,Lichthupe, drängeln,Blinker links,volles Programm.Ich könnte aber nicht schneller wegen dem Lkw. Nachdem dieses Lkw rennen vorbei war,hab ich die beiden Lkw überholt und mich auf die rechte Spur begeben,bin aber auf dem Gas geblieben.Der Cayenne war trotz 90ps mehr immer etwas langsamer,das ging bis 245km/h. Also hab ich Mal Gejagd und gedrängelt.Mein Sportcoupe war zu dem Zeitpunkt 13jahre alt,und hatte 90ps weniger,vom Verbrauch bestimmt besser als der Cayenne.Wäre das mein Cayenne gewesen,ich hätte ihn aus Frust ins Porsche Autohaus gecrasht……es tut mir leid um ihre Neidgedanken,auf einen 911gt3 oder einen lambourgini, Pagani oder Hennessy venom F5 kann man neidisch sein,aber nicht auf eine Karte,die im Gelände gegen einen richtigen Geländewagen verliert und auf der Straße auch verliert.

  • #42
    Nansy

    @Klaus Lohmann: Im Fiat 500X passen gut zwei Koffer plus Kleingepäck, ohne dass die Rückbank umgelegt werden muss. Warum soll ich also einen Mini-Van mit noch mehr Stauraum durch die Gegend fahren? Außerdem gibt es immer mehr Angebote mit dreizylinder-Motoren (von wegen Hubraum), die allerdings bauartbedingt unruhiger laufen. Also, weder viel Blech, noch Ochsenfänger wird von vielen älteren Leuten benötigt und bestellt.
    Das wird uns aber trotzdem nichts helfen – SUV`s sind generell ein Feindbild.

  • #43
    thomas weigle

    "Neiddebatte, Klimapanik." Sehr seriöse Argumentation!!! In etwa so seriös wie die Dieselschummler oder ganz generell die Angaben der Autokonzerne bspw. zu Schadstoffausstoß und Kraftstoffverbrauch.

  • #44
    Nansy

    "Dieselschummler oder ganz generell die Angaben der Autokonzerne bspw. zu Schadstoffausstoß und Kraftstoffverbrauch" Sehr seriöse Argumentation!!! In etwa so seriös wie die Stickoxid-Meßstellen in den Städten oder der Grenzwert für die Außenluft (40 µg/m³), während der Grenzwert an Arbeitsplätzen (in geschlossenen Räumen) mit 950 Mikrogramm pro Kubikmeter etwa 20 Mal so hoch ist.
    Auf dem Auge blind sein, aber bei den Autokonzernen genau hinschauen…. Super!

  • #45
    Klaus Lohmann

    @44 Nansy: NO2-Grenzwerte im Innenbereich (MAK oder neuer AGW nach GefStoffV) werden für gesunde Arbeitnehmer über die reine Arbeitszeit definiert, die in Industrie und Handwerk arbeiten und regelmäßig produktionsbedingt einer höheren NO2-Belastung ausgesetzt sind (z.B. beim Schweißen) und deshalb regelmäßig medizinisch untersucht werden, während im Außenbereich auch Grenzwerte für kranke Menschen, Kinder und alte Menschen über die gesamte Tageszeit berücksichtigt werden müssen (https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft)

    Diesel-Polemik ohne große Anstrengung geschreddert…

  • #46
    Ke

    Neiddebatte? Nö. Könnte mir die Karren problemlos kaufen. Bin aber auf ein kleineres Modell umgestiegen, weil es für mich besser passt. Stellfläche, Verbrauch, Wendigkeit ….

    Für viele ist mein Auto ein No Go wg. Rücken.

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  • #48
    Nansy

    @45 Klaus Lohmann: "…während im Außenbereich auch Grenzwerte für kranke Menschen, Kinder und alte Menschen über die gesamte Tageszeit berücksichtigt werden müssen"

    Über 50 % der Messstationen sind im Außenbereich an sogn. Hot-Spots aufgestellt, wo gelegentliche Überschreitungen des von der EU festlegte Grenzwertes von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter in der Außenluft festgestellt wurden: Dieser EU-Grenzwert stützt sich lediglich auf eine Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wobei die WHO selbst sagt, dass es keine robuste Grundlage für wissenschaftlich belegte Grenzwerte gibt. Die USA hielten die WHO-Studien demnach nicht für aussagekräftig. Der Grenzwert liegt dort bei 103 Mikrogramm – nur Kalifornien hat mit 57 Mikrogramm einen strengeren Grenzwert bestimmt

    Im Außenbereich an den betreffenden Hot-Spots suche ich immer noch nach kranken Menschen, Kindern oder alten Menschen, die über die gesamte Tageszeit an Kreuzungen auf Bänken oder in Zelten kampieren. Die Wahrheit ist, dass sich dort Menschen nur kurzfristig aufhalten.

    Dabei bringen vier brennende Kerzen in Wohnräumen die Grenzwerte für Stickoxide schon über die 40-Mikrogramm-Grenze. Vorsicht vor Adventskränzen!

    Sie haben wohl nur die Logik ohne Anstrengungen geschreddert…

  • #49
    Klaus Lohmann

    @#48 Nansy: Ausgerechnet die USA als beredten Zeugen einer verlässlichen, "dieselkonformen" Umweltpolitik aufzuführen, hat schon was Humoristisches.

  • #50
    Erdmann Kilian

    Sehr schön auf den Punkt gebracht, das ist die typische moralische Empörung aus der links-grünen Ecke.

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